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Süßes aus der Ferne: Scones, Profiteroles und Cheesecake
Scones sind typisch britisch: Das Gebäck wird mit dickem Rahm und Marmelade bestrichen gegessen.

Süßes aus der Ferne: Scones, Profiteroles und Cheesecake

Foto: dpa
Scones sind typisch britisch: Das Gebäck wird mit dickem Rahm und Marmelade bestrichen gegessen.
Lifestyle 3 Min. 12.02.2018

Süßes aus der Ferne: Scones, Profiteroles und Cheesecake

Beim Anblick von Scones, Profiteroles und Cheesecake werden Erinnerungen an unbeschwerte Urlaubstage in Großbritannien, Italien oder den USA wach. Solche Köstlichkeiten lassen sich aber auch problemlos in der heimischen Küche nachbacken.

(dpa) - Zu Kaffee und Tee am Nachmittag sind Apfelkuchen oder Obsttorte die Klassiker. Wer ein bisschen Abwechslung auf die Kaffeetafel bringen möchte, kann sich aber auch aus anderen Ländern inspirieren lassen - und Köstlichkeiten aus dem letzten Urlaub nachbacken. Das ist einfacher als gedacht.

Scones

Die Briten mögen zum Nachmittagstee Scones. Lauwarm mit Clotted Cream - eine Art dicker Rahm - sowie Erdbeer- oder Himbeermarmelade schmecken diese Gebäckstücke am besten.

Wer sie nachbacken möchte, vermischt 225 Gramm Mehl mit je einem Teelöffel Backpulver und Salz sowie zwei Esslöffeln Zucker. Danach werden 55 Gramm kalte Butter in das Mehl eingearbeitet. Dazu Butterwürfel und etwas Mehl in der Handfläche verreiben, so dass etwa ein Euro große Butterflocken entstehen. Die Butter darf dabei nicht komplett mit dem Trockengemisch verbunden sein. Nun werden nach und nach 150 Milliliter Milch hinzugefügt. Alles leicht verkneten, so dass am Ende noch leichte Butterschlieren im Teig zu sehen sind.

Wer mag, kann noch 50 Gramm in Tee eingeweichte Rosinen einarbeiten. In jedem Fall muss der Teig für eine Stunde in den Kühlschrank. Dann wird er auf einer bemehlten Fläche zwei Zentimeter dick ausgerollt. Daraus fünf mal fünf Zentimeter große Quadrate schneiden, zu kleinen Kugeln formen, mit einer Mischung aus einem Eigelb und etwas Milch bestreichen und auf einem Backblech mit Backpapier bei 185 Grad etwa 15 Minuten goldgelb backen.

Profiteroles

Profiteroles werden in Frankreich, aber auch in Italien zum Dessert oder am Nachmittag serviert. Die kleinen Windbeutel aus zuckerfreiem Brandteig gibt es gefüllt mit verschiedenen Cremes und mit Schokolade oder dünnflüssiger Marmelade überzogen.

Für die Profiteroles 175 Gramm Butter, je 125 Milliliter Milch und Wasser sowie je eine Prise Salz und Muskat in einem Topf aufkochen lassen. 250 Gramm Mehl einrühren. Die Masse muss circa zwei Minuten abrösten, bis sich eine weiße Schicht am Boden bildet. Dann die Masse auf 40 Grad abkühlen lassen und nach und nach sieben bis acht Eier dazugeben - bis die Masse in Zapfen vom Löffel fällt.

Profiteroles bestehen aus Brandteig und werden mit verschiedenen Cremes und Schokolade überzogen.
Profiteroles bestehen aus Brandteig und werden mit verschiedenen Cremes und Schokolade überzogen.
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Nun mit zwei Teelöffeln Teig auf ein Blech mit Backpapier platzieren und bei 200 Grad Umluft 16 bis 18 Minuten backen. Währenddessen aus einem Liter Milch, 100 Gramm Zucker, zwei Päckchen Vanille-Puddingpulver, dem Mark einer Vanilleschote sowie drei Eigelb eine Vanillecreme kochen, abkühlen lassen, glatt rühren und 200 Milliliter geschlagene Sahne unterheben.

Anschließend werden die erkalteten Profiteroles mit einem Spritzbeutel befüllt. Für den Schokoladenüberzug 150 Milliliter Sahne mit zwei Päckchen Vanillezucker aufkochen und 340 Gramm gehackte Zartbitterschokolade einrühren.

Mango-Cheesecake

Der in den USA beliebte Käsekuchen wird in einem Wasserbad gebacken. „Das verleiht dem Cheesecake eine wunderbar samtige Textur“, sagt Cynthia Barcomi. Die in Berlin lebende Amerikanerin ist Kaffeehaus-Besitzerin und Autorin mehrerer Backbücher. Für den sogenannten Graham-Cracker-Boden 60 Gramm weißes Mehl, 30 Gramm Weizenvollkornmehl, 10 Gramm Weizenkleie sowie 30 Gramm Muscovado-Zucker mit je einem viertel Teelöffel Zimt, Natron und Backpulver vermischen.

Käsekuchen mit samtiger Textur: Fruchtiges Mangopüree wird mit Crème fraîche, Frischkäse und Zucker gemischt und auf dem Kuchenboden verteilt.
Käsekuchen mit samtiger Textur: Fruchtiges Mangopüree wird mit Crème fraîche, Frischkäse und Zucker gemischt und auf dem Kuchenboden verteilt.
Foto: dpa

Mit dem Mixer 80 Gramm weiche Butter und zwei Teelöffel Honig einarbeiten, gefolgt von einem viertel Teelöffel Vanilleextrakt. Der Teig wird in einer leicht gebutterten 15-Zentimeter-Backform als Boden fest angedrückt. Anschließend im auf 175 Grad Umluft vorgeheizten Ofen zwölf Minuten backen und auskühlen lassen. Nun die Backform von außen mit Alufolie abdichten.

Für die Füllung werden anderthalb reife Mangos geschält, entkernt und püriert und mit dem Abrieb einer unbehandelten Limette vermischt. Aus 340 Gramm Frischkäse, 130 Gramm Zucker, eine Prise Vanillesalz, drei Eiern, vier Teelöffeln Crème fraîche und zwei Teelöffeln Vanilleextrakt eine Masse herstellen und das Mangopüree gründlich mit einrühren. Anschließend alles auf dem Boden verteilen.

Die Backform kommt nun auf ein tiefes Backblech und wird auf die untere Schiene des auf 165 Grad vorgeheizten Ofens gestellt. In das Blech wird kochend heißes Wasser gegossen, so dass die Form in zwei Zentimetern Wasser steht. Der Cheesecake muss eine Stunde backen. „Hat der Kuchen nach einer halben Stunde zu viel Farbe, dann sollte er mit Backpapier abgedeckt werden“, sagt Barcomi. Sollte Wasser verdampft sein, einfach nachgießen. Sobald der Kuchen Zimmertemperatur erreicht hat, muss er fünf Stunden in den Kühlschrank. „Ideal dazu ist Kaffee oder Tee“, sagt Barcomi.


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