Wählen Sie Ihre Nachrichten​

So behält man Passwörter
Lifestyle 20.04.2016 Aus unserem online-Archiv
App oder Eselsbrücke

So behält man Passwörter

Dank ein paar Tricks kann man komplizierte Passwörter erfinden und sie sich auch merken.
App oder Eselsbrücke

So behält man Passwörter

Dank ein paar Tricks kann man komplizierte Passwörter erfinden und sie sich auch merken.
Foto Shutterstock
Lifestyle 20.04.2016 Aus unserem online-Archiv
App oder Eselsbrücke

So behält man Passwörter

Manon KRAMP
Manon KRAMP
Eine PIN fürs Handy, ein Passwort für die E-Mails, eins für den Computer. Viele Menschen sind davon genervt und fühlen sich überfordert. Dabei gibt es Hilfsmittel, wie man sich die Passwörter merken kann.

(dpa/tmn) - Fürs Onlinebanking, für das E-Mail-Postfach und für den Computer - viele fühlen sich davon überfordert, sich die vielen Passwörter zu merken. Doch Sicherheitsexperten raten dazu, für jedes Nutzerkonto ein eigenes und eindeutiges Passwort zu haben - damit nicht gleich alle Konten in Gefahr sind, wenn mal eines geknackt wird. Je mehr Konten man hat, umso mehr Passwörter sind also im Spiel. Mit ein paar Tricks behält man aber leicht den Überblick.

Passwortmanager: Das sind Programme, die dem Nutzer das Erinnern abnehmen. Hier werden in einer Datenbank die Zugangsdaten gelagert und verschlüsselt gespeichert. Auf Wunsch erzeugen die meisten der Manager auch starke Passwörter. Als Nutzer muss man sich dann nur noch ein Master-Passwort merken, das man für den Zugriff auf die Datenbank braucht. Passwortmanager gibt es sowohl für den PC als auch für Mobilgeräte mit iOS oder Android.

Eselsbrücke: Es ist nicht unbedingt die Neuerfindung des Rads. Aber die klassische Eselsbrücke hilft beim Verwalten der Passwörter. So geht es: Man erfindet einen leicht zu merkenden Satz, der außerdem eine Zahl und Satzzeichen enthält. Ein Beispiel: Aus „Ich kann mir so schlecht 26 verschiedene Passwörter merken!“ wird das Passwort „Ikmss26vPm!“. Für jeden einzelnen Onlinedienst kann das Passwort dann angepasst werden. Facebook etwa könnte das Passwort „FB-IkMss26vPm!“ bekommen.

Gut zu wissen: Laut Experten besteht ein sicheres Passwort aus mindestens zwölf Zeichen, darunter Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Satzzeichen. Nach Möglichkeit soll es nicht in Wörterbüchern vorkommen oder aufgrund persönlicher Kenntnisse über die Person leicht zu erraten sein. Namen der Kinder oder des Partners etwa sind tabu. Die Passwörter sollte man regelmäßig ändern.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Das können Passwortmanager
Ein Passwort für alle Konten im Internet: Das bieten Passwortmanager. Doch viele Sicherheitsexperten raten von diesen Hilfsmitteln ab. Denn ihre Nützlichkeit ist zugleich ihr größter Makel. Eine Übersicht zu Stärken und Schwächen.
Zum Themendienst-Bericht von Tom Nebe vom 10. November 2016: Hoher Komfort: Mit nur einem Klick können sich Nutzer von Passwortmanagern auf vielen Accounts anmelden. Vorausgesetzt der Manager, auf dem die Zugängsdaten gespeichert sind, ist mit dem Internet-Browser verknüpft.
(Archivbild vom 31.10.2016/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) 
Foto: Andrea Warnecke
Nach dem Datenklau bei Yahoo!
Mindestens 500 Millionen Yahoo-Nutzer sind von dem vermutlich größten Datendiebstahl der Geschichte betroffen. Der Fall aus dem Jahr 2014 zeigt: Persönlichen Informationen müssen jederzeit geschützt werden.
(FILES) This file photo taken on September 12, 2013 shows the newly designed Yahoo logo seen on a smartphone.
Yahoo said on September 22, 2016 that a massive attack on its network in 2014 allowed hackers to steal data from half a billion users and may have been "state sponsored." Yahoo, which confirmed details of the breach months after reports of a major hack, said its investigation concluded that "certain user account information was stolen" and that the attack came from "what it believes is a state-sponsored actor."
 / AFP PHOTO / KAREN BLEIER
Paradigmenwechsel bei IT-Sicherheit
Immunabwehr, Verhaltensanalyse und künstliche Intelligenz statt Firewalls: Die Sicherheitsindustrie setzt auf völlig neue Konzepte, um Hacker abzuwehren.
Die Hacker sind nicht nur schlau, sie entwickelten ihre Methoden immer weiter, verfeinerten die Techniken, um Anmeldenamen und Passwörter zu knacken - oder per E-Mail Trojaner einzuschleusen.
Ja, viele Passwörter zu behalten, ist anstrengend. Und wenn sie sicher seien sollen, wird es nicht einfacher. Allerdings gibt es auf dem Weg zu einem guten Passwort einige Fehler, die man tunlichst vermeiden sollte.
Erst mit den richtigen Apps wird das Smartphone zum praktischen Alltagsbegleiter. Die Auswahl in den App Stores ist riesig. Doch welche Applikationen sind wirklich unverzichtbar?
Zum Themendienst-Bericht von Tom Nebe vom 28. Januar 2016: Im App Store gibt es mittlweile hunderttausende Programme. Nicht alle braucht man, aber einige wichtige sollten schon auf dem Telefon sein. 
(Archivbild vom 09.01.2015/Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.)  Foto: Andrea Warnecke
Stirbt ein Mensch, lebt er im Internet noch länger weiter. Damit die Angehörigen sich um diesen digitalen Nachlass kümmern können, sollten schon zu Lebzeiten einige Vorkehrungen getroffen werden.
In this undated photo released by Facebook shows the company server room at their Prineville Data Center in Prineville Oregon. Facebook on May 17, 2012, announced a price of 38 USD per share for its record-setting initial public offering, which gives the leading social network a market value of 104 billion USD. The shares will begin trading on May 18 under the symbol "FB" on the Nasdaq, the company said in a statement announcing the richest-ever technology IPO and second biggest for a US firm.      = RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / Facebook / Alan Brandt" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS = Images may only be used when featuring the Facebook product, or used to illustrate an article about Facebook