A3 nach schwerem Unwetter im Süden zeitweilig gesperrt
Wie angekündigt zogen auch am Montag lokale Unwetter über Luxemburg. Die A3 in Richtung Frankreich musste gesperrt werden.
(mth/m.r.) - Erneut haben schwere Unwetter mit lokalem Starkregen Luxemburg heimgesucht - dieses mal traf es vor allem den Süden und das Zentrum des Landes. Die Warnstufe Gelb war von Meteolux ursprünglich ab 16 Uhr auf Orange angehoben worden, doch die Gewitterfront war schneller.
Zwischen 15 und 16 Uhr gingen über 480 Notrufe beim Zivilschutz ein und es wurden 350 Einsätze durchgeführt - meist mussten überflutete Keller ausgepumpt werden.
Die Gewitterzelle zog in Nordöstlicher Richtung über den Süden und die Hauptstadt hinweg.
Screenshot: Kachelmannwetter.com
Bereits gegen 15 Uhr kam es zu schweren Niederschlägen im Minette - vor allem Differdingen, Monnerich und Roeser waren stark betroffen. Der Verkehrsinformationsdienst Cita meldete bald überschwemmte Straßen im Süden des Landes: auf der A13 zwischen Esch/Alzette und Petingen stand die Fahrbahn in beide Richtungen unter Wasser, die Auffahrt Gadderscheier in Richtung Esch/Alzette wurde komplett gesperrt.
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Überschwemmungen im Raum Roeser/Liwingen
Lex Kleren
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Überschwemmungen im Raum Roeser/Liwingen Lex Kleren
Überschwemmungen im Raum Roeser/Liwingen Lex Kleren
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Überschwemmungen im Raum Roeser/Liwingen Lex Kleren
Überschwemmungen im Raum Roeser/Liwingen Lex Kleren
Überschwemmungen im Raum Roeser/Liwingen Lex Kleren
Überschwemmungen im Raum Roeser/Liwingen Lex Kleren
Überschwemmungen im Raum Roeser/Liwingen Lex Kleren
Überschwemmte Fahrbahn: Vollsperrung der A3 in Richtung Frankreich
Auf der A3 gab es zwischen dem Kreisverkehr Gluck und der französischen Grenze zunächst Behinderungen wegen Wasser auf der Fahrbahn. Die rechte Spur in Richtung Frankreich war bald ganz blockiert, die Behörden riefen alle Fahrer auf, das Gebiet großräumig zu umfahren - so kurz vor dem Feierabendverkehr eher ein frommer Wunsch.
Es bildete sich ein Rückstau bis Luxemburg-Stadt, der Verkehr kam teilweise komplett zum erliegen, nachdem ein rund 200 Meter langes Stück Autobahn überflutet worden war. Gegen 17 Uhr musste die A3 in Richtung Frankreich zwischen dem Kreuz Gasperich und der Rasstätte Aire de Berchem komplett gesperrt werden.
Die Polizei leitete die blockierten Fahrzeuge ab 19 Uhr über das Kreuz Gasperich von der Autobahn ab - die Zufahrten der A1 und der A6 zur A3 mussten deswegen gesperrt werden. In der gesamten Umgebung der Hauptstadt kam es zu Rückstaus. Um 20 Uhr konnte eine Fahrspur der A3 wieder geöffnet werden.
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Die A3 wurde stellenweise komplett überflutet und musste gesperrt werden.
Foto: Laurent Blum
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Die A3 wurde stellenweise komplett überflutet und musste gesperrt werden. Foto: Laurent Blum
Die A3 wurde stellenweise komplett überflutet und musste gesperrt werden. Foto: Laurent Blum
Die A3 wurde stellenweise komplett überflutet und musste gesperrt werden. Foto: Laurent Blum
Die A3 wurde stellenweise komplett überflutet und musste gesperrt werden. Foto: Admin. des Services de Secours
Die A3 wurde stellenweise komplett überflutet und musste gesperrt werden. Foto: Admin. des Services de Secours
Die A3 wurde stellenweise komplett überflutet und musste gesperrt werden. Foto: Laurent Blum
Die A3 wurde stellenweise komplett überflutet und musste gesperrt werden. Foto: Laurent Blum
Rückstau auf der A6. Foto: Chris Karaba
Die A3 wurde stellenweise komplett überflutet und musste gesperrt werden. Foto: Laurent Blum
Rückstau auf der A6. Foto: Chris Karaba
Auch die beiden Autobahntunnel Aessen und Ehleringen mussten beidseitig wegen Überschwemmung geschlossen werden. Die Kommunalverwaltung in Esch/Alzette rief Autofahrer via Internet auf, ihr Fahrzeug vom Parkplatz am Kreisverkehr in Ehleringen umgehend zu entfernen, da der Platz unter Wasser stand.
Auch im Raum Roeser und Hesperingen ging Starkregen nieder, Straßen wurden teilweise überflutet.
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Die Alzette in Hesperingen.
Foto: Mylène Bianchi
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Die Alzette in Hesperingen. Foto: Mylène Bianchi
Die Alzette in Hesperingen. Foto: Mylène Bianchi
Die Alzette in Hesperingen. Foto: Mylène Bianchi
Die Alzette in Hesperingen. Foto: Mylène Bianchi
Ein Video aus Roeser (von Philippe Zwick):
Im Pfaffenthal gab es Schäden an Straßenbäumen, bei denen Äste abgebrochen waren.
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Beschädigte Bäume im Pfaffenthal.
Foto: Anouk Antony
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Beschädigte Bäume im Pfaffenthal. Foto: Anouk Antony
Beschädigte Bäume im Pfaffenthal. Foto: Anouk Antony
Beschädigte Bäume im Pfaffenthal. Foto: Anouk Antony
Beschädigte Bäume im Pfaffenthal. Foto: Anouk Antony
Die Gewitterfront zog anschließend in Richtung Nordosten über die Hauptstadt und dann weiter in Richtung Echternach. Der Zivilschutz bittet die Bevölkerung, sich nicht an Wasserläufen aufzuhalten und überflutete Straßen zu meiden.
Sintflutartige Regenfälle haben im ganzen Luxemburger Osten für Überschwemmungen gesorgt. Besonders schlimm betroffen waren Anwohner und Hotels zwischen Müllerthal und dem Grundhof. Im Video werden die Schäden besonders sichtbar.
Am Freitagmorgen brach eine wahre Sintflut über Luxemburg herein. Ein zerstörtes Hotel, ein ruinierter Autohändler und über 100 Einsätze, so lautet die erste Bilanz.
In den Abendstunden wurde es zwischen Minettegegend und dem Osten des Landes stellenweise ungemütlich. Ein Video von einem kräftigen Hagelschauer in Kayl bezeugt dies.
Am Sonntagabend ist eine schwere Gewitterfront über das Land gezogen. Starkregen, heftige Windböen, große Hagelkörner und ein Erdrutsch hielten die Feuerwehren des Landes auf Trab.
Für den Stadtteil Kirchberg ist 2019 ein vielversprechendes Jahr. Mit der Nationalbibliothek, dem EU-Parlament, dem dritten Goldturm und dem Infinity-Komplex stehen gleich vier Großprojekte vor der Fertigstellung.
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