39. Kavalkade am Sonntag in Diekirch: Diekirch lässt Konfetti regnen
In Diekirch dürfte am Sonntag erneut der närrische Ausnahmezustand herrschen.

39. Kavalkade am Sonntag in Diekirch: Diekirch lässt Konfetti regnen

Foto: Guy Jallay
In Diekirch dürfte am Sonntag erneut der närrische Ausnahmezustand herrschen.
Lokales 2 Min.09.02.2018

39. Kavalkade am Sonntag in Diekirch: Diekirch lässt Konfetti regnen

John Lamberty

Zehn Fußgruppen, vier Fanfaren, 53 Motivwagen: Wenn sich am Sonntag, um 14.30 Uhr, die 39. Kavalkade in Diekirch in Bewegung setzt, dürfte die Sauerstadt mal wieder für einige feucht-fröhliche Stunden fest in Narrenhand sein.

(jl) - Zehn Fußgruppen, vier Fanfaren, 53 Motivwagen: Wenn sich am Sonntag, um 14.30 Uhr, zur 39. Kavalkade in Diekirch der rund zwei Kilometer lange Festumzug in Bewegung setzt, dürfte die Sauerstadt mal wieder für einige feucht-fröhliche Stunden fest in Narrenhand sein.

Der traditionelle Karnevalsumzug, der im vergangenen Jahr immerhin fast 30.000 Besucher und 1.800 Festzugteilnehmer zählte, gilt in Luxemburg gemeinhin als der größte seiner Art.

Für beste Stimmung entlang der Strecke dürften die Narren derweil schon selbst sorgen, wenn der Korso von der Route de Gilsdorf durch die Route de Larochette und die Rue Alexis Heck zur Esplanade und schließlich durch die Rue de Stavelot und die Avenue de la Gare zum Festsaal Al Seeërei zieht.

Warm-up vor dem Umzug

Dennoch wollen die Veranstalter den Besuchern in diesem Jahr bereits mit einem kleinen Warm-up so richtig beim Warten einheizen. So fährt vor dem Umzug, um 14 Uhr, bereits ein Sponsorenwagen mit Bier, Kamellen, Einkaufstaschen und Berlinern durch die Gassen, während die Luma Marching Band schon mal den musikalischen Ton für den nachfolgenden Kavalkadenreigen angibt.

Nach dem Umzug gegen 17.30 Uhr dürfte sich das närrische Treiben dann ins Kulturzentrum Al Seeërei verlagern, wo bis zur Preisüberreichung um 19 Uhr – und natürlich weiter bis tief in die Nacht – für Musik und muntere Unterhaltung gesorgt wird. Der Eintritt zur Kavalkade (samt Gratistombola) beträgt sieben Euro und fünf Euro im Vorverkauf.

Reduzierte Zubringerdienste

Wie jedes Jahr empfehlen die Organisatoren der Eselen aus der Sauerstad (ESD) natürlich auch diesmal wieder die Anreise mit dem öffentlichen Transport. Wer mit dem Auto kommt, sollte bestenfalls einen der eigens eingesetzten Zubringerdienste nutzen, auch wenn dieser den Veranstaltern im Vorfeld der Kavalkade die gute Laune ein wenig verdorben hatte.

So beklagten die ESD, dass das Nachhaltigkeitsministerium nur einen Monat vor dem Umzug mitgeteilt habe, dass man den Zubringerdienst in diesem Jahr kürzen und den Auffangparking bei der Ettelbrücker Deichhalle aus dem Programm nehmen werde.

Die ESD werden daher nun selbst den Pendeldienst von der Deichhalle bis zum Diekircher Bahnhof und zurück garantieren, auch wenn man die Kapazitäten der Vorjahre dabei wohl nicht erreichen werde.

Das Ministerium ließ im Gegenzug wissen, dass man die Veranstalter bereits im vergangenen Jahr in einem Schreiben darauf aufmerksam gemacht habe, dass man keine Privatnavetten mehr finanzieren werde. Dafür habe man aber die Taktfrequenz der Linienbusse und Züge massiv erhöht.

Wie dem auch sei, die Zufahrt nach Diekirch wird vom Kreisverkehr Ingeldorf beziehungsweise von der Rue Clairefontaine her ab 12 Uhr für den Autoverkehr gesperrt sein. Die öffentlichen Parkflächen sowie die Hauptstraßen dürften nicht vor 19 Uhr für den Verkehr freigegeben werden.

  • www.cavalcade.lu

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