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2028 fährt die Tram bis nach Esch
Lokales 3 1 2 Min. 21.10.2020

2028 fährt die Tram bis nach Esch

Der Mobilitätskorridor auf der heutigen Autobahn A4. Die dreispurige Autobahn verfügt über eine Spur für Busse und Fahrgemeinschaften. Daneben verlaufen die Tramtrasse und der Fahrradexpressweg.

2028 fährt die Tram bis nach Esch

Der Mobilitätskorridor auf der heutigen Autobahn A4. Die dreispurige Autobahn verfügt über eine Spur für Busse und Fahrgemeinschaften. Daneben verlaufen die Tramtrasse und der Fahrradexpressweg.
Grafik: Mobilitätsministerium
Lokales 3 1 2 Min. 21.10.2020

2028 fährt die Tram bis nach Esch

Luc EWEN
Luc EWEN
Der Mobilitätskorridor von Luxemburg nach Esch wurde am Mittwoch offiziell vorgestellt. 2035 soll die Tram bis nach Beles fahren.

Die Tram wird wieder in Esch fahren. Dies mehr als 70 Jahre nachdem die letzte Minettstram des Mobilitätssyndikates Tice die Südgemeinden untereinander verbunden hatte. Genauer: 2028 soll die Schnelltramstrecke von der hauptstädtischen Cloche d'Or bis in das neue Viertel Quartier de l'Alzette auf der Industriebrache Esch-Schifflingen fahren. 2035 soll der zweite Teil der Strecke durch den Stadtteil Lallingen bis zum Rathaus in Beles in Betrieb genommen werden. 

Video: Eine Tramfahrt nach Belval

„So werden wir die zwei großen Entwicklungsgebiete, jenen rund um die Hauptstadt (Agglolux) und jenen der Südgemeinden rund um Esch (Agglosud), untereinander verbinden“, sagte Mobilitätsminister François Bausch, der am Mittwoch den geplanten Mobilitätskorridor, in Anwesenheit von Bürgermeistern und Schöffen der betroffenen Gemeinden, vorstellte. 

Bausch: „Wollen nicht mehr Problemen hinterherlaufen“  


Lokales, Tram, François BAUSCH, schnelle Tram, Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort
Schnelltram nach Foetz für 2028 geplant
Geht es nach Mobilitätsminister François Bausch, soll 2028, spätestens 2029, die erste Schnelltram von der Hauptstadt Richtung Süden fahren. Das ist aber nicht das einzige Projekt für den Süden.

Die beiden Agglomerationen werden sich in einem extremen Tempo entwickeln, so Bausch weiter. Deshalb sei es notwendig, jetzt die Infrastrukturen zu schaffen, die später benötigt werden.

  „Wir wollen nicht mehr den Problemen hinterherlaufen“, so Bausch. 

 Der Mobilitätskorridor 

Der sogenannte Mobilitätskorridor wird aus der Autobahn A4 -  die auf jeder Seite um eine Spur erweitert wird - sowie der Schnelltrambahn und einem Expressradweg bestehen. Die zusätzliche Autobahnspur besteht streng genommen aus der bisherigen Pannenspur. Sie wird ausgebaut. 

Ein digitales Anzeigensystem wird dann, wenn viel Verkehr ist, die Pannenspur für den Verkehr freigeben. Die linke, mittlere Fahrspur, wird dann für Busse und Fahrgemeinschaften reserviert. 

Die Tramlinie in Lallingen beim neuen Cactus-Einkaufszentrum:

Langfristig soll die aktuelle Tram vom Flughafen Findel bis nach Cloche D'Or und dann weiter als Schnelltram über Leudelingen, Monkeler, Esch-Schifflingen, Esch-Lallingen, Belval bis nach Beles fahren. 

Die Tram in Belval
Die Tram in Belval
Grafik Mobilitätsministerium


In der Hauptstadt wird es zudem zwei weitere Trassen geben, eine in der Route d'Arlon bis nach Strassen und eine zweite bis zur Umsteigeplattform in Hollerich.

Diese werden über zwei neue Straßen, den Boulevard de Merl und den Boulevard de Cessange, miteinander verbunden. Auch hier wird es später eine Tramlinie geben. So entsteht in der Hauptstadt eine achtförmige Tramstrecke. 

Wieder eine „Escher“ Tram

Was die Haltestellen an der neuen Tramlinie Richtung Süden angeht, so werden dies folgende sein:

  • Cloche d'Or, (Umsteigeplattform)
  • Leudelingen (Aktivitätszone)
  • Foetz
  • Monkeler (Umsteigeplattform)
  • Esch-Quartier Alzette (Industriebrache Esch-Schifflingen)
  • Lallingen
  • Lankelz
  • Benelux-Platz
  • Bruch
  • Raemerich
  • Universität
  • Belval-Lycée
  • Belval-Sud
  • Beles Rathaus




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