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Eine fränkische Perle
Lifestyle 2 Min. 01.09.2021
Zu Gast in Würzburg

Eine fränkische Perle

Blick auf Würzburg: Die knapp 130.000 Einwohner zählende Universitätsstadt im Nordwesten Bayerns wurde zwar durch einen Bombenangriff während des Zweiten Weltkriegs größtenteils zerstört, erstrahlt mittlerweile aber wieder in neuem Glanz.
Zu Gast in Würzburg

Eine fränkische Perle

Blick auf Würzburg: Die knapp 130.000 Einwohner zählende Universitätsstadt im Nordwesten Bayerns wurde zwar durch einen Bombenangriff während des Zweiten Weltkriegs größtenteils zerstört, erstrahlt mittlerweile aber wieder in neuem Glanz.
Foto: Shutterstock
Lifestyle 2 Min. 01.09.2021
Zu Gast in Würzburg

Eine fränkische Perle

Marc HOSCHEID
Marc HOSCHEID
Die Stadt Würzburg besticht durch ihre Innenstadt mit ihren zahlreichen historischen Bauwerken. Ein kurzer Rundgang zu den historischen Stätten.

„Ich war kürzlich in meiner Heimat Hessen und als ich wieder zurückgekommen bin, war ich schon überrascht, aber Bayern geht ja immer einen Sonderweg“, meint ein Mitarbeiter einer Apotheke im Zentrum von Würzburg. Er bezieht sich damit auf die FFP2-Maskenpflicht, die in geschlossenen Räumen in Bayern gilt und deretwegen sich Besucher und Bewohner einen solchen Mundschutz zulegen müssen. Doch trotz dieser coronabedingten Einschränkung ist die Stadt im Nordwesten des Freistaates auf jeden Fall einen Besuch wert.


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Wer sich in der historischen Innenstadt von Würzburg bewegt, dem fällt schnell die hohe Dichte an Sakralbauten auf. Gefühlt reiht sich eine katholische Kirche an die nächste. Während einige durch ihre reich verzierte Fassade ins Auge stechen, punkten andere mit ihrer prächtigen Innenausstattung, beispielsweise dem Domschatz.

Die wohl bekanntesten Touristenattraktionen sind die Residenz sowie die Festung Marienberg. Während sich die Residenz in der Innenstadt befindet, thront die Festung oberhalb der fränkischen Stadt. Die Residenz diente bis zur Auflösung der geistlichen Territorien als Sitz der Fürstbischöfe. Die Festung war ihrerseits 1525 während des Bauernkrieges Rückzugsort für die Truppen des Schwäbischen Bundes, bevor diese die schlecht organisierten Bauern besiegten.

Bei der Residenz von Würzburg handelt es sich um einen barocken Schlossbau, der 1720 begonnen und 1744 vollendet wurde. Seit 1981 ist das Gebäude Teil des Unesco-Weltkulturerbes.
Bei der Residenz von Würzburg handelt es sich um einen barocken Schlossbau, der 1720 begonnen und 1744 vollendet wurde. Seit 1981 ist das Gebäude Teil des Unesco-Weltkulturerbes.
Foto: Marc Hoscheid

Bäcken als Besonderheit

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die alte Mainbrücke, an deren Geländern sich zwölf Heiligenstatuen befinden. Bis 1886 war das Bauwerk Würzburgs einziger Flussübergang. Die Brücke darf nur von Fußgängern und Fahrradfahrern überquert werden und dient als sozialer Treffpunkt. Vor allem Gäste des Restaurants „Alte Mainmühle“ gönnen sich dort das ein oder andere – mitunter alkoholische – Kaltgetränk und drücken den Statuen die leeren Flaschen spaßeshalber teilweise in die Hand.


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Würzburg verfügt generell über ein breit gefächertes Angebot an Gastronomiebetrieben. Zu den lokalen Spezialitäten zählt unter anderem der Frankenwein. Teil der Würzburger Trinkkultur sind die sogenannten Bäcken: Weinstuben, in die Essen mitgebracht und verzehrt werden darf. Mittlerweile verlangen einige Bäcken jedoch einen Obolus für den Gebrauch des Bestecks.

Dass es am 25. Juni dieses Jahres in Würzburg zu einem Messerattentat mit drei Toten und etwa zehn Verletzten gekommen ist, merkt man der Stadt am Main mittlerweile nicht mehr an, denn sie hat sich ihren unbeschwerten und weltoffenen Charakter glücklicherweise trotzdem erhalten.

Statue des Heiligen Kilian auf der alten Mainbrücke.
Statue des Heiligen Kilian auf der alten Mainbrücke.
Foto: Marc Hoscheid

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