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88 Asylanträge im Januar
Lokales 11.02.2015 Aus unserem online-Archiv
Flüchtlingswesen

88 Asylanträge im Januar

Lediglich 15 Personen wurde das Flüchtlingsstatut zuerkannt.
Flüchtlingswesen

88 Asylanträge im Januar

Lediglich 15 Personen wurde das Flüchtlingsstatut zuerkannt.
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Lokales 11.02.2015 Aus unserem online-Archiv
Flüchtlingswesen

88 Asylanträge im Januar

Im Januar wurden in Luxemburg lediglich 15 Flüchtlinge anerkannt. In zwei Fällen kam es zu einer erzwungener Rückkehr. Noch immer stammen die meisten Antragsteller aus dem Balkan.

(ml) - Im vergangenen Monat haben 88 Personen in Luxemburg einen Asylantrag eingereicht. Das sind sechs Anträge mehr als im Januar 2014. Die meisten von ihnen stammen aus den Balkan-Staaten. 17 Personen kamen aus Montenegro, weitere 14 Personen stammen aus dem Kosovo und zehn aus Bosnien-Herzegowina. 20 Personen aus Afrika suchten in Luxemburg Schutz. Neun Personen kamen aus Asien. Diese Zahlen veröffentlichte das Außenministerium am Mittwoch. 

15 Flüchtlinge wurden anerkannt

Die Chancen, als Flüchtling anerkannt zu werden, sind weiterhin gering. Lediglich 15 von den insgesamt 88 Personen, die im Januar Asyl beantragt haben, wurde das internationale Flüchtlingsstatut zuerkannt. 66 Personen erhielten keine zufriedenstellende Antwort. 51 Personen traten die Heimreise freiwillig an. In zwei Fällen kam es zu einer erzwungenen Rückkehr.

Im vergangenen Jahr baten 1.091 Personen um Asyl. Seit zwei Jahren blieb die Zahl der Asylanträge praktisch unverändert. Für Kinder gelten demnächst Sonderreglungen. Minderjährige, die seit mehr als vier Jahren in Luxemburg leben, dürfen unter verschiedenen Auflagen hier bleiben. Diese Maßnahme gilt auch wenn der Asylantrag abgelehnt wurde.


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