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Skoda Octavia RS & Octavia Scout: Familienfreundliche Alleskönner
Lifestyle 1 3 Min. 25.04.2017 Aus unserem online-Archiv

Skoda Octavia RS & Octavia Scout: Familienfreundliche Alleskönner

Wie der zivile Octavia fährt auch der überarbeitete Mittelklasse-Sportler RS mit seinem neuen Gesicht mit vier Augen sowohl als Limousine und als auch als Kombi vor.

Skoda Octavia RS & Octavia Scout: Familienfreundliche Alleskönner

Wie der zivile Octavia fährt auch der überarbeitete Mittelklasse-Sportler RS mit seinem neuen Gesicht mit vier Augen sowohl als Limousine und als auch als Kombi vor.
Foto: Skoda
Lifestyle 1 3 Min. 25.04.2017 Aus unserem online-Archiv

Skoda Octavia RS & Octavia Scout: Familienfreundliche Alleskönner

Marc WILLIERE
Marc WILLIERE
Nach der zivilen Version des Octavia hat Skoda nun auch dem Top-Sportler RS sowie dem robusten Allrounder Scout einen neuen Look verpasst. Sämtliche Modelle der erfolgreichsten Baureihe aus dem tschechischen Mlada Boleslav ziert jetzt das Vier-Augen-Gesicht.

von Marc Willière

Zweigeteilte Frontscheinwerfer sind das besondere Merkmal der bereits zum Jahresanfang aufgewerteten dritten Generation des Skoda Octavia. Mit diesem auffälligen Designdetail – es soll den kompakten Tschechen deutlicher vom kleineren Rapid und vom Topmodell Superb abheben – starten jetzt auch sowohl die sportliche als auch die rustikale Variante in die zweite Hälfte ihres Lebenszyklus.

Wie die Frontpartie mit ihrem breiteren Kühlergrill und ihren LED-Leuchtmitteln präsentiert sich auch das modifizierte Heck mit seinen markentypischen C-Leuchten (ebenfalls in LED-Technik) sowie den beiden Endrohren der Abgasanlage kraftvoller und sportlicher.

Sportlich geht es auch im wie gehabt großzügigen und dezenten Innenraum zu: Wie es sich für einen RS gehört, haben die Sportsitze hohe Wangen und integrierte Kopfstützen und lassen sich optional elektrisch einstellen. Auf kurzen Strecken mag der Klang der Sport-Auspuffanlage, der im entsprechenden Fahrmodus aktiviert wird, noch eine besondere Note setzen. Bei längeren Fahrten stört dieser synthetisch erzeugte Klang indes, so dass sich ein Wechsel des Fahrmodus empfiehlt, um ihn zum Schweigen zu bringen.

Durchaus sportlicher als die Standardversion präsentiert sich der ebenfalls sowohl als Limousine als auch als Kombi erhältliche geliftete Octavia RS hinsichtlich Fahrwerk, Lenkung und Antrieb. Gegenüber dem zivilen Bruder liegt das Fahrwerk 15 Millimeter tiefer, während groß dimensionierte Bremsen für eine souveräne Verzögerung sorgen. Rote Bremssättel unterstreichen auch optisch die sportlichen Ambitionen des aufgewerteten RS, dessen Progressivlenkung zudem spürbar direkter arbeitet.

Auch wenn sich der Octavia Scout dank größerer Bodenfreiheit und Unterfahrschutz auf schwierigem Untergrund wohlfühlt, so wurde der robuste Allrounder doch in erster Linie für den Einsatz auf Asphalt konzipiert.
Auch wenn sich der Octavia Scout dank größerer Bodenfreiheit und Unterfahrschutz auf schwierigem Untergrund wohlfühlt, so wurde der robuste Allrounder doch in erster Linie für den Einsatz auf Asphalt konzipiert.
Foto: Skoda

Leistungsschub und viel Platz für Insassen und Gepäck

Während das 2,0-Liter-Diesel-Aggregat unverändert 135 kW (184 PS) leistet und in 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h spurtet, legt der TFSI-Benziner mit identischem Hubraum geringfügig um 7 kW (10 PS) zu. Seine nunmehr 169 kW (230 PS) beschleunigen den RS in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 und ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Wahlweise können beide Triebwerke mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder -Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet werden. Für den Diesel ist zudem eine allradgetriebene Version mit Sechs-Gang-DSG im Angebot.

Unschlagbar bleibt der 4,69 Meter lange und 1,81 Meter breite Octavia RS nicht nur in puncto Platzangebot. Auch sein Kofferraumvolumen fällt überdurchschnittlich groß aus: Die Limousine bringt es auf 590 und bei umgeklappter Rückbank auf 1 580 Liter. Beim Kombi sind es 610 bzw. 1 740 Liter. Für ein sicheres und entspannteres Fahren sorgt eine breite Palette von Assistenzsystemen, wobei sich Skoda großzügig im Lager des VW-Mutterkonzerns bediente. Neu ist der „Trailer Assist“, der das Rückwärtsrangieren mit einem Gespann erleichtert.

Infotainmentsysteme der neuesten Generation sind ebenso an Bord wie die typischen „Simply clever“-Lösungen, ohne die auch der RS kein Skoda wäre. Dazu zählen der Flaschenhalter in der Mittelkonsole, der das Öffnen von PET-Flaschen mit einer Hand erlaubt, sowie der auf Wunsch erhältliche personalisierbare Schlüssel: Bis zu drei Benutzer können darauf ihre individuellen Einstellungen abspeichern – von der Klimatisierung über die Audio-Lautstärke und die Sitzposition bis zum Fahrprofil.

Scout serienmäßig mit Allradantrieb

Optisch und technisch aufgewertet fährt Ende April auch die SUV-Variante des Octavia vor. Der nur als Kombi erhältliche Scout ist wohl in erster Linie für den Asphalt bestimmt, kann aber auch problemlos Hindernisse abseits befestigter Wege überwinden. Für den Ausflug ins Gelände verfügt er über einen Unterfahrschutz sowie 30 Millimeter mehr Bodenfreiheit, während der Böschungswinkel auf 14,5 Grad hinten vergrößert wurde. Allradantrieb ist serienmäßig im Scout, der über dieselben Fahrerassistenz- und Infotainmentsysteme wie seine Octavia-Brüder verfügt. Selbiges gilt auch für den komfortablen Innenraum sowie das großzügige Gepäckabteil.

Zur Wahl stehen drei hocheffiziente Triebwerke. Der kraftvolle 1,8-Liter-TFSI-Benziner mobilisiert 132 kW (180 PS) und ist an ein Sechs-Gang-Automatikgetriebe gekoppelt. Der 2,0-Liter-Diesel ist in zwei Leistungsstufen erhältlich. Die Variante mit 110 kW (150 PS) ist mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder der neu entwickelten Sieben-Gang-DSG lieferbar. Der Top-Diesel leistet 135 kW (184 PS) und ist mit einem Sechs-Gang-Automatikgetriebe ausgestattet. Der Scout mit einem Gewicht von etwas mehr als 1 500 Kilogramm schafft laut Skoda den Spurt von 0 auf 100 in 7,8 bzw. 9,1 Sekunden.

Die Preise für den familienfreundlichen Sportler Octavia RS beginnen bei 30 240 Euro. Für den Kombi erfällt ein Zuschlag von 700 Euro. Die Preise für den robusteren Octavia Scout variieren zwischen 30 870 und 33 000 Euro.

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