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9. "Relais pour la vie" ist eröffnet
Lokales 2 Min. 29.03.2014 Aus unserem online-Archiv

9. "Relais pour la vie" ist eröffnet

Auch Großherzogin Maria Teresa zeigte sich solidarisch mit den Betroffenen.

9. "Relais pour la vie" ist eröffnet

Auch Großherzogin Maria Teresa zeigte sich solidarisch mit den Betroffenen.
Foto: Claude Piscitelli
Lokales 2 Min. 29.03.2014 Aus unserem online-Archiv

9. "Relais pour la vie" ist eröffnet

Die neunte Auflage des "Relais pour la vie" ist eröffnet. Der feierliche Auftakt fand am Samstag um 19 Uhr in der "Coque" in Luxemburg-Kirchberg im Beisein von Großherzogin Maria Teresa statt.  Rund 9.000 Läufer in 345 Teams nehmen bis Sonntagabend, 20 Uhr, an den Staffeln teil.

(asc) - Die neunte Auflage des "Relais pour la vie" ist eröffnet. Der feierliche Auftakt fand am Samstagabend um 19 Uhr im Sport- und Kulturzentrum "d'Coque" in Luxemburg-Kirchberg im Beisein von Großherzogin Maria Teresa, statt. Während die Ehrengäste inmitten von rund 200 ehemaligen Krebspatienten, den sogenannten "Survivor" in der Mitte der Arena Platz genommen hatten, säumten hunderte Mitglieder der 345 Teams, die bis Sonntagabend, 20 Uhr an den Staffelläufen teilnehmen, die Ränge der Tribünen.

Maria Teresa: "Krebskranke brauchen Unterstützung"

Nach der Begrüßung durch Martine Neyen, die neue Direktorin der "Fondation Cancer", trat Großherzogin Maria Teresa ans Rednerpult. Die vielen Läufer und Sympathisanten, die seit der ersten Auflage des "Relais pour la vie" im Jahr 2006 alljährlich an dieser Solidaritätsveranstaltung teilnehmen, würden durch ihre Treue und ihren unermüdlichen Einsatz ein Zeichen setzen und Krebspatienten damit zum Durchhalten anspornen. Dank des medizinischen Fortschritts sei Krebs heilbar. Betroffene würden sich jedoch nur dann stark fühlen, um gegen ihre Krankheit anzukämpfen, wenn sie auf die Unterstützung ihrer Angehörigen und Freunde zählen könnten, so die Großherzogin. 

1.121 Krebstote im Jahr 2012 im Großherzogtum

Auch Kammerpräsident Mars di Bartolomeo und Gesundheitsministerin Lydia Mutsch unterstrichen den Solidaritätsgedanken des "Relais pour la vie" und wiesen auf die Wichtigkeit der Krebsprävention hin. Krebs gilt als die zweithäufigste Todesursache in Luxemburg. 2012 starben hierzulande 1.121 Personen - 525 Frauen und 596 Männer - an Krebs.

Um die Zahl der Menschen, die jährlich an Krebs erkranken bzw. sterben, zu reduzieren, komme der Krebsprävention und der Früherkennung eine wichtige Rolle zuteil, so Lydia Mutsch. Insbesondere Kinder und Jugendliche müssten schon früh für eine gesündere Lebensweise sensibilisiert werden. Die Ministerin kündigte indes an, dass der nationale Krebsplan noch vor den Sommerferien vorgestellt werden soll.

"Fondation Cancer" besteht seit 20 Jahren

Die "Fondation Cancer" unterstützt seit ihrer Gründung vor 20 Jahren Krebskranke und ihre Angehörigen. Seit 2006 veranstaltet sie alljährlich den "Relais pour la vie". Für Stiftungspräsident Dr. Carlo Bock ist die Beliebtheit des "Relais pour la vie" ein Beweis dafür, dass der Krebs allmählich enttabuisiert ist. Die Strecke, welche die Läufer und Walker auf der Laufpiste der "Coque"-Arena zurücklegen, symbolisiert laut Dr. Bock den "Weg, den Krebspatienten vom Zeitpunkt, wo ihnen die Krebsdiagnose mitgeteilt wird, bis zu ihrer Genesung, gehen müssen".

Um 19.30 Uhr starteten rund 200 ehemalige Krebspatienten zur „Survivor Tour“. Anschließend präsentierten sich die 345 Teams beim „Défilé des équipes“ auf der Laufpiste dem Publikum. Um 20 Uhr gingen dann die ersten Läufer der "Master"-Teams (24-Stunden-Staffel) an den Start. Am Sonntagmorgen um 8 Uhr folgen dann auch die ersten Mitglieder der "Classic"-Teams (12-Stunden-Staffel).

Neben den Staffelläufen wird auch am Sonntag den ganzen Tag über ein breitgefächertes Rahmenprogramm in der "Coque" angeboten.


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