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Sony „Xperia 5“: Kino für die Hosentasche
Lifestyle 2 Min. 29.12.2019

Sony „Xperia 5“: Kino für die Hosentasche

Technisch geht Sony nur wenige Kompromisse ein.

Sony „Xperia 5“: Kino für die Hosentasche

Technisch geht Sony nur wenige Kompromisse ein.
Foto: Sony
Lifestyle 2 Min. 29.12.2019

Sony „Xperia 5“: Kino für die Hosentasche

Jörg TSCHÜRTZ
Jörg TSCHÜRTZ
Mit tollem Display und jeder Menge Power: Das Oberklasse-Smartphone „Xperia 5“ von Sony überzeugt im Redaktionstest.

Mit dem „Xperia 5“ brachte Sony kürzlich eine abgespeckte Version seines Flaggschiffs „Xperia 1“ in die Läden. Eine Kampfansage an die Platzhirschen Samsung, Apple und Huawei, denen der japanische Hersteller auf dem Mobiltelefon-Markt bisher kaum gefährlich werden konnte.

Den ersten positiven Eindruck hinterlässt das Smartphone bereits nach dem Öffnen der Packung: Das schlanke Gerät ist hochwertig verarbeitet und liegt angenehm in der Hand. Auch beim Tippen oder Lesen droht keine Flutsch-Gefahr.

Videos in Full-HD-Plus

Das 6,1 Zoll große OLED-Display im Kinoformat 21:9 hält, was es verspricht. Die Videobilder in Full-HD-Plus-Auflösung wirken erstaunlich scharf und kontrastreich. Auch der Sound soll dank Dolby Atmos Kino-Ansprüchen genügen. Zu viel darf man sich allerdings nicht davon erwarten: Es handelt sich immer noch um einen Smartphone-Lautsprecher.

Das „Xperia 5“ ist in vier Farbvarianten erhältlich.
Das „Xperia 5“ ist in vier Farbvarianten erhältlich.
Foto: Sony

Für „High Performer“ hat sich Sony ein praktisches Feature einfallen lassen: Im Multi-Fenster-Modus können dank des großen Bildschirms zwei Apps gleichzeitig genutzt werden. Das wird unter anderem jene freuen, die beispielsweise ein YouTube-Video ansehen und gleichzeitig eine E-Mail verfassen wollen. Das erschütterungsresistente „Corning Gorilla Glas 6“ bewahrt das Display vor hässlichen Kratzern und Defekten.

Wie sein großer Bruder verfügt auch das „Xperia 5“ über eine Zwölf-Megapixel-Triplekamera mit einem Weitwinkel-, Super-Weitwinkel- und Tele-Objektiv. Die Fotoqualität reicht aber nicht ganz an die Kameras der Premium-Modelle anderer Hersteller heran.

Hobbyfilmer hingegen dürften mit dem „Xperia 5“ und der vorinstallierten Video-App „CinemaPro“ ihren Spaß haben: Das Smartphone ermöglicht nicht nur Aufnahmen in 4K-HDR-Qualität. Mithilfe von acht verschiedenen Farbfiltern lassen sich sogar verschiedene Stimmungen beim Filmedrehen erzeugen.

Nur wenige Kompromisse

Der Akku des „Xperia 5“, der auch über eine Schnellladefunktion verfügt, stellte beim Praxistest seine Ausdauer unter Beweis: Nach mehr als zweistündigem Netflix-Dauergucken hatte das Gerät bei mittlerer Helligkeit und WLAN-Verbindung immer noch 75 Prozent „Saft“ im Gehäuse.

Ein wenig Regen? Das macht dem „Xperia 5“ nichts aus.
Ein wenig Regen? Das macht dem „Xperia 5“ nichts aus.
Foto: Sony

Technisch geht Sony nur wenige Kompromisse ein: Das Smartphone wird mit Android 9 Pie ausgeliefert und verfügt über einen internen Speicher von 128 GB, der mit einer MicroSD-Karte um 512 GB erweitert werden kann. Im Vergleich mit dem teureren „Xperia 1“ (um 950 Euro) ist das „Xperia 5“ (um 800 Euro) mit einem etwas schwächeren Akku und einem etwas kleineren Display ausgerüstet. Zudem fällt die Auflösung beim „5er“ mit 2 520 x 1 080 Pixel geringer aus.


ARCHIV - 21.03.2016, USA, Cupertino: Apple stellt in seinem Hauptquartie ein kleineres iPhone SE vor. Apple will laut einem Medienbericht im kommenden Frühjahr wieder ein günstigeres iPhone-Modell ins Sortiment nehmen, um den Absatz in China und anderen Schwellenmärkten anzukurbeln. Es werde als Nachfolger des inzwischen ausgemusterten iPhone SE gesehen, das Apple 2016 auf den Markt brachte, schrieb die japanische Zeitung «Nikkei» am Mittwoch. Foto: Christoph Dernbach/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Es muss kein neues iPhone sein
Wer mit der Welt in Verbindung bleiben will, braucht nicht unbedingt das neueste iPhone. Doch allzu alte Geräte haben ein Verfallsdatum - zumindest hinsichtlich der Software.

Fazit: Für rund 800 Euro erhält man ein Highend-Smartphone, das mit 6 GB Arbeitsspeicher und einem leistungsstarken Prozessor auch technisch in der Königsklasse mitspielt. Begeisterung löst vor allem das Display aus, das Besitzer – wie ein kleines Kino für die Hosentasche – lieb gewinnen werden. Auch Gamer dürften mit dem „Xperia 5“ zufrieden sein.

Abzüge gibt es für die mittelprächtige Kamera und die „Side Sense“-Funktion, die das Bedienen des Geräts eigentlich erleichtern soll. Durch zweimaliges Tippen auf den Sensorbereich am äußeren Rand des Bildschirms soll man schneller auf seine Lieblingsapps zugreifen können. Im Praxistest zeigte sich, dass das aber nicht so leicht von der Hand geht, wie sich Sony das vorstellt. Auch drahtloses Aufladen funktioniert nicht.


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