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Dicker Bass für Partylaune
Lifestyle 4 Min. 15.09.2021
"SRS XG500" von Sony im Test

Dicker Bass für Partylaune

Hingucker mit Stil: Das schicke Design ist zeitlos und unaufdringlich geraten.
"SRS XG500" von Sony im Test

Dicker Bass für Partylaune

Hingucker mit Stil: Das schicke Design ist zeitlos und unaufdringlich geraten.
Foto: Matthias Probst
Lifestyle 4 Min. 15.09.2021
"SRS XG500" von Sony im Test

Dicker Bass für Partylaune

Bluetooth-Lautsprecher mit ordentlich Wumms: Wir durften Sonys "XG500" näher unter die Lupe nehmen und hören, was das Gerät kann.

Von Matthias Probst

Partylaune zu jeder Zeit und überall – das verspricht Sonys SRS XG500 Bluetooth Lautsprecher, den wir zu Testzwecken von Sony ausgeliehen bekamen. Die Partybox wurde als direkter Konkurrent zu JBLs Boombox 2 auf den Markt geworfen und versucht, diese noch zu übertrumpfen. Preislich liegt Sonys XG500 je nach Anbieter bei knapp unter 400 Euro. Die Konkurrenz liegt da meist knapp über der Marke von 400 Euro – aber das nur am Rande. Schauen wir auf das Design.

Hingucker, ohne zu sehr aufzufallen

Als der Karton eintrudelte, wunderte ich mich zunächst stark über die Größe, da ich an einen handlichen Lautsprecher dachte. Nach dem Auspacken war klar: Sony macht hier keine halben Sachen. Der XG500 ist ein stattlicher Lautsprecher, der mit seinen 46 Zentimeter Länge schwer in einem Rucksack unterzubringen ist. Allerdings haben die Entwickler ihm einen Tragegriff spendiert, mit dem sich die rund fünf Kilo Partymaschine bequem tragen lassen.

Auch ein kleiner Regenschauer oder ein verschüttetes Getränk auf der Party machen dem XG500 nichts aus.

Mein erster Blick fiel auf das angenehm schlichte, aber dennoch schicke Design: Das Äußere ähnelt einem langen Zylinder, der mit grau-schwarzem Stoff überzogen wurde. Das bringt ein paar Vorteile mit sich: Zum einen schont der Stoff das Gehäuse vor Kratzern, zum anderen verspricht Sony dadurch einen sicheren Schutz vor Spritzwasser oder Sand. Der Party am Strand steht damit also nichts mehr im Wege. Auch ein kleiner Regenschauer oder ein verschüttetes Getränk auf der Party machen dem XG500 nichts aus.

Einfach loslegen

Ohne lange Umschweife wollte ich aber wissen, was in dem kompakten Gerät steckt: Bluetooth-Verbindung angeschaltet und los geht’s. Dabei fiel mir besonders positiv auf, dass ich den XG500 sehr schnell mit meinem iPhone XS verbinden konnte – was bei anderen Lautsprechern diese Art nicht immer der Fall war. Beim ersten Verbinden wurde ich gefragt, ob ich das „Sony Music Center“ installieren möchte, was ich jedoch verneinte. Meine Songs von meiner aktuellen Playlist hat der XG500 auch so ohne Probleme abgespielt.

Neben dem satten Sound und dem unglaublichen Bass, der aus den beiden Seitenlautsprechern ertönte, fiel mein Blick sofort auf die beleuchteten Boxen. Diese vibrieren bei jedem Beat und beleuchten die Kanten der Lautsprecher. Nettes Feature, das mir persönlich aber keinen echten Mehrwert liefert. Auf einem Regal in den eigenen vier Wänden positioniert machen die Leuchten aber dennoch was daher. Draußen unter freiem Himmel verlischt der Effekt eher, sofern es nicht ziemlich dunkel in der Umgebung ist. Wer Batterien sparen möchte, kann die Leuchten mit einem Knopfdruck auf der Rückseite des Geräts ausschalten. Erst später bemerkte ich, dass ich per „Sony Music Center“ App die volle Kontrolle über die Farbgebung dieser Leuchten habe. Doch der ultimative Härtetest sollte folgen.

Party-Alarm – Einsatz unter echten Bedingungen

Bei einer kleinen Haus-Party sollte der XG500 die Feuertaufe bekommen: Wie schlägt sich der portable Lautsprecher über einen langen Abend hinweg? Ein paar Besucher und ich wollten es wissen – und wir entdeckten unterhaltsame Features.

Interessante Einsatzmöglichkeiten: Neben zwei USB-A-Ports, mit denen sich USB-Sticks abspielen oder andere Geräte aufladen lassen, kann der XG500 auch mit einem Mikrofon oder einer Gitarre verbunden werden.
Interessante Einsatzmöglichkeiten: Neben zwei USB-A-Ports, mit denen sich USB-Sticks abspielen oder andere Geräte aufladen lassen, kann der XG500 auch mit einem Mikrofon oder einer Gitarre verbunden werden.
Foto: Matthias Probst

Nachdem der Akku voll aufgeladen war, ging es in den Einsatz. In den Innenräumen bemerkt man sofort, dass der XG500 hauptsächlich auf Bass ausgelegt ist. Wer nicht genug davon bekommen kann, darf an der Front noch zusätzlich den „Mega Bass“-Knopf drücken und sich auf was gefasst machen. In dem kleinen Gerät steckt wirklich eine Menge Power, wenn man Bässe mag. Allerdings werden hohe (und teils auch mittlere) Töne dabei des Öfteren verschluckt. Unter freiem Himmel – es ging auf unsere Terrasse – wirkt die Klangkulisse dann etwas flacher, aber immer noch kraftvoll. Persönlich gefiel mir, was ich hörte.

Zwei DJs, mehr Stimmung

Das erste Feature, das uns einen abwechslungsreichen Abend bescherte, war die Möglichkeit zwei Geräte gleichzeitig über Bluetooth mit dem XG500 zu verbinden. Dadurch durfte ein Freund von mir und ich den DJ über den Abend spielen und unsere Gäste mit unterschiedlichen Stücken beglücken. Ebenfalls sehr interessant: die Anschlüsse auf der Rückseite. Neben dem bereits erwähnten Knopf für die Leuchten, finden sich dort auch noch ein Knopf für den Batterie-Sparmodus und einer, um den Mega Bass zu deaktivieren. Das schont die Batterie. Sony verspricht zwar eine Laufzeit von rund 30 Stunden mit einer Ladung – was unter gewissen Umständen auch zu machen ist – doch unter normalen Bedingungen mit ordentlich Bass und Leuchtfeuer kam ich auf knapp zehn Stunden. Ein Wert, der immer noch sehr erstaunlich ist für solch ein Gerät.


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Hervorstechend ist aber der Ausgang an der Rückseite, an den man ein Mikrofon oder eine Gitarre anschließen kann. Mit dem Mikrofon konnte ich meine Gäste standesgemäß begrüßen und wurde sogleich zu einer Runde Karaoke aufgefordert. Karaoke geht theoretisch, doch praktisch hatte ich an diesem Abend keine Muse dazu. Leider hatte auch ein anderer Freund seine Gitarre nicht mit dabei, was dem Abend noch mehr Charme spendiert hätte. Aber allein diese Möglichkeit der Nutzung war für viele Gäste ein besonderes Highlight.

Fazit

Den Härtetest – nämlich eine waschechte Party – hat Sonys SRS XG500 also mit Bravour überstanden. Die kompakte Partybox überzeugt mit ordentlich viel Bass und einem leistungsstarken Akku. Die Leuchteffekte sind zwar nett, aber nicht wirklich ein echter Mehrwert. Vielmehr punkten Features, wie die Verbindung von zwei Geräten per Bluetooth gleichzeitig oder die Möglichkeit, eine Gitarre oder Mikrofon anzuschließen. 

Wer auf Bass steht und einen praktischen Begleiter für kleine Partys sucht, wird mit dem Sony GX500 glücklich werden. Denn in vielen Punkten übertrumpft das Gerät die Konkurrenz von JBL. Nur beim Klag unter freiem Himmel hat JBLs Boombox 2 mit seiner ausgeglichenen Soundkulisse die Nase leicht vorn. Am Ende muss also jede Person selbst entscheiden, wofür sie die Lautsprecher benötigt, und kann dementsprechend ihre Wahl treffen.

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