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Tipps zum Optimieren der Heizung
Lifestyle 2 Min. 14.09.2015 Aus unserem online-Archiv
Die kalten Tage kommen bald

Tipps zum Optimieren der Heizung

Nicht jeder Raum benötigt die gleiche Heizungswärme, meist wird das Badezimmer wärmer gehalten als das Schlafzimmer.
Die kalten Tage kommen bald

Tipps zum Optimieren der Heizung

Nicht jeder Raum benötigt die gleiche Heizungswärme, meist wird das Badezimmer wärmer gehalten als das Schlafzimmer.
dpa-tmn
Lifestyle 2 Min. 14.09.2015 Aus unserem online-Archiv
Die kalten Tage kommen bald

Tipps zum Optimieren der Heizung

Eine lange Heizsaison belastet die Haushaltskasse. Dabei muss das gar nicht sein: Viele Anlagen sind falsch eingestellt oder die Heizkörper können ihre Wärme nicht frei abgeben. Kurz vor der Heizperiode sollten Hausbesitzer sich das genauer anschauen.

(dpa/tmn) - Bald muss die Heizung wieder anspringen. Das kostet - und je nachdem wie hart der Winter wird, bereitet das manchem Haushalt Sorgen. Aber: Mit ein paar Handgriffen und wenigen Euro lassen sich die meisten Heizungen so optimieren, dass 10 bis 15 Prozent weniger Energie benötigt werden.

Es gibt klare Warnsignale für eine optimierungsbedürftige Heizung. Gluckert es zum Beispiel in den Rohren oder werden Räume unterschiedlich schnell warm, wurde wahrscheinlich kein hydraulischer Abgleich durchgeführt und die Heizung verbraucht unnötig viel Energie. Ein warmer Heizungskeller deutet auf schlecht gedämmte Rohre hin. Wärme verpufft ungenutzt.

Doch selbst wenn die Heizung augenscheinlich noch keine Probleme macht, sollte man sie regelmäßig checken und eventuell modernisieren lassen. Viele Heizungsanlagen arbeiten ineffizient. Das trifft besonders auf ältere Modelle zu. Eine Umwälzpumpe, die zehn Jahre oder älter ist, verbraucht in einem Einfamilienhaus rund 90 Watt. Eine moderne Umwälzpumpe kommt mit 4 Watt aus.

Heizkurve beachten

Viele Heizungen sind aber auch einfach nur falsch eingestellt. In der Regel lässt sich eine Heizung so programmieren, dass sie dem individuellen Bedarf der Nutzer entspricht. Wenn es kälter wird, muss sie stärker heizen als an milderen Tagen. Die Höhe der Leistung hängt aber nicht nur von den Außentemperaturen, sondern auch von der Wärmedämmung des Hauses und den Gewohnheiten der Bewohner ab. Generell wird empfohlen, sich die Heizkurve genauer anzusehen.

Denn moderne Heizungen sind meist witterungsgeführt. Das bedeutet, dass ihre Vorlauftemperatur auf Grundlage einer eingestellten Heizkurve und der Außentemperatur berechnet wird. Die passt in der Werkeinstellung meist nicht zum konkreten Anwendungsfall. Hier muss der Nutzer selbst aktiv werden. Die Heizkurve sollte so niedrig wie möglich stehen. Am besten ist es, ihre Verschiebung auf drei bis fünf Grad einzustellen.

Pause für die Heizungspause

Steht die Heizungspumpe auf der niedrigsten Position, spart das Strom. Das verhindert außerdem störende Geräusche. Dabei ist aber darauf zu achten, dass alle Heizkörper im Haus noch warm werden. Nachts sollte die Heizungspumpe Pause haben. Viel bringt es, die Nachtabsenkung auf 16 Grad Innentemperatur zu stellen - dann schaltet auch der Kessel nachts ab.

Nicht jeder Raum benötigt die gleiche Wärme, meist ist es im Badezimmer wärmer als im Schlafzimmer. Mit Thermostatventilen lassen sich die einzelnen Heizkörper aber individuell regeln. Das verhindert, dass die Räume überheizt werden. Mit programmierbaren Thermostaten lassen sich sogar die Temperaturen an unterschiedlichen Wochentagen oder zu Tages- und Nachtzeiten im Voraus einstellen. So ist eine optimale Heizung möglich, die sich an den individuellen Gegebenheiten der Bewohner orientiert und gleichzeitig Energie spart.

Auch scheinbar kleine Dinge können dazu beitragen, Energie zu sparen und damit die Heizung zu entlasten. Heizkörper sollten nicht verstellt oder mit Gardinen und Vorhängen zugehängt werden. Das behindert die Wärmeabgabe in den Raum. Auch Staubwischen bringt Effekte. Die Staubschicht wirkt isolierend. Wer sie konsequent beseitigt, auch in den schmalen Lamellen, nutzt die Heizenergie besser aus.


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