Wählen Sie Ihre Nachrichten​

25 Prozent mehr Grippe-Impfungen
Lokales 02.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Ministerium beklagt Vorbehalte

25 Prozent mehr Grippe-Impfungen

 Bei älteren Menschen übernimmt die Krankenversicherung die Kosten der Grippeimpfung.
Ministerium beklagt Vorbehalte

25 Prozent mehr Grippe-Impfungen

Bei älteren Menschen übernimmt die Krankenversicherung die Kosten der Grippeimpfung.
Foto: Shutterstock
Lokales 02.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Ministerium beklagt Vorbehalte

25 Prozent mehr Grippe-Impfungen

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Im zurückliegenden Winter haben sich deutlich mehr Luxemburger gegen Grippe impfen lassen. Trotzdem ist das Land von einer Welle von Infektionen überrollt worden.

(vb) –  Im zurückliegenden Winter haben sich deutlich mehr Luxemburger gegen Grippe impfen lassen. Trotzdem ist das Land von einer Welle von Infektionen überrollt worden.

Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, haben sich in der vergangenen Wintersaison 55 000 Menschen gegen Grippe impfen lassen. Das ist ein Anstieg um 25 Prozent gegenüber dem vorigen Winter. Die meisten Impfungen waren für die Versicherten gebührenfrei, denn die Krankenversicherung hat von September 2016 bis Januar 2017 rund 40 000 Impfungen übernommen. Für Senioren und Menschen mit chronischen Krankheiten ist der Schutz gegen das Grippevirus gratis.

Gesundheitsministerin Lydia Mutsch bedauert zudem in einer Antwort auf die parlamentarische Frage der DP-Abgeordneten Gusty Graas und Alexander Krieps die Vorbehalte in der Bevölkerung gegen die Grippeimpfung. „Die Impfung stößt auf Barrieren und Zweifel, was ihre Wirksamkeit und Sicherheit betrifft. Einige Menschen denken, es gebe andere Mittel, sich gegen die Infektion zu schützen.“

Das Ministerium will die Vorurteile bekämpfen, indem es seine Informationskampagne ausweitet.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Personal aus dem Gesundheitsbereich und besonders gefährdete Personen sollen sich gegen die Grippe impfen lassen. Neuer Impfstoff ist verfügbar, um der Nachfrage nachzukommen.
Neuer Grippeimpfstoff ist vorhanden.
Auf das Grippevirus ist Verlass: Es schlägt mit schöner Regelmäßigkeit von Januar bis März zu. Mediziner sprechen angesichts der aktuellen Situation von einem Durchschnittsjahr.
ARCHIV - 29.07.2016, Berlin: ILLUSTRATION - Medikamente und ein Fiberthermometer liegen auf einem Nachttisch (Gestellte Szene). (zu dpa «Krankenstand 2018 wegen damaliger Grippewelle» vom 20.02.2019) Foto: Maurizio Gambarini/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Die saisonale Grippe ist keine harmlose Erkrankung. Sie fordert jedes Jahr Todesopfer. Die aktuelle Welle ist allerdings am Abflauen.
Zuzeit liegen viele mit Grippe flach: Die Infektionsraten nehmen aber wieder ab.
Krankheitswelle ist abgeflacht
In der Grippesaison 2016/17 verstarben pro Woche 40 Menschen mehr als im wöchentlichen Schnitt. Laut Gesundheitsministerium handelt es sich jedoch um eine "zeitliche Verschiebung der Mortalität".
Die Sterblichkeitsrate steigt in der Grippesaison.
Impfschutz bei Senioren und Kindern
Ältere Menschen sind für viele Krankheiten besonders anfällig. Sie sollten sich nicht nur gegen Grippe impfen lassen. Für Großeltern, die ihre Enkel schützen wollen, ist die Impfung gegen Keuchhusten eine gute Sache.
s
Marisol Touraine s'est inquiétée mardi de l'afflux de malades aux urgences, «aux limites de leurs capacités» en raison de l'intense épidémie de grippe, appelant à «tout mettre en œuvre» pour pouvoir accueillir l'ensemble des patients.
Marisol Touraine: «Le bilan de l'épidémie sera probablement lourd, puisque le nombre de personnes malades est particulièrement important, mais le système de santé répond présent».