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Stress im Straßenverkehr: Wie Autofahrer Staus gut überstehen
Lifestyle 2 Min. 17.07.2015

Stress im Straßenverkehr: Wie Autofahrer Staus gut überstehen

Staus nerven und machen Stress - die nächste Abfahrt rauszufahren, ist in der Regel keine Lösung.

Stress im Straßenverkehr: Wie Autofahrer Staus gut überstehen

Staus nerven und machen Stress - die nächste Abfahrt rauszufahren, ist in der Regel keine Lösung.
dpa-tmn
Lifestyle 2 Min. 17.07.2015

Stress im Straßenverkehr: Wie Autofahrer Staus gut überstehen

Während der Sommerferien ist das Risiko für lange Staus auf den Autobahnen recht hoch. Damit die Fahrt in den Urlaub nicht quälend wird, gibt Christian Buric vom ADAC einige Tipps.

(dpa/tmn) - Während der Sommerferien ist das Risiko für lange Staus auf den Autobahnen recht hoch. Damit die Fahrt in den Urlaub nicht quälend wird, gibt Christian Buric vom ADAC einige Tipps.

Für viele ein Rätsel: Wie entsteht eigentlich ein Stau?

„Stau entsteht immer dann, wenn unterschiedliche Geschwindigkeiten aufeinandertreffen“, sagt Buric. Dann müssen mehrere Autos abbremsen - und so kommt es zu einer Kettenreaktion. So ist es möglich, dass ein Stau scheinbar aus dem Nichts entsteht. Stau-Risiko besteht darüber hinaus vor allem an Engpässen wie Bau- oder Unfallstellen. 

Wie können Autofahrer einen Stau vermeiden?

Besonders in den Sommerferien ist auf vielen Autobahnen mit Staus zu rechnen, die weitaus länger sein können als außerhalb der Ferien. Gerade samstags ist damit zu rechnen - denn das ist der beliebteste An- und Abreisetag. „Wer die Möglichkeit hat, sollte deswegen erst sonntags oder montags losfahren“, rät Buric. Auch die Tageszeit spielt eine Rolle: „Vor- und nachmittags ist mehr los als in den frühen Morgenstunden.“ Deswegen sollte Autofahrer möglichst früh losfahren, am besten schon in der Nacht.

Was hilft, wenn man dann doch in einen Stau gerät?

Für den, der einmal im Stau drinsteckt, gibt es kaum ein Entkommen, sagt Buric. Viele sehen Rettung in der nächsten Abfahrt - und sind damit nicht alleine. „Deswegen hilft das in der Regel nicht weiter“, sagt der Experte. Oft gebe es auf den Landstraßen hinter der Ausfahrt neue Staus, und die Ausweichstrecken sind verstopft.

Darf man bei Stau auf den Standstreifen ausweichen?

Entschiedenes Nein vom Experten: „Der Standstreifen ist tabu“, sagt Christian Buric. Doch vereinzelt gebe es Ausnahmen. Die sind dann durch Schilder gekennzeichnet, die den Standstreifen als eine - in der Regel dritte - Fahrspur ausweisen.

Wenn gar nichts mehr geht: Dürfen Insassen kurz aussteigen?

Eigentlich ist das nicht erlaub, doch wenn auf der Autobahn gar nichts mehr geht, macht die Polizei schon mal eine Ausnahme. Es wird aber empfohlen,  sich nie weit vom Auto zu entfernen, schließlich kann sich der Stau genau so schnell wieder auflösen, wie er entstanden ist. Und zu bunt sollten es Reisende nicht treiben: Fußballspielen auf dem Standstreifen geht entschieden zu weit.

Wenn der Krankenwagen kommt: Wo ist die Rettungsgasse zu bilden?

Obwohl es jeder in der Fahrschule gelernt hat, weiß es schon kurz danach kaum einer mehr: Wo genau ist die Rettungsgasse zu bilden? „Das ist eigentlich gar nicht so schwer“, sagt der Experte. Bei zweispurigen Autobahnen müssen Rettungsfahrzeuge in der Mitte durchpassen, bei Straßen mit drei Spuren zwischen der linken und der mittleren Fahrspur.


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