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20 km von Ulflingen entfernt: Sieben Schafe gerissen: Wolf unter Verdacht
Lokales 25.11.2016 Aus unserem online-Archiv

20 km von Ulflingen entfernt: Sieben Schafe gerissen: Wolf unter Verdacht

Die Beobachtung eines Wolfs im Oktober unweit der Luxemburger Grenze wurde als glaubhaft eingestuft.

20 km von Ulflingen entfernt: Sieben Schafe gerissen: Wolf unter Verdacht

Die Beobachtung eines Wolfs im Oktober unweit der Luxemburger Grenze wurde als glaubhaft eingestuft.
Foto: Shutterstock
Lokales 25.11.2016 Aus unserem online-Archiv

20 km von Ulflingen entfernt: Sieben Schafe gerissen: Wolf unter Verdacht

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Im belgischen Bois Saint-Jean, zwischen La-Rochen-En-Ardenne und Vielsalm, etwa 20 Kilometer nordöstlich von Ulflingen, sind Medienberichten zufolge sieben Schafe gerissen worden - mutmaßlich von einem Wolf.

(str) - Im belgischen Bois Saint-Jean, etwa 20 Kilometer nordöstlich von Ulflingen, sind Medienberichten zufolge sieben Schafe gerissen worden - bei drei Gelegenheiten mutmaßlich von einem Wolf.

Drei Mal seien in dem Waldgebiet zwischen La-Rochen-en-Ardenne und Vielsalm Schafe tot gebissen worden, schreibt die belgische Tageszeitung "Vers l'avenir" am Freitag.

Der erste Vorfall habe sich bereits Ende August ereignet. Wie der betroffenene Schäfer der Zeitung erklärte, seien seine Herden, bereits mehrfach von wildernden Hunden angefallen worden. Doch dieser Angriff sei nicht vergleichbar. "Das war ein Tier, das Hunger hatte", erklärt er der Zeitung. "Es hat die Schafe in die Kehle gebissen und anschließend von den Keulen gegessen. Das sind die besten Partien."

Die verendeten Tiere wurden in ein Speziallabor nach Frankreich geschickt, um dort untersucht zu werden. Zudem wurde auch vor Ort nach Spuren eines Wolfs gesucht. Gefunden wurden bislang aber weder Kot- noch Pelzspuren.

DNS-Analysen der Speichelreste an den Bissspuren sollen Gewissheit bringen, ob es sich bei den Angreifern um Wolfshunde oder tatsächlich um Wölfe handelte. Beide sehen sich nämlich sehr ähnlich.

Erst diese Woche war aus der Antwort auf eine parlamentarischen Anfrage in der wallonischen Regionalkammer hervorgegangen, dass die Beobachtung dreier Jäger, die am 22. Oktober einen Wolf in Nassogne gesehen hatten, als glaubhaft eingestuft wurde. Bekräftigt wurde deren Aussage dadurch, dass einer der Zeugen ein Tierpräparator ist und dieser bereits einmal einen Wolf ausgestopft hat.


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