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Tee mit Stubentigern
Lifestyle 6 20.07.2019

Tee mit Stubentigern

Die kleinen Vierbeiner sind neugierig und ständig auf Achse.

Tee mit Stubentigern

Die kleinen Vierbeiner sind neugierig und ständig auf Achse.
Foto: Steve Eastwood
Lifestyle 6 20.07.2019

Tee mit Stubentigern

In der Luxemburger Oberstadt hat kürzlich das erste Katzencafé des Großherzogtums seine Türen geöffnet. Ein Besuch bei Jaci, Pouki und Co.

von Sophy Bissen

„Gott erschuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.“ So jedenfalls lautet die Einschätzung Victor Hugos zur Beziehung zwischen Mensch und Katze. Dass die Tiere zudem egoistisch sind, ist bekannt. Betritt man jedoch das vor einer Woche eröffnete Katzencafé „Chalon de Thé“ in der Rue des Capucins, kann man nicht anders, als den kleinen Stubentigern zu verfallen.

Insgesamt leben zehn Katzen in dem Café, davon sieben Jungtiere im Alter zwischen drei und fünf Monaten. Die Tiere haben alle eine unterschiedliche Herkunft, erklärt Mehdi Mimeche, Betreiber des Cafés. Während die einen zuvor in französischen Tierasylen zu Hause waren, stammen andere von Privatpersonen, die nicht mehr im Stande waren, sich um sie zu kümmern.

Vorläufer in Metz

Auf die Frage, woher seine Leidenschaft für die Vierbeiner stammt, antwortet Mehdi: „Ich bin von klein auf mit Katzen aufgewachsen.“ Der „Chalon de Thé“ in Luxemburg ist sein zweites Café. Das gleiche Konzept setzte er bereits in Metz um. Von dort kommt auch der Ansporn, eine Dependance im Nachbarland zu eröffnen.

Wir hatten viele Luxemburger Kunden in Metz. Sie alle meinten, so ein Café würde in Luxemburg fehlen“, erklärt Mehdi.


29.01.2019, Niedersachsen, Hannover: Die Bildkombo zeigt Europäische Kurzhaar Katzen (EKH, oben, l, r und unten, l), einen Jack Russell Terrier (oben, M), einen Bernhardiner (unten, M) und einen  Kartäuser-Kater (unten, r). Ob auf dem Spielplatz ein Kind oder ein Hund gerufen wird, lässt sich häufig nicht unterscheiden. Die Hitlisten der Namen für Kinder und Tiere ähneln sich zunehmend. (zu dpa "Mieze und Bello sind out - Tierbesitzer bevorzugen Luna" vom 30.01.2019) Foto: Peter Steffen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Minou und Bello sind out
Für viele Hunde- und Katzenhalter sind ihre geliebten Vierbeiner Teil der Familie. Kein Wunder, dass die Tiere daher häufig Namen tragen, die auch junge Eltern für ihren Nachwuchs wählen.

Schnurren gegen Stress

Die Idee hinter Katzencafés im Allgemeinen ist die therapeutische und entspannende Wirkung von Katzen. Genannt wird dies „Schnurrtherapie“, wie Mehdi erklärt. „Ihr Schnurren produziert das bekannte Serotonin, auch Glückshormon genannt, das gegen Stress, Schlaflosigkeit und Angst hilft.“

Das Café steuern aber auch viele Besucher an, die aus diversen Gründen keine Katzen halten können und es genießen, hier einige Stunden mit den Vierbeinern zu verbringen. So etwa eine Frau, die mit ihrer Tochter das Café zum ersten Mal besucht. Sie war lange Zeit Katzenbesitzerin und überlegt nun ernsthaft, wieder einen kleinen Tiger anzuschaffen.


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