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Techniktrends 2018: Clever und sprachbegabt
Der Sprachassistent soll 2018 zum Alltagshelfer werden. Deswegen packen Google und Lenovo ihn auch in ein kleines Display, das auch noch Kochrezepte und Videos abspielen kann. Auch Amazon hat ähnliche Geräte im Angebot.

Techniktrends 2018: Clever und sprachbegabt

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Der Sprachassistent soll 2018 zum Alltagshelfer werden. Deswegen packen Google und Lenovo ihn auch in ein kleines Display, das auch noch Kochrezepte und Videos abspielen kann. Auch Amazon hat ähnliche Geräte im Angebot.
Lifestyle 2 Min. 23.01.2018

Techniktrends 2018: Clever und sprachbegabt

Die neuesten digitalen Entwicklungen bringen vor allem Schwung in das Innenleben unserer Technik. Das ist für 2018 zu erwarten.

(dpa) - Vor vielen Jahren waren es Smartphones, dann VR-Brillen und kürzlich Lautsprecher mit eingebautem Sprachassistenten: Neue Technologien krempeln immer schneller den Alltag ihrer Nutzer um. In den Jahren zuvor sind immer wieder Technologien aufgekommen und wurden schnell gehyped, ohne das Ausmaß zu kennen - von Google Glass bis zur Drohne. Inzwischen fokussieren sich die Unternehmen mehr: zum Beispiel auf schlaue Alltagshelfer.

Der Gerätegruppe der Detachables (Tablet und Notebook in einem) sagen Analysten eine gute Zukunft voraus.
Der Gerätegruppe der Detachables (Tablet und Notebook in einem) sagen Analysten eine gute Zukunft voraus.
Foto: dpa-tmn

Digitale Diener

Sprachassistenten wie Amazons Alexa, Apples Siri oder der Google Assistant haben im vergangenen Jahr Smartphones, Laptops und Wohnzimmer geentert. Künftig stecken die Assistenten in nahezu allen vernetzten Geräten und warten auf Befehle. Und sie werden schlauer. In Zukunft werden sie zuverlässiger auf direkte Befehle reagieren und auch indirekte Wünsche verstehen. „Im Prinzip muss man sagen können, mir ist kalt, und dann geht die Heizung an“, beschreibt Sven Hansen vom Computermagazin „c't“ das Ziel.

Die Steuerung vieler technischer Funktionen soll mit Sprachassistenten noch einfacher werden.
Die Steuerung vieler technischer Funktionen soll mit Sprachassistenten noch einfacher werden.
Foto: dpa-tmn

Häuser mit Ohren

Momentan lauschen Alexa und Co. vor allem über smarte Lautsprecherboxen oder Smartphones. Über kurz oder lang wird spezielle Hardware aber wohl überflüssig. Denn auch Küchengeräte wie Mikrowellen haben bereits Sprachassistenten an Bord. Die Tendenz geht zu mehr als einem Mikrofon im Haus. Am Ende werden sich drei bis fünf dominante Sprachassistenten durchsetzen. Das Smart Home der Zukunft verändert aber nicht nur durch Sprachsteuerung den Alltag der Bewohner.

Eine Kombination aus Sensoren, intelligenten Kamerasystemen und Bildschirmen helfe in Zukunft, den Alltag zu bewältigen. So kann das vernetzte Zuhause neben Einkauf und Unterhaltung auch für die Sicherheit der Bewohner sorgen - zum Beispiel, indem es ungewöhnliche Bewegungsmuster oder Geräusche als mögliche Notsituation interpretiert.

Fernseher als Tapete

Zuletzt knackten Fernsehbildschirme immer neue Auflösungsrekorde. Nach HD (1280 zu 720 Pixel) kamen Full HD (1920 zu 1080 Pixel) und 4K (3840 zu 2160 Pixel). Inzwischen sind auch schon 8K-Geräte (7680 zu 4320 Pixel) auf dem Markt. Die neue OLED-Technologieverspricht außerdem bessere Kontrastwerte. Welchen Mehrwert diese Superlative für Kunden bieten, sei allerdings fraglich, stimmen die Experten überein: Auch mit HD hat man schon sehr gute Bilder. Was das Gehäuse angeht, ist der Fernseher „auf dem Weg zur Tapete“, sagt „c't“-Redakteur Hansen.

Mehr Pixel: Nach 4K-Fernsehern (3840 zu 2160 Pixel) sind nun 8K-Fernseher (7680 zu 4320 Pixel) der neueste TV-Trend, der sich allerdings erst langsam durchsetzen dürfte.
Mehr Pixel: Nach 4K-Fernsehern (3840 zu 2160 Pixel) sind nun 8K-Fernseher (7680 zu 4320 Pixel) der neueste TV-Trend, der sich allerdings erst langsam durchsetzen dürfte.
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Eines für alles

Smartphone, Notebook, Tablet - noch sind das verschiedene Geräte. Sieht man sich die neuen Modelle an, verschwimmen die klassischen Kategorien aber immer mehr. Durch Hochleistungs-Chips und Docking-Lösungen kommen Smartphones zukünftig auch als Arbeitsgeräte infrage. Hybridformate wie Convertibles, die sowohl als Tablet als auch als Notebook mit Tastatur funktionieren, nehmen ebenfalls zu. Darüber hinaus geht der Trend in Richtung rahmenlose Displays und kabellose Verbindungen.

Knopf im Ohr, aber auch ein Sprachassistent: Moderne Bluetooth-Ohrstöpsel können nicht nur Musik abspielen, sondern bringen auch den auf dem Smartphone vorhandenen Sprachassistenten ins Ohr.
Knopf im Ohr, aber auch ein Sprachassistent: Moderne Bluetooth-Ohrstöpsel können nicht nur Musik abspielen, sondern bringen auch den auf dem Smartphone vorhandenen Sprachassistenten ins Ohr.
Foto: dpa-tmn

Erweiterte Wirklichkeit

Der Hype um virtuelle Realität (VR), der mit der Marktreife massentauglicher VR-Brillen wie der Oculus Rift ihren Höhepunkt hatte, ist etwas abgeflaut. Bei Videospielen nimmt die Technologie zwar weiterhin eine wichtige Rolle ein. Noch bedeutender wird allerdings Augmented Reality (AR), also die Projektion virtueller Inhalte in die reale Welt. Zum Einsatz kommt die Technologie zum Beispiel als Ergänzung bei Navigationsgeräten, die Fahranweisungen direkt auf die Windschutzscheibe des Autos projiziert. Oder man schaut sich schon mal an, wie die Möbel später im eigenen Wohnzimmer aussehen.


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Zum Themendienst-Bericht vom 6. Juni 2017: In der weißen Farbvariante verschwindet Apples HomePod beinahe im Raum. Wem das zu unfauffällig ist, kann auch zu Grau greifen. 
(ACHTUNG - HANDOUT - Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollständiger Nennung des nachfolgenden Credits.) Foto: Apple/dpa-tmn