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Unterwegs mit dem Skoda Enyaq und einem guten Gewissen
Lifestyle 1 4 Min. 09.05.2021 Aus unserem online-Archiv

Unterwegs mit dem Skoda Enyaq und einem guten Gewissen

Der Skoda Enyaq iV 80 soll auch im Großherzogtum seine Anhänger finden – hofft zumindest der Hersteller. Die Voraussetzungen dazu erfüllt er zumindest.

Unterwegs mit dem Skoda Enyaq und einem guten Gewissen

Der Skoda Enyaq iV 80 soll auch im Großherzogtum seine Anhänger finden – hofft zumindest der Hersteller. Die Voraussetzungen dazu erfüllt er zumindest.
Foto: Skoda
Lifestyle 1 4 Min. 09.05.2021 Aus unserem online-Archiv

Unterwegs mit dem Skoda Enyaq und einem guten Gewissen

Michael JUCHMES
Michael JUCHMES
Auch die Tschechen können mit Batterie: Die Redaktion durfte eine Spritztour mit dem vollelektrischen Skoda Enyaq iV 80 unternehmen.

Los geht's! Eine Testfahrt in einem vollelektrischen SUV gibt es nicht alle Tage, vor allem nicht mit einem aus Tschechien. Der Skoda Enyaq iV ist der erste batteriebetriebene SUV des Herstellers mit Sitz in Mladá Boleslav – und bei der Kontaktaufnahme mit dem „Luxemburger Wort“ zeigt er sich gleich von seiner besten Seite. 

Sanft gleitet er von Münsbach aus in Richtung Bous, dann weiter bis an die Mosel nach Remich, nach einer kleinen Pause dann die Rückfahrt über Stadtbredimus und Canach, danach ein Abstecher über die Autobahn – wo er beweist, dass auch genügend Power in ihm steckt – zum Redaktionsgebäude nach Gasperich und wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Das aufgeräumte Cockpit wird von zwei Displays dominiert.
Das aufgeräumte Cockpit wird von zwei Displays dominiert.
Foto: Skoda

Landpartie mit Fun-Garantie

Die Lenkung lässt keine Wünsche offen, die Beschleunigung klappt auf geraden Strecken ebenso wie bei Steigungen, etwa auf dem Weg vom Moseltal Richtung Hauptstadt. Die Fahrt im Skoda-SUV, der von außen weniger bullig als manch einer seiner gigantischen Zeitgenossen wirkt, macht Spaß – und das nicht nur, weil die Tschechen hier in Sachen Nachhaltigkeit beweisen, dass sie mit den Großen der Branche wie etwa Mercedes oder auch Tesla mithalten können. Selbst der Konzernbruder VW ID.4 schaut wahrscheinlich mit einem neidischen und doch stolzen Blick über die Grenze gen Osten.

Der Enyaq bietet vor allem jede Menge Platz, sowohl vorne für Fahrer und Beifahrer als auch hinten für große und kleine Mitreisende. Ganz zu schweigen vom Stauraum: 585 Liter sind in normalem Zustand vorhanden – bei umgeklappter Rückbank sind es sogar 1.710. Die Batterie ist platzsparend zwischen den Rädern zu finden – und auch die Länge des Fahrzeuges trägt hier zum Platzgewinn bei: 4,65 Meter. Er ist damit nur wenige Zentimeter kürzer als der hauseigene SUV Kodiaq oder der Octavia Kombi.


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Die Assistenzsysteme überzeugen beim ersten Test. Und selbst die Rekuperation, die sich per Schaltwippe am Lenkrad einstellen lässt, überrascht. Kein plötzlicher Bremser, wenn der Fuß vom Gas genommen wird – egal in welcher Einstellung.

Innen überzeugt auch das durchdachte Design, das übrigens mit dem Red Dot Award ausgezeichnet wurde. Keine altbekannte Sachlichkeit, beinahe edel geht es hier zu. Den Ton geben zwei Bildschirme an: darunter ein 5,3 Zoll großes Display, das dem Fahrer alle wichtigen Daten anzeigt, darunter die Geschwindigkeit, aber auch Fahrdaten oder die gerade verwendeten Assistenzsysteme. Die Steuerung erfolgt unter anderem über das Multifunktionslenkrad.

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Optionales Head-up-Display

Für noch mehr Komfort sorgt das optionale Head-up-Display, das derzeit bei vielen Fahrzeugen zum Standardrepertoire gehört und die wichtigsten Daten und auch die Navigation direkt im Blickfeld des Fahrers – also quasi in der Scheibe – einblendet. Für manche das Höchste der Gefühle, für andere eine technische Spielerei, die nur vom Fahrvergnügen ablenkt. Wie so oft: Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Erwähnung finden sollte natürlich auch der 13 Zoll große Touchscreen (in den anderen Enyaq-Versionen 10 Zoll), über den sich viele Fahrzeugdaten ablesen lassen oder die (optionale) Navigation einstellen lässt.


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Die Reichweite soll laut Skoda mit der großen Batterie (77 kWh Nettokapazität), die im Modell iV 80 verbaut ist, mehr als 500 Kilometer betragen. Im Test lag der Verbrauch bei 20,2 kWh auf 100 Kilometern – der Hersteller rechnet mit 15,2 bis 21,6. Ans Aufladen sollte man daher womöglich schon nach 300, allerspätestens aber 350 Kilometern denken, vor allem dann, wenn man gerne aufs Gaspedal drückt und wenig von der Rekuperation profitieren kann.

Preislich ist man beim Enyaq iV 80 mit 44.090 Euro am Start. Für die Sportline-Variante (unter anderem mit Sportsitzen und Leder-Multifunktionslenkrad) muss man mit 4.000 Euro Aufpreis rechnen. Wer sich mit weniger Power zufriedengibt (148 oder 180 PS), der kann auch zu den kleinen Modellen Enyaq iV 50 oder 60 greifen – hier starten die Preise bei 34.010 beziehungsweise 37.830 Euro. Das 60er-Modell ist auch in der Sportline-Variante erhältlich (Preis ab 42.530 Euro). Die Lieferzeit – so verspricht zumindest Skoda – soll bei wenigen Monaten liegen.

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