Tipps zum Bügeln: Die leidige Hausarbeit leicht gemacht
(dpa/tmn) - Bügeln ist wenig beliebt. Darauf lässt zumindest eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts GapFish im Auftrag der Plattform immowelt.de schließen. Auf die Frage: „Welche Hausarbeit mögen Sie am wenigsten?“ antworteten 21 Prozent mit „Bügeln“. Dicht darauf folgen das Putzen der Toilette (20 Prozent) und der Fenster (19 Prozent). Dabei muss es gar nicht schwer sein. Wer seine Wäsche richtig behandelt, muss sich später nicht mit kleinen Falten abmühen. Tipps von Experten:
Wäsche sofort aus der Trommel nehmen: Das Bügeln erleichtert man sich bereits beim Waschen beziehungsweise am Ende davon: Denn wenn die Wäsche nicht direkt nach dem Ende des Waschgangs aus der Trommel geholt wird, entwickeln sich durch das Liegen mehr Falten.
Wäsche richtig trocknen: Plastikbügel zum Trocknen fördern an manchen Stellen Falten, wohingegen laut rund ablaufende Gummibügel keine Druckstellen oder ausgebeulte Stoffstellen hinterlassen. Und: Am besten lässt man die Wäsche nicht zu lange auf der Leine: Je trockener die Wäsche ist, desto schwerer lässt sie sich später bügeln. Bei manchem Wäschetrockner gibt es daher auch die Einstellung „bügelfeucht“. Wäsche zum Bügeln sollte eine Restfeuchte von sechs bis acht Prozent haben. Verpasst man den Zeitpunkt: Trockene Textilien mit der Sprühflasche etwas anfeuchten und die Teile dann für 24 Stunden in eine Plastiktüte geben. Die Feuchtigkeit zieht dabei in die Fasern ein, und man kann sie später besser bügeln.
Reihenfolge einhalten: Es mag zusätzliche Zeit kosten, aber es macht tatsächlich Sinn, die Kleidungsstücke vorher zu sortieren. So muss man nicht immer wieder warten, bis das Eisen die neue richtige Temperatur findet.
Es wird von kälter nach heißer gebügelt: Beginnen Sie mit den Textilien, die wenig Hitze vertragen, und steigern Sie die Temperatur allmählich. Bei Mischtextilien richtet sich die Temperatur nach der empfindlichsten Faser. Auch bei einem Kleidungsstück selbst sollte es eine Reihenfolge beim Bügeln geben: Bügeln Sie kleine Partien wie Ärmel, Bänder, Träger und Kragen vor den großen Partien. Die Reihenfolge, von klein nach groß zu bügeln ist wichtig, um Falten auf bereits gebügelten Flächen zu vermeiden.
Glanz vorbeugen: Wenn man dunkle Fasern bügelt, bekommen sie glänzende Stellen. Wer das nicht will und ein Stück hat, das man nicht auf links bügeln kann, sollte ein feuchtes Tuch zwischen Stoff und Bügeleisen legen.
Eingebügelte Falten nass machen: Und wenn es doch mal passiert ist, und man hat Falten nicht entfernt, sondern in das Gewebe gebügelt? Dann kann man die Stelle eigentlich nur nass machen und so lange bügeln, bis der Knick wieder weg ist, erklärt Paaßen.