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16 Raubüberfälle, 19 Tötungsversuche, sechs Morde
Lokales 5 9 Min. 05.03.2019
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16 Raubüberfälle, 19 Tötungsversuche, sechs Morde

Als der Prozess am 7. März erneut beginnt, steigen die fünf inhaftierten Angeklagten wie Popstars aus dem Gefangenentransporter(v.l.n.r.): Guy Hertert, Carlo Fett, Nico Reisdorff, Jos Bernardy und Dieter Schuch.

16 Raubüberfälle, 19 Tötungsversuche, sechs Morde

Als der Prozess am 7. März erneut beginnt, steigen die fünf inhaftierten Angeklagten wie Popstars aus dem Gefangenentransporter(v.l.n.r.): Guy Hertert, Carlo Fett, Nico Reisdorff, Jos Bernardy und Dieter Schuch.
Fotos:Lé Sibenaler / LW-ARCHIV
Lokales 5 9 Min. 05.03.2019
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16 Raubüberfälle, 19 Tötungsversuche, sechs Morde

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Ein Banküberfall, der 1985 in einem blutigen Desaster endet, bringt eine nie dagewesene Mordserie an den Tag. Ab dem 7. März 1989, also vor 30 Jahren, muss sich die sogenannte Waldbilliger Bande vor Gericht verantworten. Ein Prozess, der für vier Mitglieder mit lebenslanger Haft endet.

„Es ist eine Mord- und Überfallserie, die in ihrem schrecklichen Ausmaß beispiellos für Luxemburg sein dürfte“, schreibt das „Luxemburger Wort“ zum Prozessauftakt gegen die Waldbilliger Bande am 7. März 1989.

Die Waldbilliger Bande, eine Bezeichnung, die seit Ende 1986 in Luxemburg zu einem festen Begriff geworden ist, steht sowohl für eine der skrupellosesten Verbrecherbanden, die je im Großherzogtum gewütet haben, als auch für ein Versagen des Systems auf ganz verschiedenen Ebenen.

Fünf Jahre lang hatte sie vorrangig Tankstellen und Banken überfallen ...

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