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Spielend in die Welt der Roboter eintauchen
Lifestyle 2 Min. 31.08.2019

Spielend in die Welt der Roboter eintauchen

Die Macher von Robo Wunderkind haben es nicht nur auf die Spielzimmer abgesehen: Das Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit Pädagogen ein Handbuch entwickelt, das die Integration in den Schulunterricht erleichtern soll.

Spielend in die Welt der Roboter eintauchen

Die Macher von Robo Wunderkind haben es nicht nur auf die Spielzimmer abgesehen: Das Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit Pädagogen ein Handbuch entwickelt, das die Integration in den Schulunterricht erleichtern soll.
Foto: Hersteller
Lifestyle 2 Min. 31.08.2019

Spielend in die Welt der Roboter eintauchen

Yves BODRY
Yves BODRY
Der multimediale Bausatz von Robo Wunderkind soll Kinderzimmer und Klassensäle gleichermaßen erobern – ein Testbericht.

Informatik und Robotik sind aus der modernen Gesellschaft nicht wegzudenken. Und so finden diese Technologien auch vermehrt in Grundschulen den Weg auf den Lehrplan. Spielerisch sollen Kinder an die Welt des Programmierens herangeführt werden. Neben Marken wie Ozobot oder Lego, die seit Jahren in diesem Segment vertreten sind, schickt sich seit 2015 das österreichische Start-up Robo Wunderkind an, die Konkurrenz zu beleben. Das preisgekrönte Unternehmen konnte sein Wachstum im vergangenen Jahr verdreifachen und hat mittlerweile mehr als 5 000 Baukästen verkauft.

Viel Technik fürs Geld

Die Preise von 179 Euro für das „Starter Set“, 249 Euro für das „Educational Set“ sowie zusätzlich 149 Euro für das „Upgrade Kit“ wirken recht hoch für ein Spielzeug. Doch für sein Geld bekommt man viel Technik geboten: So beinhaltet das „Starter Set“ neben zwei Motoren auch ein RGB-Licht sowie einen Druckknopf. Beim „Educational Set“ kommen dann noch unter anderem ein Entfernungssensor sowie ein Servomotor hinzu. Und mit dem „Upgrade Kit“ gibt es weiter einen Lichtsensor, einen Bewegungsmelder und ein LED-Display.


HANDOUT - 30.01.2019, Südafrika, Johannesburg: Khulile Vilakazi-Ofosu (l) und Caroline Hlahla, Gründerinnen der Sibahle Collection, stehen vor einigen ihrer Puppen. Neben Puppen mit Afrohaaren stellt ihre Firma auch Puppen mit Albinismus her - einem Pigmentmangel, der sich mit heller Haut bemerkbar macht. (zu dpa-Korr «Afro-Look statt blonder Mähne: Neue Puppen für Kinder in Afrika») Foto: Khulile Vilakazi-Ofosu/Sibahle Collection/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Afrolook im Kinderzimmer
Die Frage, wie Puppen aussehen sollen, bietet viel Stoff für Diskussionen – auch Eltern in Afrika kennen das Problem.

Die einzelnen Module hinterlassen einen hochwertigen Eindruck. Sie werden entweder direkt ineinander gesteckt oder mittels Adapterstück verbunden. Um die Bauteile beziehungsweise den Roboter zum Leben zu erwecken, benötigt man ein Smartphone oder Tablet. Mit den Gratis-Apps „Robo Code“ und „Robo Live“ (für iOS und Android), lässt sich der Roboter programmieren oder auch direkt steuern. Mobilgerät und Roboter kommunizieren dabei via Bluetooth.

Der erste Test begann mit einer Geduldsprobe: Beim Unboxing stellt sich heraus, dass der Akku des Hauptmoduls leer ist. Wollen Eltern den Nachwuchs nicht zu sehr auf die Folter spannen, sollten sie die Akkus vor dem ersten Gebrauch mit Power versorgen, denn während des 90-minütigen Ladevorgangs kann das Hauptmodul – und somit der ganze Baukasten – nicht benutzt werden.

Erst Geduld, dann Spaß

Auch im Anschluss wird etwas Geduld verlangt. Die beiliegende Anleitung ist minimalistisch, nur in englischer Sprache und erklärt lediglich die Funktionen der einzelnen Bauteile. Präziser wird es mit der „Robo Code“-App. Nachdem das Hauptmodul mit der App gekoppelt wurde, kann man vorgegebene Robotervarianten mithilfe einer visuellen Anleitung zusammensetzen.

Das Zusammenbauen ist ein Kinderspiel. Zudem erhält man ein akustisches Signal, wenn die Teile richtig ineinandergreifen. Vor allem die Verbindungsteile sind aber nur schwer zu lösen. Selbst mit dem beiliegenden Werkzeug bekommt man die Zwischenstücke teils nur mit viel Kraft voneinander los. Doch hat man sich erst einmal an den Umgang mit den Bauteilen sowie den Apps gewöhnt, macht Robo Wunderkind wirklich Spaß.

Spielen und lernen: Die Kinder können mit Hilfe des Tablets ihre eigenen Ideen verwirklichen.
Spielen und lernen: Die Kinder können mit Hilfe des Tablets ihre eigenen Ideen verwirklichen.
Foto: Hersteller

Die Sensoren in den verschiedenen Modulen messen beispielsweise die Distanz oder erkennen Bewegungen und Geräusche. Ob eine simple Taschenlampe oder ein sich drehender Bewegungsmelder mit Alarmfunktion, der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Für einen zusätzlichen Spaßfaktor sorgen mitgelieferte Lego-Adapterteile, mit denen man beide Spielewelten problemlos kombinieren kann.

Teuer könnte es werden, wenn ein wichtiges Modul kaputt geht: Denn Einzelteile kann man bisweilen nicht nachbestellen.


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