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33-Tonnen Gefährt drohte Hang hinunterzustürzen
Die Bergung erwies sich als heikel. 

33-Tonnen Gefährt drohte Hang hinunterzustürzen

Foto: Joe Weis
Die Bergung erwies sich als heikel. 
Lokales 12.04.2013

33-Tonnen Gefährt drohte Hang hinunterzustürzen

Am Freitag ereignete sich auf der Strecke zwischen Manternach und Berburg ein heikler Unfall. Ein Lastkraftwagenfahrer, welcher aus Richtung Manternach kam, musste wegen eines entgegenkommenden Fahrzeuges mit einer Fahrzeugseite in den Sommerweg ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden.

(JW) - Am Freitag ereignete sich auf der Strecke zwischen Manternach und Berburg ein heikler Unfall. Ein Lastkraftwagenfahrer, welcher aus Richtung Manternach kam, musste wegen eines entgegenkommenden Fahrzeuges mit einer Fahrzeugseite in den Sommerweg ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden.

Der mit Steinen beladene LKW mit einer Gesamtmasse von ungefähr 33 Tonnen fuhr sich anschließend im Straßengraben fest und wegen den nassen Witterungsbegebenheiten blieb es daraufhin stecken.

Wegen der enorm hohen Gesamtmasse geriet das Gefährt anschließend in eine Schräglage und drohte einen meterhohen Hang hinunterzustürzen. Der Fahrer verließ indes unversehrt seinen Kraftwagen.

Da sich eine sichere Bergung als kompliziert erwies, wurde neben einem speziellen Rüstwagen mit Kran, auch ein spezieller LKW Pannendienst hinzugezogen.

Um die Sicherung des Kraftfahrzeuges zu gewährleisten, stabilisierte ein Schaufelbagger der benachbarten Baustelle die gefährliche Schräglage.

Die Bergungsarbeiten beliefen sich auf insgesamt rund zwei Stunden, wobei ein Materialschaden nicht zu bezeichnen ist. Für die Dauer der Arbeiten musste die gesamte Strecke gesperrt werden und eine Umleitung wurde eingeleitet.

An den Bergungsarbeiten beteiligt waren die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Manternach, der Stadt Grevenmacher sowie die freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienst Mertert-Wasserbillig. Ein spezieller LKW Pannendienst sowie die Verkehrspolizei aus Grevenmacher weilten ebenfalls vor Ort.

(Text/Fotos: Joe Weis