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Ein Offroader in Kombi-Gestalt
Lifestyle 4 Min. 27.06.2021
Subaru Outback

Ein Offroader in Kombi-Gestalt

In der Comfort-Ausstattung gibt's den Outback mit dem neuen 2,5-Liter Benzin-Boxermotor, 169 PS und dem bewährten Allradantrieb ab 38.675 Euro.
Subaru Outback

Ein Offroader in Kombi-Gestalt

In der Comfort-Ausstattung gibt's den Outback mit dem neuen 2,5-Liter Benzin-Boxermotor, 169 PS und dem bewährten Allradantrieb ab 38.675 Euro.
Foto: Jean-Philippe Schmit
Lifestyle 4 Min. 27.06.2021
Subaru Outback

Ein Offroader in Kombi-Gestalt

Beim neuen Subaru Outback hat der Hersteller 90 Prozent der Boxermotor-Teile überarbeitet - heraus kam ein vielseitig einsetzbares Auto.

Von Jean-Philippe Schmit

Subaru hat den Outback überarbeitet. Das Modell des Jahrgangs 2021 basiert auf einer neuen Plattform und ist dadurch sicherer und agiler geworden. Der Innenraum ist größer und neue Technik hat Einzug gehalten – ohne die bekannten Offroad-Qualitäten einzuschränken. Von der Autobahn bis zum unbefestigten Feldweg: Der Outback kann im Grunde alles meistern. 

Der Outback ist das Flaggschiff der Automobilabteilung des Subaru-Konzerns aus Tokio. Neben Pkws mit Allradantrieb beschäftigen sich die Ingenieure des Konzerns unter anderem auch mit dem Bau von Shinkansen-Lokomotiven, Flugzeugen und sogar Teilen der japanischen Raumfähre Hope X. 

Subaru bleibt auch beim Outback seinem Antriebskonzept treu: Angetrieben wird der Wagen von einem 2,5-Liter-Boxermotor.
Subaru bleibt auch beim Outback seinem Antriebskonzept treu: Angetrieben wird der Wagen von einem 2,5-Liter-Boxermotor.
Foto: Jean-Philippe Schmit

Insgesamt konnte die Subaru Corporation im Jahr 2020 rund 6,6 Millionen Exemplare des Outbacks verkaufen. Viele davon fahren heute immer noch über die Straßen, Pisten und Wege dieser Welt. „Seine Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit machen ihn zum perfekten Begleiter für jedes Abenteuer“, sagt der Hersteller. 

Ein starker Außenseiter auf den hiesigen Straßen 

In den vergangenen 26 Jahren verließen 303.000 Outbacks das Werk im japanischen Ota in Richtung Europa. Im Jahr 2020 entschieden sich 70 Privatkunden in Luxemburg für den Kauf eines Subarus, die Marke lag auf Platz 35 der luxemburgischen Zulassungsstatistik. Das mag erstaunen, da die Autos mit dem Sternbild der Plejaden im Markenzeichen doch eher häufig im Verkehr anzutreffen sind. Ein Grund dafür mag die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Autos sein. 

Der Subaru Outback des Jahres 2021 wurde noch solider. Erstmals baut er auf der „Subaru Global Platform“ auf. „Die Zahl der Bleche aus hochfestem Stahl wurde erhöht, was zu einer 40-prozentigen Erhöhung der Crashsicherheit führt“, so Subaru. Die Torsionsfestigkeit der Karosserie konnte um 70 Prozent verbessert werden. „Der sicherste jemals gebaute Outback“, sagt Subaru. 

Im Inneren wirkt der Subaru gewohnt funktional – ein Touchscreen gehört aber auch hier zur Ausstattung dazu.
Im Inneren wirkt der Subaru gewohnt funktional – ein Touchscreen gehört aber auch hier zur Ausstattung dazu.
Foto: Jean-Philippe Schmit

Im Alltag fällt die Solidität auf: Die Türen fallen satt ins Schloss, auch bei unebener Straße gibt es keine störenden Kratzgeräusche. Die steifere Karosserie wurde nicht durch kleinere Fenster erkauft, diese fallen nun etwas größer aus – was der Rundumsicht zu gute kommt. Der weltgrößte Hersteller von Allrad-Pkw ist besonders auf das verbesserte „EyeSight Driver Assist“ stolz. Insgesamt elf Sicherheitsfunktionen beinhaltet das System, darunter auch eine Gesichtserkennung. So weiß das Auto immer, wer hinter dem Steuerrad sitzt und kann die Sitze, Klimaanlage und Spiegel auf den Fahrer einstellen. 

Beim Antikollisionssystem konnte durch eine zweite Front-Kamera das Erkennungsfeld fast verdoppelt werden. Der Outback erkennt die Verkehrsschilder und kann den intelligenten Tempomaten darauf einstellen. Der Bremsassistent wurde um eine Rückfahrfunktion erweitert. 

Mehr Durchzug, bessere Beschleunigung 

Beim neuen Outback ist Subaru dem Antriebskonzept treu geblieben. Dazu gehören 2,5-Liter-Boxermotor, Lineartronicgetriebe und symmetrischer Allradantrieb. Treu geblieben bedeutet jedoch nicht, dass es keine Änderungen gegeben hat. In der japanischen Tradition der ständigen Veränderung zum Besseren, wurden 90 Prozent der Bauteile des Motors erneuert. Auch das 8-Gang-Getriebe wurde überarbeitet. Das Resultat ist eine bessere Beschleunigung und mehr Durchzug. 


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Die steifere Karosserie hat auch Auswirkungen auf das Fahrwerk, die Stoßdämpfer wurden angepasst. Im Outback geht es sehr leise zu, ganz unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit. Es gibt keine störenden Vibrationen, kein Schaukeln der Karosserie, keine Geräusche. Auf der Autobahn A7 erweist sich der Outback als souveräner Gleiter. Die für die Bremsen anspruchsvolle Ausfahrt aus dem Tunnel Grouft in Richtung Norden stellen für die vier großen Scheibenbremsen kein Problem dar. Die anschließende Fahrt über die Applaus-Kurve bei Lorentz-weiler macht der Allradantrieb zum Genuss. Genauso wie die anschließende Fahrt durch das Müllertal. 

Der Innenraum wurde auch überarbeitet und ist nun geräumiger. Der Abstand zwischen Vorder- und Hintersitzen wurde vergrößert, so wie auch der zwischen den Vordersitzen. Der nun 522 Liter große Kofferraum ist besser zugänglich und ein paar Zentimeter länger. Praktisch ist auch die neue Dachreling, die in wenigen Handgriffen bereit zur Gepäckaufnahme ist – ohne Anbauten. 

Die wichtigste Eigenschaft des Kombis ist jedoch seine Geländegängigkeit. Es gibt wohl keinen Punkt im ganzen Großherzogtum, den der Outback nicht erreichen könnte – dem bewährten symmetrischen Allradantrieb sei Dank. Die Bodenfreiheit wurde auf 213 mm erhöht, was wiederum die Steigfähigkeit verbessert und größere Böschungswinkel erlaubt. Speziell für widrige Straßenverhältnisse hat der Outback zwei Fahrprogramme, die für eine sichere Weiterfahrt sorgen. Bei Eis und Schnee oder abseits befestigter Straßen kann der Subaru die Vorteile seines Antriebes ausspielen. In dem höher liegenden Kombi steckt dann mehr Geländewagen als in vielen modernen SUVs.

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