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Kurzmeldungen Lokales von Maximilian RICHARD 20.03.2020

40 Großbaustellen abgesichert

Bis Freitag mussten alle Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie ihre Baustellen schließen. Wie die Straßenbauverwaltung am Freitag mitteilte, seien neben zahlreichen Klein- auch rund 40 Großbaustellen von dieser Maßnahme betroffen und seien fristgerecht abgesichert worden. Wie die Verwaltung betont, werden allerdings weiterhin, wenn nötig Instandhaltungsmaßnahmen auf den öffentlichen Straßen durchgeführt, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Die Interventionsdienste seien auch in den kommenden Tagen einsatzbereit. Bis auf Weiteres sind indes alle öffentlichen Marktausschreibungen ausgesetzt. 

Heute

Kurzmeldungen Lokales Vor 49 Minuten

Vier Verletzte bei drei Unfällen am Montagmorgen

Die Leitstelle der Rettungsdienste meldet am späten Montagvormittag drei Verkehrsunfälle mit Verletzten.

Zunächst waren zwei Fahrzeuge gegen 6.50 Uhr am Parishaff kollidiert. Eine Person wurde verletzt. Vor Ort waren Rettungsdienste aus Junglinster und Niederanven im Einsatz. 

Zwei Verletzte gab es dann gegen 7.30 Uhr bei einer weiteren Kollision zweier Fahrzeuge auf der N17 zwischen Bleesbrück und Tandel. Hier waren Rettungskräfte aus Ettelbrück, Diekirch und Tandel im Einsatz.

Kurz vor zehn Uhr folgte dann eine dritte Kollision zwischen zwei Autos in Ettelbrück. Dabei wurde eine Person verletzt und von Einsatzkräften aus Ettelbrück versorgt. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:45

A13: Fahrweise wird Betrunkenem zum Verhängnis

(str) - Kurz vor 23 Uhr meldeten Zeugen der Polizei am Sonntagabend einen mutmaßlich betrunkenen Autofahrer auf der Autobahn A13, der durch seine auffällige Fahrweise hervorstach. Beamte konnten den Fahrer in Kayl stoppen. Der Anfangsverdacht bestätigte sich: Der Mann war betrunken. Er musste seinen Führerschein abgeben. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:24

Ein Verletzter bei Unfall auf der A13

(SC) - Am Sonntagabend kam es gegen 21.45 Uhr auf der A13 zwischen Düdelingen und Kayl zu einem Unfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Ein Auto kam von der Fahrbahn ab und kam in einer Grube zum Halt. Einsatzkräfte aus Bettemburg und dem Roeserbann waren zur Stelle, um den Unfallort zu sichern und sich um die verletzte Person zu kümmern.

Gegen 18.20 Uhr kollidierten im Kreisverkehr Gluck in Richtung Rocade de Bonnevoie zwei Autos miteinander. Ein Samu-Wagen und ein Rettungswagen waren zur Stelle, verletzt wurde allerdings niemand.

Am Sonntagabend war außerdem ein kleines Feuer zu verzeichnen. Gegen 17.50 Uhr wurde in der Rue du dix Octobre in Bereldingen ein kleines Feuer auf einem Balkon gemeldet. Einsatzkräfte aus der Hauptstadt und aus Walferdingen waren zur Stelle. Verletzt wurde niemand.


Kurzmeldungen International Heute um 06:16

Frankreich: Anklage gegen vier Polizisten nach brutalem Einsatz

(dpa) - Wegen eines Angriffs auf einen schwarzen Musikproduzenten ist in Frankreich in der Nacht zum Montag Anklage gegen vier Polizisten erhoben worden. Das berichtete die Agentur AFP am Montagmorgen unter Berufung auf die Justizbehörden. Der brutale Polizeieinsatz in Paris hatte in den vergangenen Tagen in Frankreich landesweit für Empörung und Proteste gesorgt.

Ein am Donnerstag veröffentlichtes Video zeigt, wie mehrere Polizisten einen Musikproduzenten im Eingang seines Produktionsstudios massiv attackieren.

Am Wochenende hatten über 100.000 Menschen in Frankreich gegen Polizeigewalt und ein geplantes Sicherheitsgesetz demonstriert.

Gestern

Erstes TV-Interview seit Wahl: Trump klagt über angeblichen Betrug

(dpa) - In seinem ersten Fernsehinterview seit der US-Wahl hat der amtierende Präsident Donald Trump seine unbewiesenen Behauptungen zu angeblichem Wahlbetrug wiederholt. Die Abstimmung vom 3. November sei „ein kompletter Betrug“ gewesen, sagte Trump am Sonntag in einem telefonischen Interview mit dem Nachrichtensender Fox News. Trump erneuerte in dem fast einstündigen Gespräch seine Behauptungen, wonach viele Tote abgestimmt hätten und es wegen der Zunahme der Briefwahl zu „massivem Betrug“ gekommen sei.

Trump hat bislang keine belastbaren Beweise für den angeblichen Wahlbetrug vorgelegt, von dem er seit Wochen spricht. US-Gerichte haben bereits zahlreiche Klagen abgeschmettert, mit denen er und seine republikanischen Verbündeten das Wahlergebnis anfechten wollten. Erst am Freitag hatte ein Bundesrichter, der einst von Trump nominiert worden war, im Bundesstaat Pennsylvania eine wichtige Klage in Bausch und Bogen als unbegründet abgewiesen. US-Behörden und die Wahlleiter in den Bundesstaaten haben die Abstimmung als sicher und erfolgreich bewertet - es sind keine großen Betrugsfälle bekannt. Trump (74) weigert sich jedoch weiter, den Wahlsieg des Demokraten Joe Biden (78) anzuerkennen.

UN: Mindestens 110 Menschen bei Angriff in Nigeria getötet

(dpa) - Im Nordosten Nigerias sind der UN zufolge bei einem „brutalen“ Angriff mindestens 110 Menschen getötet worden. Bewaffnete Männer auf Motorrädern hätten am Samstag Männer und Frauen in Koshobe und umliegenden Orten im Bundesstaat Borno angegriffen, die bei der Ernte zugange gewesen seien, wie Edward Kallon, der humanitäre Koordinator der UN in Nigeria, am Sonntag mitteilte. Etliche weitere Menschen seien verletzt worden. „Der Vorfall ist der brutalste direkte Angriff auf unschuldige Zivilisten in diesem Jahr.“

Wer hinter der Gräueltat steckte, war zunächst unklar. Allerdings kommt es in Borno seit Jahren immer wieder zu Angriffen der Terrorgruppen Boko Haram oder der Splittergruppe ISWAP, die vor einigen Jahren dem Islamischen Staat (IS) die Treue geschworen hat.

Kurzmeldungen Panorama 29.11.2020

Feuerkugel über Deutschland gesichtet

(dpa) - Am Samstagabend haben zahlreiche Menschen in Deutschland ein helles Objekt am Himmel gesehen. „Wir hatten innerhalb weniger Stunden etwa 90 Eingänge auf unserer Meldeadresse“, bestätigte Jürgen Oberst vom Feuerkugelnetz. Das ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der TU Berlin. „Die Meldungen beziehen sich alle auf ein Event um etwa 18.40 Uhr, und die meisten Meldungen kommen aus dem Raum Köln-Frankfurt-Stuttgart.“ Um welchen Himmelskörper es sich genau handele, sei noch nicht klar.

Ein Beobachter aus Siegen berichtete laut Oberst von einem am Himmel entlangziehenden hellen Strahl, der in eine grüne jadeähnliche Farbe übergegangen sei. Der größte Teil sei anscheinend zerbrochen und es seien zwei kleinere hell leuchtende Kugeln abgegangen. Die Dauer der Sichtung habe höchstens fünf bis sieben Sekunden betragen.

„Sehr heller Feuerball von Düsseldorf-Ludenberg Richtung Mettmann. Ist dann in mehrere Teile zerfallen. Uhrzeit 18:40h“, schrieb ein Himmelsbeobachter der „Rheinischen Post“, wie sie am Sonntag berichtete.

Aber auch im Norden Deutschlands war die Himmelserscheinung zu beobachten. „Sichtung eines von West nach Ost fliegenden hellen Objekts mit grünem Schweif. Schweif 3-4x so groß wie das Objekt, mit Ablösung kleinerer Bestandteile“, schrieb ein Mann aus Schleswig-Holstein auf einer Seite der Sternwarte Gahberg (Österreich).

Noch ist nicht genau bekannt, um was es sich handelt. Das DLR unterscheidet jedoch Sternschnuppen mit einer Leuchtdauer von weniger als einer Sekunde und Feuerkugeln. „Eine Feuerkugel hat eine Leuchtdauer von vielleicht 5 Sekunden, selten sind es mehr.“ Mitunter scheine sie am Ende ihrer Bahn zu zerplatzen oder die Farbe zu ändern.    

Kurzmeldungen Lokales 29.11.2020

Schlägerei am Bahnhof Luxemburg

(TJ) - Am späten Samstagabend kam es am Eingang zum Bahnhof Luxemburg zu einer Auseinandersetzung zwischen fünf Personen. Bei der Rauferei gegen 23 Uhr wurde eine Person verwundet, so dass ein Krankenwagen bestellt werden musste. Die Sanitäter brachten den Verwundeten ins Krankenhaus. Drei der Raufbolde sind flüchtig, eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Kurzmeldungen Lokales 29.11.2020

Sonntagmorgen: Zwei Verletzte bei Kopstal

Gegen 10.30 Uhr kam es am Sonntagmorgen zu einem Unfall zwischen Kopstal und Quatre-Vents. Wie es zu dem Zwischenfall auf der N12 gekommen ist, ist nicht bekannt, nach ersten Informationen war ein einzelnes Fahrzeug darin verwickelt. Zwei Personen wurden verwundet, der Notarzt aus der Hauptstadt sowie die Feuerwehren aus Kopstal und Luxemburg wurden zum Unfallort abbestellt. Sanitäter aus Mamer brachten die zwei Verletzten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Gegen 8.15 Uhr hatte ein Auto im Val du Scheid in Hamm Feuer gefangen. Die hauptstädtische Berufsfeuerwehr konnte das Fahrzeug schnell löschen, dennoch ist der Materialschaden hoch.

Mindestens 25 Soldaten bei Anschlag in Afghanistan getötet

(dpa) - Bei einem Anschlag in der afghanischen Provinz Ghasni sind mindestens 25 Soldaten getötet worden. Viele weitere Sicherheitskräfte seien bei dem Angriff verwundet worden, sagten Provinzräte am Sonntag. Demnach sei ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in einen Militärstützpunkt eingedrungen und dort detoniert.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Attacke. Die militant-islamistischen Taliban sind in der schwer umkämpften Provinz aktiv. Auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist in dem Land aktiv und verübt regelmäßig Anschläge.

Afghanistans Regierung und die Taliban führen seit mehr als zwei Monaten Friedensgespräche. Der Konflikt im Land geht unterdessen brutal weiter. Am Samstag meldeten beide Konfliktparteien jedoch erste Fortschritte bei den Gesprächen. Beide Seiten hätten sich vor rund zwei Wochen auf wichtige Verfahrensfragen geeinigt.   

Kurzmeldungen Panorama 29.11.2020

Saarbrücken: Polizeieinsatz wegen Fotoshooting

(dpa/lrs) - Martialisch gekleidet und ausgestattet mit Spielzeugwaffen hat ein 23 Jahre alter Mann in Saarbrücken die Polizei auf den Plan gerufen. Wie ein Sprecher der Behörde am Samstag sagte, waren Passanten auf den vermeintlich bewaffneten Mann und seine Freundin im Deutsch-Französischen Garten aufmerksam geworden. Daraufhin hätten sie die Polizei alarmiert.

„Bei der Kontrolle fanden die Kollegen schnell heraus, dass es sich um ein Fotoshooting handelte und keine Gefahr drohte“, sagte der Sprecher. Für die Fotoaufnahmen habe der Mann nicht nur zwei Spielzeugwaffen und Tarnkleidung getragen; auch einen Gurt mit Munitionsattrappen habe er am Samstagmittag bei sich gehabt. Ob das Paar die Aufnahmen an einem anderen Ort fortgesetzt hat, blieb offen. Der Saarländische Rundfunk hatte zuvor über den Vorfall berichtet.   

Kurzmeldungen Lokales 29.11.2020

Motorradfahrer in Lamadelaine gestürzt

Am späten Samstagnachmittag verletzte sich in der Route de Luxembourg in Lamadelaine ein Motorradfahrer bei einem Sturz. Wie es zu dem Unfall kam, ist nicht überliefert, gewusst ist allerdings, dass Sekuristen und Feuerwehr aus Petingen zum Unfallort abkommandiert wurden.

Die hauptstädtische Berufsfeuerwehr musste um 17.45 Uhr und um 2 Uhr in der Nacht auf den Sonntag ausrücken: In der Avenue Gaston Diederich brannte ein Müllkübel und in Mühlenbach hatte sich Müll entzündet. In beiden Fällen blieb es bei geringem Materialschaden.

Vorgestern

28.11.2020, Großbritannien, London: Ein Mann wird während einer Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen von Polizisten weggeführt. Bei Protesten gegen die Corona-Beschränkungen hat die Polizei in London mehr als 60 Menschen festgenommen. Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

London: Mehr als 60 Festnahmen bei Anti-Lockdown-Protesten

(dpa) - Bei Protesten gegen die Corona-Beschränkungen hat die Polizei in London mehr als 60 Menschen festgenommen. „Wir gehen davon aus, dass diese Zahl noch steigt“, twitterte die Polizei am Samstagnachmittag. „Wir fordern die Menschen auf, nach Hause zu gehen.“ Im aktuellen Teil-Lockdown sollen die Bürger in England ihr Zuhause nur aus triftigen Gründen wie Arbeit, Einkauf oder der Pflege Angehöriger verlassen. Demonstrationen gehören nicht zu den erlaubten Ausnahmen. 

Teilnehmer zogen - zumeist ohne Abstand und Masken - am Samstag durch die Londoner Innenstadt. Auf ihren Plakaten stand etwa „Stop Controlling Us“ („Hört auf, uns zu kontrollieren“) oder „No More Lockdowns“ („Keine Lockdowns mehr“). Es kam mehrfach zu Zusammenstößen mit der Polizei.

Heftige Unwetter auf Sardinien

(dpa) - Wassermassen in den Straßen, Tote und ein Brückeneinsturz: Auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien hat ein Unwetter schwere Schäden angerichtet. Nach Angaben der Feuerwehr vom Samstagnachmittag starben zwei Menschen, einer davon im Alter von 90 Jahren in einem schlammbedeckten Haus. Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete unterdessen von drei Toten.

Zudem stürzte laut Feuerwehr eine Brücke bei der Ortschaft Bitti ein. Bis zum Nachmittag zählten die Rettungskräfte 150 Einsätze. Die Suche nach Vermissten gehe weiter.

Die Behörde für zivilen Schutz warnte davor, das Haus zu verlassen, da der Wasserstand sich sehr schnell ändern könne. Für die beliebte Urlaubsinsel Sardinien galt eine rote Wetter-Warnstufe. Auch die Insel Sizilien und die Regionen Kalabrien an der italienischen Stiefelspitze sowie die Basilikata seien von dem Unwetter betroffen, allerdings weniger stark. Die Wetterfront war aus dem Süden von Marokko und der Iberischen Halbinsel herangezogen. Auch für Sonntag mussten die Menschen mit heftigen Unwettern rechnen.

Kurzmeldungen Sport 28.11.2020

Ermittlungen gegen Blatter und Platini jetzt wegen Betrugs

Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen den früheren FIFA-Chef Sepp Blatter und den ehemaligen UEFA-Chef Michel Platini ausgeweitet. Sie beurteile die Zahlung von zwei Millionen Franken an Platini anders als bisher, teilte sie am Samstag mit. Sie habe die Parteien im November darüber informiert. Zuvor hatten französische Zeitungen darüber berichtet.

„Seither wird sowohl gegen Joseph Blatter wie auch gegen Michel Platini auch wegen des Verdachts des Betrugs ermittelt“, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Die Zahlung aus dem Jahr 2011 war schon länger Bestandteil der Ermittlungen. Blatter und Platini hatten stets gesagt, es sei die Vergütung für eine zurückliegende Beratertätigkeit gewesen. Beide früheren Fußball-Funktionäre haben alle Vorwürfe zurückgewiesen.

Das Strafverfahren gegen den früheren Weltverbands-Chef Blatter läuft seit 2015, wegen Veruntreuung und „ungetreuer Geschäftsbesorgung“. Gegen Platini, einst Präsident der Europäischen Fußball-Union, wurde bereits wegen Teilnahme an Veruntreuung und ungetreuer Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung ermittelt. 

Kurzmeldungen Lokales 28.11.2020

Gewaltsamer Raub in der Hauptstadt

(TJ) - Gegen 19.30 Uhr überfielen zwei Männer im städtischen Park einen Jugendlichen in Höhe des Boulevard Prince Henri. Sie zerrten das Opfer in eine dunkle Ecke, wo sie den jungen Mann festhielten und mit Hilfe eines Komplizen seine Taschen durchwühlten. Mit dem Mobiltelefon und der Armbanduhr des jungen Mannes flüchteten sie anschließend in Richtung der Villa Louvigny.

Frühe Hitzewelle in Australien

Eine frühe Hitzewelle bringt die Menschen im Osten Australiens ins Schwitzen. In der Küstenmetropole Sydney überschritten die Temperaturen nach Angaben der Meteorologiebehörde BoM am Samstag die 40 Grad, im Landesinneren in den Bundesstaaten New South Wales, Queensland und Victoria sowie in South Australia erreichten sie 42 Grad. Die Behörden in New South Wales warnten vor einem hohen Risiko von Buschfeuern. Der Sommer auf der Südhalbkugel der Erde beginnt zeitgleich mit dem Winter im Norden.

Eissturm in Russland - Tausende Menschen noch ohne Strom

(dpa) - Rund zehn Tage nach einem Eissturm im äußersten Südosten Russlands sind noch immer Tausende Menschen ohne Strom. Angespannt ist die Lage vor allem auf der Insel Russki nahe der Großstadt Wladiwostok am Pazifik. Die Reparatur der Stromleitungen laufe unter Hochdruck, teilten die Behörden am Samstag mit. Die Bewohner vieler Dörfer dort sollten an diesem Wochenende wieder Licht einschalten können.

Der für den Fernen Osten zuständige Minister Alexej Tschekunkow hatte zuvor von insgesamt rund 4.000 Menschen in der Region Primorje gesprochen, die seit Tagen im Dunkeln sitzen. Zu Spitzenzeiten seien 180.000 Bewohner ohne Strom gewesen. In der Region waren zudem zeitweise Tausende Menschen ohne Heizung. In Wladiwostok wurden am Samstag minus vier Grad Außentemperatur gemessen.

In der Region war in der vergangenen Woche gefrorener Regen niedergegangen. Auf Bäumen und Autos lag eine dicke Eisschicht. Viele Stromleitungen rissen unter der Last. Viele Bewohner der betroffenen Gebiete werden noch immer mit Wasser und warmem Mahlzeiten versorgt. 

Papst Franziskus ernennt 13 neue Kardinäle

(dpa) - Unter Corona-Bedingungen will Papst Franziskus an diesem Samstag 13 neue Kardinäle im Petersdom in Rom ernennen. Wegen der Pandemie findet die Veranstaltung unter für den Vatikan ungewöhnlichen Umständen statt. Zwei Kardinäle können etwa wegen geltender Gesundheitsbestimmungen nicht persönlich zu ihrer Kreierung kommen, wie der Vatikan Anfang der Woche mitteilte. 

Eine der Hauptaufgaben von Kardinälen ist die Wahl eines neuen Papstes im Konklave. Mit der Ernennung steigt die Gesamtzahl der dafür befähigten Kardinäle auf 128. Kardinäle älter als 80 Jahre sind von der Wahl ausgenommen. Zudem kann ein Papst damit auch auf den Kurs der Kirche einwirken. Ein Novum birgt zudem die Kardinalsernennung des Erzbischofs von Washington, Wilton Gregory. Mit ihm wird erstmal ein schwarzer US-Amerikaner in das Kollegium aufgenommen.