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So schützt man sich vor Viren und teuren Abofallen
Lifestyle 19.12.2015 Aus unserem online-Archiv
Whatsapp

So schützt man sich vor Viren und teuren Abofallen

Android-Apps sollte man nur aus dem Googles Play Store herunterladen.
Whatsapp

So schützt man sich vor Viren und teuren Abofallen

Android-Apps sollte man nur aus dem Googles Play Store herunterladen.
Foto: AFP
Lifestyle 19.12.2015 Aus unserem online-Archiv
Whatsapp

So schützt man sich vor Viren und teuren Abofallen

Eine neue Funktion für Whatsapp soll zeigen, welcher Freund gerade mit wem chattet. Man muss nur ein kostenloses Update installieren? Doch dahinter könnte ein Virus stecken. Experten warnen: Finger weg von solchen Lockangeboten per Whatsapp.

(dpa/tmn) - Neue Emojis, die Freunde beim Chatten überwachen, andere tolle und kostenlose Zusatzfunktionen direkt mit einem Klick? Wer den Messenger Whatsapp nutzt, erhält gelegentlich solche Angebote. So verschieden sie klingen, sie haben eine Sache gemeinsam: Fast immer steckt Betrug dahinter, auch gefährliche Viren kann man sich so auf sein Android-Smartphone laden. Links in solchen Nachrichten sollte man also nicht anklicken und auf gar keinen Fall der Installation von vermeintlichen Updates zustimmen, rät Peter Meyer, Sicherheitsexperte beim Verband der Internetwirtschaft Eco.

„Es gibt im Internet selten etwas geschenkt, sagt Meyer. Deswegen sollte man nicht auf das Versprechen vermeintlich kostenloser neuer Features hereinfallen. Häufig wird auf diesem Weg nämlich versucht, am offiziellen AppStore vorbei Software auf das Telefon zu schmuggeln. Dort werden dann entweder Daten ausspioniert, teure Rufnummern angewählt oder schlimmstenfalls das Telefon gänzlich lahmgelegt. Deswegen rät Meyer dazu, Android-Apps nur aus Googles Play Store zu installieren. Dort eingereichte Programme werden überprüft, bevor sie freigeschaltet werden. 100-prozentigen Schutz gebe es aber auch hier nicht.

Darüber hinaus rät er neben Vorsicht auch zu Virenschutzprogrammen für Android-Telefone. „Da gibt es einige gute Produkte, die speziell für Android gemacht sind.“ Außerdem helfen regelmäßigen Updates des Betriebssystems. Zumindest sofern das möglich ist. Viele Hersteller - gerade von günstigeren Android-Smartphones - liefern kaum Updates nach. Sicherheitslücken und ungünstige Einstellungen können Android-Nutzer auch mit der kostenlosen App „Conan Mobile“ aufspüren. Das alles ersetzt aber nicht den gesunden Menschenverstand und ein gesundes Zögern im Daumen, wenn ein Angebot mal wieder zu gut klingt, um wahr zu sein. Meistens ist es das dann auch nicht.


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