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Sonos liefert teuren Mini-Subwoofer für Einsteiger-Soundbars
Lifestyle 3 Min. 28.11.2022
Sonos Sub Mini

Sonos liefert teuren Mini-Subwoofer für Einsteiger-Soundbars

Der formschöne Sonos Sub Mini wirkt im Gegensatz zu vielen Subwoofer-Kollegen auch mitten im Raum recht dekorativ.
Sonos Sub Mini

Sonos liefert teuren Mini-Subwoofer für Einsteiger-Soundbars

Der formschöne Sonos Sub Mini wirkt im Gegensatz zu vielen Subwoofer-Kollegen auch mitten im Raum recht dekorativ.
Foto: Sonos
Lifestyle 3 Min. 28.11.2022
Sonos Sub Mini

Sonos liefert teuren Mini-Subwoofer für Einsteiger-Soundbars

Dustin MERTES
Dustin MERTES
Gerade beim günstigen Sonos-Einstieg fehlt oft der Druck in den tieffrequenten Regionen. Der neue Sub Mini soll nun die Wände zum Wackeln bringen.

Im Sommer kam Sonos Einsteiger-Soundbar Ray in unserem Redaktionscheck gut an. Für einen relativ moderaten Preis liefert die kleine Soundbar eine klanglich durchaus beeindruckende Vorstellung ab, lediglich im Bass-Segment fehlt es mangels Subwoofer etwas an Durchsetzungsvermögen. Mit dem Sonos Sub Mini hat der Lautsprecher-Experte nun eine Ergänzung für seine eigenen Lautsprecher im unteren Preissegment im Repertoire, die diesen kleinen Mangel mehr als behebt. 


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Der Lieferumfang des quadratischen Pakets ist unspektakulär, der kompakte Zylinder-förmige Bass-Lautsprecher mit einem ovalen Loch in der Mitte macht trotz Schlichtheit aber gleich eine äußerst wertige Figur. Die beiden Treiber sind in der Öffnung in der Mitte des Subwoofers gegeneinander ausgerichtet, was störende Vibrationen vermeiden und den Bassdruck gleichzeitig verstärken soll. Dafür, dass Subwoofer normal immer ziemlich hässliche Kästen sind, die viele hinter der Couch verstecken, ist der Sub Mini ein regelrechtes Schmuckstück.

Der Sub Mini schickt die tiefen Frequenzen via gegenüberliegenden Treibern in der mittigen Gehäuseöffnung auf die Reise.
Der Sub Mini schickt die tiefen Frequenzen via gegenüberliegenden Treibern in der mittigen Gehäuseöffnung auf die Reise.
Foto: Sonos

Neben dem kompakten Tieftöner findet sich noch ein Stromkabel und etwas Papierkram im Paket. Sobald der Sonos Sub Mini an seinem neuen Einsatzort mit der Steckdose verbunden ist und angeschaltet wird, meldet sich auch schon die Sonos App mit einem neu entdeckten Sonos-Gerät. Eine kurze Bestätigung später ist der Sonos Sub Mini Teil des heimischen Sonos-Netzwerks, die Einrichtung ist wirklich ein Kinderspiel. Eine gesonderte Kabel-Verbindung zum Lautsprecher ist nicht mehr nötig, alles ist auf Anhieb einsatzbereit. Die Simplizität der Lautsprecher-Produkte des kalifornischen Herstellers ist bemerkenswert. 

Um dies zu gewährleisten, funktioniert der Sub Mini natürlich auch nur mit Sonos-Produkten. Besonders bei den günstigeren Soundbar-Modellen Ray und Beam macht der Einsatz des potenten Bass-Helfers Sinn. Grundsätzlich lässt er sich aber auch mit den Stereo-Speakern Sonos One kombinieren. 

Im Testbetrieb gibt es eigentlich keine Aufgabe, an welcher der Sub Mini scheitert. Am wohlsten fühlt sich der tieffrequente Krachmacher aber beim Filmklang, wo das Sonos-Setup auch mit zusätzlichem Subwoofer unglaublich homogen aufspielt. Dort, wo Bassschub gebraucht wird, entfesselt der kleine Sub Mini beeindruckend viel Druck, der nie übersteuert oder sich zu sehr in den Vordergrund drängt. Gleichzeitig sorgt die Sonos Ray auch weiterhin für klar verständliche Dialoge und ein differenziertes Gesamtbild. Und wenn dann mal was explodiert, wackeln die Wände.

Bei der Filmwiedergabe fühlt sich der Sonos One besonders wohl.
Bei der Filmwiedergabe fühlt sich der Sonos One besonders wohl.
Foto: Sonos

Auch die Musikwiedergabe ist mit dem Sub Mini deutlich runder geworden, ohne zu basslastig daher zu kommen. Um den Bass auf die eigenen Vorlieben anzupassen, nutzt man - wie immer bei Sonos - die übersichtliche App. Genaue Leistungsdaten gibt der kalifornische Hersteller übrigens nicht an, wie viel Watt der neue Subwoofer leistet, bleibt daher unbekannt. Die tiefst-erreichbare Frequenz liegt bei 25 Hertz.

Die Achillisferse der Sonos-Subwoofer-Ergänzung ist zweifellos der Preis. Knapp 500 Euro ruft der kalifornische Hersteller für den Sub Mini ab, da ist der dazugehörige Lautsprecher - in unserem Fall die Soundbar Sonos Ray - noch nicht inkludiert. So kostet ein Setup mit dem kleinen Tieftöner schnell 800 Euro. Die gebotene Qualität ist wirklich gut und sehr überzeugend ausbalanciert, die Einrichtung ist ein Kinderspiel, aber während andere Hersteller bereits mit der Mittelklasse in diesen Preisregionen unterwegs sind, positioniert Sonos dort sein Einsteiger-Lineup.

So schick sich der Sonos One auch in modern eingerichteten Häusern macht - der Preis von 500 Euro ist nicht von schlechten Eltern.
So schick sich der Sonos One auch in modern eingerichteten Häusern macht - der Preis von 500 Euro ist nicht von schlechten Eltern.
Foto. Sonos

Letztendlich wird dieser Fakt dem Erfolg des Produkts nicht im Wege stehen. Zu cool, zu clean, zu simpel ist das Konzept hinter den Sonos-Geräten, die seit Jahren begeisterte Abnehmer finden, die guten Sound wollen, ohne sich im Studium zahlreicher Hifi-Magazine zu verlieren. Der Sub Mini sieht gut aus, klingt bei Bedarf - entschuldigen Sie die Wortwahl - richtig fett und ist eine der unkompliziertesten Audio-Komponenten, die wir je getestet haben. Oder um es mit Steve Jobs Worten bei zahlreichen seiner legendären Apple-Keynotes zu sagen: „It just works“. Wie viel das einem wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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