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10. Auflage des „Relais pour la Vie“ : Über 10 000 Teilnehmer am Start
Lokales 2 Min. 27.03.2015

10. Auflage des „Relais pour la Vie“ : Über 10 000 Teilnehmer am Start

10088 Teilnehmer haben sich in diesem Jahr für die Staffelläufe angemeldet.

10. Auflage des „Relais pour la Vie“ : Über 10 000 Teilnehmer am Start

10088 Teilnehmer haben sich in diesem Jahr für die Staffelläufe angemeldet.
Archivfoto: Claude Piscitelli (2014)
Lokales 2 Min. 27.03.2015

10. Auflage des „Relais pour la Vie“ : Über 10 000 Teilnehmer am Start

An diesem Wochenende findet die zehnte Ausgabe des „Relais pour la Vie“ in der Coque in Kirchberg statt. Die Solidaritätsveranstaltung für Krebspatienten wartet auch in diesem Jahr mit einigen Neuheiten auf.

(rr) - An diesem Wochenende findet die zehnte Ausgabe des „Relais pour la Vie“ in der Coque in Kirchberg statt. Die Solidaritätsveranstaltung für Krebspatienten wartet auch in diesem Jahr mit einigen Neuheiten auf.

Laut den Verantwortlichen der „Fondation Cancer“ wollen immer mehr Menschen an den Staffelläufen teilnehmen. Waren es bei der ersten Auflage 3 170 Teammitglieder, so haben sich für dieses Jahr 10 088 angemeldet, ein neuer Rekord. Insgesamt 375 Mannschaften werden an den Start gehen: 130 Classic Teams (12 Stunden) und 245 Master Teams (24 Stunden). 

"Sie sind nicht allein"

„An einem Wochenende versammeln sich Tausende von Teammitgliedern und Besuchern, um Krebspatienten die Gewissheit zu vermitteln, dass sie nicht allein sind“, beschreibt Martine Neyen, Direktorin der „Fondation Cancer“, den Kerngedanken des „Relais pour la Vie“. 2000 neue Krebsfälle werden jährlich in Luxemburg diagnostiziert. Krebs sei nach wie vor eine gefürchtete Krankheit, die jeden Betroffenen auf eine harte Probe stelle. Der "Relais pour la Vie" sei  eine Gelegenheit, um diesen Menschen zu zeigen, dass sie nicht allein sind, dass es viele andere Menschen gibt, die den Krebs bewältigen beziehungsweise ihn überstanden haben.

Für Martine Neyen ist der „Relais pour la Vie“ fest mit dem Begriff „Solidarität“ verbunden. Daneben gebe es jedoch auch noch andere Werte, in deren Geist die Veranstaltung stehe und fortbestehe. Stellvertretend für jedes einzelne Jahr hebt die Stiftung neben der Solidarität insgesamt zehn Worte mit Symbolcharakter heraus: Hoffnung, Solidarität, Hilfe, Emotionen, Mut, Vertrauen, Ausdauer, Stärke, Freundschaft, Zusammenhalt.

Um den Kerngedanken der Solidarität in diesem Jahr noch stärker hervorzustreichen, findet zeitgleich mit der „Survivor Tour“ für Patienten und ehemalige Patienten erstmalig auch eine „Caregiver Tour“ statt – eine Tour für diejenigen, die Krebspatienten nahe stehen und sie auf ihrem Weg begleiten. „Survivors“ und „Caregivers“ können sich übrigens noch bis Freitagabend anmelden unter der Telefonnummer 45 30-331 oder online: www.cancer.lu.

Aktivitäten und Infos für Besucher

Wer keine Runden in der Arena geht oder läuft, kann an diesem Wochenende einiges entdecken und unternehmen. Es gibt verschiedene Ateliers rund um die Forschung, und es werden Gemälde aus Kunsttherapie-Workshops ausgestellt. Kinder kommen am Sonntag in Salzteig-, Facepainting-, Paracord- und Origami-Ateliers auf ihre Kosten, und wer sich bewegen will, kann an verschiedenen Sportateliers teilnehmen. Im "Fotostudio Purple Couch" können Teammitglieder und Besucher Erinnerungsfotos machen resp. machen lassen.

Neben der Europäischen Kommission und den Botschaften, die ihre Ratgeberbroschüren in den jeweiligen Landessprachen präsentieren, sind erstmalig auch andere Luxemburger Organisationen, die im Kampf gegen Krebs aktiv sind, vor Ort: „Association Don de moëlle“, „Association luxembourgeoise des groupes sportifs oncologiques“, Europa Donna Luxembourg und „Fondation Kriibskrank Kanner“.

Das Programm

Das genaue Programm sieht wie folgt aus:

Samstag, 28. März:

18.30 Uhr: Eröffnungszeremonie mit Ansprachen, Aussagen von Patienten, Survivor- und Caregiver-Tour sowie Defilee der 375 Mannschaften. Musikalische Umrahmung durch den Pianisten David Ianni. 20 Uhr: Start der Master-Teams
 (24 Stunden).

Sonntag, 29. März:

8 Uhr: Start der Classic Teams 
(12 Stunden), 11.30 Uhr: Solidaritätstour der Persönlichkeiten, 17 Uhr: Kerzenzeremonie, musikalische Umrahmung durch die Violoncellistin Borbala Janitsek, 20 Uhr: Relais-Schluss und Defilee der Mannschaften.


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