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Zu Tisch, bitte!
Lifestyle 2 Min. 20.11.2018

Zu Tisch, bitte!

Für Feiern und Feste lohnt es sich, den Tisch nach den Regeln der Restaurants einzudecken.

Zu Tisch, bitte!

Für Feiern und Feste lohnt es sich, den Tisch nach den Regeln der Restaurants einzudecken.
Foto: dpa
Lifestyle 2 Min. 20.11.2018

Zu Tisch, bitte!

Wenn es zu besonderen Anlässen zu Hause richtig schick werden soll, gehört eine festlich gedeckte Tafel dazu. Im privaten Bereich ist zwar alles erlaubt, doch es schadet nicht, einige Regeln einzuhalten.

(dpa) - Es gibt in Restaurants und in Hotels viele Regeln für das Eindecken - so manche kann man auch zu Hause gut befolgen. Etwa, in welcher Reihenfolge das Besteck liegen sollte oder wo die Gläser drapiert werden.

Wer es korrekt machen möchte, sollte akkurat arbeiten. Fachleute raten daher, sich rechtzeitig vor dem Dinner Gedanken über das Eindecken zu machen und als Ungeübter Zeit einzuplanen - etwa 45 Minuten einschließlich der Dekoration. Hier ein paar Ideen, wie man eine stilvolle Wirkung erzielt:

Gerade statt rund: Es ist viel einfacher, einen geraden statt einen runden Tisch einzudecken. Die Stühle befinden sich jeweils direkt gegenüber, so wird auch eingedeckt. An einem runden Tisch für sechs oder mehr Menschen ist hingegen Augenmaß gefragt, damit ein harmonisch wirkendes Gedeck entsteht. Damit es nicht zu eng am Tisch wird, sollte der Abstand von der Gabel bis zu dem Messer des Tischnachbarn mindestens 40 Zentimeter betragen. 

Der kleine Finger: Beim Eindecken des Geschirrs werden als Erstes die Platzteller hingestellt. Sie werden vor der Mitte des Stuhls platziert, und zwar mit einem Abstand von einem kleinen Finger bis zur Tischkante.

Die EC-Karten-Regel: Diese Regel ist etwas für diejenigen, die es zu feierlichen Anlässen ganz genau nehmen wollen. Das Besteck für den Hauptgang wird rechts und links vom Teller gelegt, daneben folgt das Besteck für die Vorspeise. So kann es der Gast von außen nach innen nutzen. Der Abstand sollte so sein, dass man eine aufgestellte EC-Karte noch durchziehen könnte.

Man empfiehlt, die Gabeln versetzt zu legen. Sind es drei, liegen die beiden äußeren mit dem Ende des Griffs auf derselben Höhe wie der Platzteller. Die mittlere Gabel wird ein wenig höher platziert. Lehrbuchmäßig sieht es aus, wenn das untere Ende ihrer Zinken gleichauf mit den oberen Zinken der beiden äußeren Gabeln liegt. 

Weingläser am Messer orientieren: Ein Rotweinglas kommt über das große Messer für den Hauptgang, das Weißweinglas über das Vorspeisenmesser. Das Wasserglas ist das kleinste von allen. Es sollte daher vor die anderen Gläser gestellt werden. Schließlich sollen die Gäste keine akrobatischen Übungen vollziehen müssen, um an das Glas zu gelangen. Soll auch Bier getrunken werden, kommt das Glas umgedreht rechts neben die Weingläser. Es sollten höchstens vier Gläser pro Gast auf dem Tisch stehen. 

Die Extras: Ein Dessertlöffel gehört über den Platzteller. Anschließend wird links neben dem Platzteller auf gerader Linie ein Brotteller gestellt. Das dazugehörige Buttermesser liegt auf der rechten Seite des Tellers, die Schneide zeigt dabei nach links. Anna Jarosch vom Deutschen Knigge-Rat rät, auf die Besonderheiten der Gäste einzugehen. Für Linkshänder sollten die Bestecke umgelegt werden - also Löffel und Messer auf die linke und die Gabeln auf die rechte Seite. An der Platzierung der Gläser ändert man nichts.


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