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Tipps gegen Einbrecher: Es werde Licht
Lifestyle 2 Min. 22.09.2016

Tipps gegen Einbrecher: Es werde Licht

In der dunklen Jahreszeit haben es Einbrecher oft leichter - sie werden nicht so schnell gesehen.

Tipps gegen Einbrecher: Es werde Licht

In der dunklen Jahreszeit haben es Einbrecher oft leichter - sie werden nicht so schnell gesehen.
Foto: dpa
Lifestyle 2 Min. 22.09.2016

Tipps gegen Einbrecher: Es werde Licht

Wo Licht brennt, ist anscheinend jemand zu Hause. Daher ist es im dunklen Herbst und Winter besonders wichtig, gegen Einbrecher auf Leuchten und Bewegungsmelder am Haus und im Garten zu setzen.

(dpa) - Licht ist ein wirksamer Einbruchschutz. Ein gut ausgeleuchtetes Haus wird seltener von Kriminellen heimgesucht als ein dunkles Gebäude. Denn, klar, es muss ja jemand anwesend sein. Und im Lichtschein wird der Einbrecher, der sich gerade an der Tür zu schaffen macht, auch eher entdeckt.

„Bei großen, schlecht einsehbaren Grundstücken kann zum Beispiel die Beleuchtung von Fassaden und Hecken durch breitstrahlende Scheinwerfer sinnvoll sein“, erklärt eine Beraterin. Auch sollten Zugangswege, Treppen und der Eingangsbereich beleuchtet sein. Dank stromsparender LED-Leuchten oder Energiesparlampen reißt selbst eine Dauerbeleuchtung heutzutage kein allzu großes Loch ins Portemonnaie. LED-Leuchten sind auch mit Solarpanel erhältlich und werden mit kostenloser Energie der Sonne versorgt.

Bewegungsmelder als Sicherheit

Zusätzliche Sicherheit bieten Bewegungsmelder. „Bei der Installation ist darauf zu achten, dass sie das gesamte Grundstück und den Zugang zum Haus abdecken“, betont ein Experte. Der Erfassungswinkel lässt sich entsprechend einstellen. Die Geräte sollen empfindlich auf Bewegungen reagieren, aber nicht jedes Mal anspringen, wenn eine Katze über das Grundstück läuft. Sonst gewöhnt man sich daran. Schleicht sich dann wirklich ein Dieb auf das Grundstück, denken alle, das ist wieder nur die Katze. Abhilfe können Bewegungsmelder mit einer selektiven Alarmunterdrückung oder Tier-Immun-Funktion schaffen, denn Sie reagieren erst auf Lebewesen mit einer bestimmten Masse. Bei kleineren Tieren springen sie nicht an.

Gut ausgeleuchtete Häuser können Einbrecher womöglich abschrecken: Sie werden beim Einbruchversuch leichter gesehen.
Gut ausgeleuchtete Häuser können Einbrecher womöglich abschrecken: Sie werden beim Einbruchversuch leichter gesehen.
Foto: dpa

Auch im Innern des Hauses kann man einiges tun, um Einbrecher fernzuhalten. Leerstehende Wohnungen wirken besonders anziehend auf Diebe. Mit einer Zeitschaltuhr ist es möglich, Anwesenheit vorzutäuschen, indem zu einem bestimmten Zeitpunkt in verschiedenen Räumen das Licht ein- und später ausgeschaltet wird. Es soll aber nicht jeden Tag nach dem selben Muster ablaufen. Banden spähen die Objekte aus und wissen sofort, was los ist, wenn das Licht immer zur gleichen Zeit im selben Raum angeht.

Dreiklang ist nötig

Die Alternative sind digitale Lichtmanagementsysteme, die sich mit den Smartphone steuern lassen. Damit kann man im Urlaub das Licht aus der Ferne an- und ausschalten. Die Polizei empfiehlt allerdings, lieber auf die bewährte Technik zu setzen. „Besser eine Zeitschaltuhr als eine App“, meint Andreas Mayer von der Polizei. Die Zeitschaltuhr sei einfach zu installieren und kaum störanfällig. Bei einer automatischen Lichtsteuerung per Handy sei dagegen nicht unbedingt ausgeschlossen, dass sie ausfällt oder gehackt werden kann.

„Mit Licht allein hält man ohnehin keine Einbrecher ab“, betont Mayer. Dazu ist immer ein Dreiklang von technischer Sicherung, Verhaltensmaßnahmen und nachbarschaftlicher Hilfe notwendig. Mindestens ebenso wichtig wie eine gute Beleuchtung ist der Einbau einbruchhemmender Türen und Fenster. Diebe lassen sich auch von einer vermeintlichen Anwesenheit durch beleuchtete Zimmer nicht täuschen, wenn sie sehen, dass der Briefkasten überquillt. „Also besser den Nachbarn bitten, im Urlaub ein Auge auf Haus oder Wohnung zu haben.“


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