57-jähriger Portugiese tödlich verletzt: Mann auf Landstraße überfahren - er wollte ein Reh wegräumen
Ein 57-jähriger portugiesischer Staatsbürger verlor sein Leben auf tragische Art und Weise in der Nacht zum Sonntag.
Der Mann war als Beifahrer gegen 2.00 Uhr auf der Strecke Weidingen-Wiltz unterwegs, seine Tochter saß am Steuer. Als sie ein Reh anfuhr, brachte sie das Auto zum Stehen. Hinter dem stehenden Wagen hielten mehrere weitere Autos und die Fahrer stiegen aus. Der Vater verließ ebenfalls den Wagen und wollte das tote Tier von der Straße entfernen, als er von einem herannahenden Fahrzeug erfasst und in den Straßengraben geschleudert wurde. Er erlitt sehr schwere Verletzungen und verstarb wenig später.
Der Fahrer des entgegenkommenden Autos sagte gegenüber der Polizei, er konnte wegen der vielen aufgeblendeten Scheinwerfer nichts erkennen. Er stand weder unter Alkohol- noch unter Drogeneinfluss.
Die Strecke wurde nach dem Unfall für mehrere Stunden gesperrt. Die Rettungsdienste aus Wiltz und Ettelbrück waren im Einsatz, die Polizei sicherte die Spuren. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Autopsie des Toten an.
Zwei Einsätze am Sonntagmorgen
- Gegen 7.30 Uhr musste die Feuerwehr aus Esch/Alzette ausrücken: In der rue de l'Usine hatte ein Lampenschirm Feuer gefangen. Die Spezialisten hatten das Feuer schnell gelöscht, dennoch entstand beträchtlicher Schaden .
- Zwischen Huldingen und der Wemperhardt verlor gegen 10.15 ein Autofahrer die Gewalt über sein Fahrzeug. Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Eine Person erlitt dabei Verletzungen und musste vom Rettungsdienst aus Ulflingen ins Krankenhaus gebracht werden.