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Tipps und Tricks für schlaflose Nächte
Lifestyle 10 3 Min. 19.04.2021

Tipps und Tricks für schlaflose Nächte

Dunkelheit, weniger Koffein und viel Lavendel - Tipps nicht für, sondern gegen schlaflose Nächte.

Tipps und Tricks für schlaflose Nächte

Dunkelheit, weniger Koffein und viel Lavendel - Tipps nicht für, sondern gegen schlaflose Nächte.
Foto: Shutterstock
Lifestyle 10 3 Min. 19.04.2021

Tipps und Tricks für schlaflose Nächte

Im Bett liegen, aber einfach nicht einschlafen können, ist anstrengend – vielleicht klappt es ja mit diesen Ratschlägen und Produkten.

Von Christian Satorius und Michael Juchmes

Die Corona-Krise schlägt manchem aufs Gemüt, anderen auf den Magen – und wieder andere bekommen einfach kein Auge zu. Einschlafen fällt schwer, durchschlafen auch. Wer darunter zu leiden hat, sollte natürlich bei starken Beschwerden einen Arzt aufsuchen und mit ihm über seine Probleme sprechen. Nebenwirkungen von Medikamenten können nämlich ebenfalls eine Ursache sein. Es gibt aber auch ganz einfache Methoden und Produkte, die für ein paar geruhsame Stunden sorgen können. Einen Versuch ist es zumindest wert.

Licht aus

Selbst wenn die Vorhänge ganz zugezogen sind und das Licht gelöscht ist: In vielen Schlafzimmern wird es nicht stockdunkel. Das hat Folgen: Die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin ist lichtabhängig. Je heller es ist, desto weniger Melatonin wird ausgeschüttet und desto weniger schläfrig fühlen wir uns. Lichtquellen elektronischer Geräte sollten aus dem Schlafzimmer entfernt und das Smartphone vor dem Zubettgehen gegen ein Buch eingetauscht werden – damit auch im Kopf Ruhe herrscht.

Raumtemperatur runterdrehen

Wer nicht einschlafen kann, sollte mal einen Blick auf die Zimmertemperatur werfen. Viele Menschen können in kühleren, aber nicht zu kalten Räumen am besten schlafen. Schlafmediziner empfehlen 18 Grad Celsius. Unter 16 Grad Celsius und über 20 Grad Celsius sollten es aber auf keinen Fall werden, ansonsten kann die Schlafqualität leiden.

Koffeinkonsum drosseln

Manch einem ist gar nicht bewusst, wie viel Koffein er zu sich nimmt. Ein, zwei Gläser koffeinhaltige Limonade zum Abendessen, einen Cappuccino oder Espresso danach und vor dem Zubettgehen noch ein Energydrink gegen den Durst: Wer das macht, darf sich nicht wundern, wenn er danach nicht ins Land der Träume reist. Übrigens enthalten auch die ein, zwei Tassen Schwarzen Tees, die manch einer abends auf der Couch trinkt, ebenfalls Koffein beziehungsweise Teein.


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Bett nicht zum Sofa machen

Einige Menschen machen das Bett gerne zum Sofa. Im Bett wird ferngesehen, gelesen, gegessen und getrunken, ja, einige Leute arbeiten sogar im Bett. Wer dann nicht einschlafen kann, darf sich nicht wundern. Das Bett sollte das Bett bleiben, das Sofa das Sofa und der Schreibtisch der Schreibtisch, zumindest dann, wenn man keinen Schlaf findet.

Abschalten

Wer zu Hause nicht abschalten kann und seine Sorgen und Probleme mit ins Bett nimmt, schläft oft schlecht ein und bekommt vielleicht sogar Alpträume. Vor dem Schlafengehen sollte man sich daher eine Zeit lang mit möglichst angenehmen Dingen befassen. Zum Ärgern ist auch am nächsten Tag noch genügend Zeit. Zudem lassen sich die Probleme ausgeschlafen sehr viel besser angehen. Wer es allerdings gar nicht schafft, den Stress in den Griff zu bekommen, der sollte unbedingt einen Fachmann aufsuchen. Auf Dauer macht zu viel Stress nämlich krank.

Trick 17

Manchmal hilft es auch, sich selbst zu überlisten: Zunächst macht man sich bettfertig und legt sich dann wie immer in die Federn. Allerdings wird nun nicht versucht, möglichst schnell einzuschlafen, sondern ganz im Gegenteil: Man gibt sich Mühe, wach zu bleiben. Auf diese Art fällt die Anspannung weg, die sich bei Schlafstörungen oft einstellt, und es bestehen gute Chancen einzuschlafen. „Paradoxe Intention“ nennt sich das in der Wissenschaft.

Wie man sich bettet ...

Rückenschmerzen am nächsten Morgen? Hin- und Herwälzen schon beim Zubettgehen? Dann könnte auch die Matratze die Ursache der Probleme sein: Sie sollte beim Kauf in einem Fachgeschäft ausgiebig unter die Lupe genommen werden – der Verkaufsexperte hilft bei der Auswahl sicher gerne. Auch technische Lösungen zur Auswahl des Produkts, die nach Eingabe der persönlichen Daten Abhilfe versprechen, liegen bereits vor. Viele Anbieter bieten sogar eine kostenlose Rücknahme an, wenn es nach einigen Wochen immer noch nicht harmoniert. Ausgetauscht werden sollte das gute Stück übrigens allerspätestens nach zehn Jahren – oder wenn sie arg abgenutzt erscheint.

Die richtige Pflege

Wer nicht zu Schlafmitteln greifen möchte – dies sollte immer mit einem Arzt abgeklärt werden –, kann auch mit natürlichen Mitteln zur Ruhe zu kommen. Bewährt hat sich beispielsweise Lavendel: Das Öl der Heilpflanze ist in einigen kosmetischen Produkten enthalten. Aufgetragen vor dem Schlafengehen, können diese für ein sanfteres Einschlummern sorgen.  

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