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58 Neuinfektionen am Freitag
Lokales 10.07.2020

58 Neuinfektionen am Freitag

Ein Wattestäbchen eines Corona Abstriches wird im Labor bearbeitet.

58 Neuinfektionen am Freitag

Ein Wattestäbchen eines Corona Abstriches wird im Labor bearbeitet.
Foto: Oliver Berg/dpa
Lokales 10.07.2020

58 Neuinfektionen am Freitag

In den vergangenen 24 Stunden wurden erneut 58 Infektionen festgestellt. Damit steigt die Zahl der aktiven Infektionen auf 581 - der höchste Stand seit dem 25. April.

(SC) - Zwischen Donnerstag und Freitag sind laut den neuesten Zahlen des Gesundheitsministeriums 58 weitere Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Damit steigt die Zahl der infizierten Personen seit Beginn der Corona-Krise in Luxemburg auf 4.777. Rund 90 Prozent der bestätigten Fälle in den vergangenen Wochen gingen in Luxemburg auf ansässige Personen zurück, erklärte Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) am Freitag in einer Pressekonferenz.

Die Zahl der Todesopfer, die Covid-19 seit Beginn der Krise gefordert hat, liegt am Freitag weiterhin stabil bei 110. Den letzten Todesfall hat es Ende Mai gegeben. Die Zahl der aktiven Infektionen steigt allerdings weiterhin stark an und liegt mittlerweile bei 581, so viel wie zuletzt Ende April. Von einem exponentiellen Anstieg sei noch nicht zu Reden, so Lenert. Erst die kommenden zwei Wochen würden Aufschluss darüber geben, wie rasant sich das Virus tatsächlich ausbreitet.

27 Patienten befinden sich derzeit in stationärer Behandlung. Drei Patienten werden auf der Intensivstation betreut. Am Freitag liegt die Reproduktionszahl bei 1,09, am Donnerstag lag sie noch bei 1,17.

Seit Beginn der Krise wurden in Luxemburg insgesamt 266.437 Personen auf das Corona-Virus getestet. Der Prozentsatz der Tests, bei denen zwischen Donnerstag und Freitag ein positives Ergebnis festgestellt wurde, liegt bei 0,64 (0,77 Prozent am Donnerstag).


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Laut einer gemeinsamen Mitteilung der Santé und des Statistikamtes Statec, habe sich der Trend der zunehmenden Fälle, der bereits seit Mitte Juni zu beobachten ist, zwischen dem 29. Juni und dem 5. Juli, weiter beschleunigt. 289 Neuinfektionen wurden in dieser Zeit festgestellt und 1963 Personen, die mit Infizierten in Kontakt standen, wurden verständigt.

Vor allem bei jungen Leuten seien vermehrt Infektionen registriert worden - der Altersdurchschnitt der neuen Covid-19-Fälle lag vergangene Woche bei 34,1 Jahren. 62 Prozent der betroffenen Personen hätten demnach auch Symptome verspürt.

Die meisten Personen würden sich weiterhin im privaten Umfeld anstecken. In der Mitteilung wurden hierbei Infektionen in Wohngemeinschaften und verschiedenen Betrieben hervorgehoben. Auch in Schulen habe man vereinzelte Fälle festgestellt, allerdings würde sich die Ausbreitung hier meist auf rund zwei bis drei Personen pro Klasse beschränken.

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