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Skoda Karoq: Ein echter Kumpel
Lifestyle 1 3 Min. 28.10.2017

Skoda Karoq: Ein echter Kumpel

Der 4,38 Meter lange Tiguan- und Ateca-Cousin Karoq ist auf Anhieb als Skoda zu erkennen.

Skoda Karoq: Ein echter Kumpel

Der 4,38 Meter lange Tiguan- und Ateca-Cousin Karoq ist auf Anhieb als Skoda zu erkennen.
Foto: Skoda
Lifestyle 1 3 Min. 28.10.2017

Skoda Karoq: Ein echter Kumpel

Michael JUCHMES
Michael JUCHMES
Der Yeti war gestern. Die Zeiten, in denen man einen kompakten SUV mit Skoda-Emblem mögen konnte oder eben nicht, sind vorüber. Jetzt hat der Mainstream Einzug gehalten. Der Karoq ist einer, der auch mal zupacken kann.

(mid) - Der 4,38 Meter lange Karoq fährt im gewohnten Design der tschechischen Volkswagen-Tochter vor. Mit seiner kantigen Linienführung und dem markanten Grill ist er sofort als Skoda zu erkennen und erinnert dabei sogar ein wenig an den Rapid Spaceback. Am eigenständigsten ist die Heckansicht mit ihren nach innen gezogenen Rückleuchten – vielleicht das einzige Detail, das zumindest ein wenig polarisiert.

Innen gibt es nichts auszusetzen. Skoda-typisch und ordentlich sind Materialauswahl und Verarbeitung sowie ein mehr als ausreichendes Platzangebot. Zum Vergleich: Der Karoq bietet 40 Liter mehr Kofferraumvolumen als sein Schwestermodell Seat Ateca. Er überzeugt mit seiner großen Variabilität, vor allem wenn bei der Fahrzeugbestellung das Kreuz bei der optionalen VarioFlex-Sitzbank mit herausnehmbaren Einzelsitzen gesetzt wurde.

Neu bei Skoda ist die elektrische Heckklappe mit Fußsensor und das gegen Aufpreis erhältliche Digitaldisplay, das die analogen Rundinstrumente ersetzt und wichtige Informationen – etwa die Straßenkarte – hinter dem Lenkrad anzeigt.

Wer den Karoq als Packesel oder Zugpferd nutzen möchte, der ist mit dem ab Sommer verfügbaren Topdiesel 2.0 TDI mit Allradantrieb und Sieben-Stufen-DSG bestens bedient. Seine Anhängelast beträgt rund zwei Tonnen. Dazu kommen 140 kW (190 PS) Leistung und 400 Newtonmeter Drehmoment. Das intelligente Allradsystem packt zu, wenn es die Straßenverhältnisse erfordern. In Verbindung mit den wählbaren Fahrmodi, die sich auf Gasannahme und Lenkung auswirken, ist das SUV für alle Geschmäcker justierbar – so muss Mainstream sein.

Potenter Turbobenziner mit Zylinderabschaltung

Gegen Aufpreis gibt es das Karoq-Cockpit auch mit Digitaldisplay.
Gegen Aufpreis gibt es das Karoq-Cockpit auch mit Digitaldisplay.
Foto: Skoda

Mit Blick auf die tatsächlichen Einsatzgebiete eines SUV ist der neue 1,5-Liter-Turbobenziner mit Frontantrieb sicher eine sehr sinnvolle Art, den Karoq zu bewegen. Der Vierzylinder mit 110 kW (150 PS) Leistung und einem maximalen Drehmoment von 250 Newtonmeter zwischen 1 500 und 3 500 Umdrehungen pro Minute verfügt über eine Zylinderabschaltung, die beim Kraftstoffsparen helfen soll.

Das sogenannte aktive Zylindermanagement (ACT) sorgt dafür, dass der zweite und dritte Zylinder kurzzeitig abgeschaltet werden, wenn deren Leistung nicht benötigt wird. Das soll laut Skoda je nach Fahrstil bis zu 0,5 Liter auf 100 Kilometer sparen. ACT ist bis 130 km/h aktiv. Rund sechs Liter genehmigte sich das SUV bei teils flotterer Gangart auf kurvigen sizilianischen Landstraßen – ein akzeptabler Wert.

Neben diesem Aggregat sowie dem erwähnten Diesel bietet Skoda auch noch einen Dreizylinder-Benziner (1.0 TSI) mit 85 kW (115 PS), einen 1,6-Liter-TDI mit 85 kW (115 PS) sowie den zwei Liter großen Turbodiesel 2.0 TDI mit 110 kW (150 PS) an.

Zurück zum 1,5-Liter-Triebwerk. Der Motor verleiht dem Karoq genügend Agilität, so dass nie das Gefühl von Schwerfälligkeit auftritt. Das Fahrzeugleergewicht von rund 1 400 Kilogramm macht sich jedenfalls nicht negativ bemerkbar. Lediglich in flott gefahrenen Kurven schiebt der Karoq naturgemäß über die Vorderräder. Das Fahrwerk ist auf Komfort ausgelegt und bei welligen Straßen etwas zu weich – dann federt der Skoda deutlich spürbar durch, ein bisschen zu viel Sänfte. Dagegen kann die adaptive Fahrwerksregelung (DCC) mit drei Fahrwerksmodi Abhilfe schaffen. Im Sportmodus wartet der Karoq mit einem guten Mix aus Komfort und Straffheit auf.

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Bei der Sicherheit bleiben im Prinzip keine Wünsche offen. Der Karoq bietet alles – natürlich in den meisten Fällen gegen Aufpreis – was im Skoda-Sortiment zu finden ist, zum Beispiel den aktiven Tempomaten mit Abstandskontrolle und Bremsassistent, der auf langen Strecken eine echte Hilfe ist. Bis zu neun Airbags, sieben davon serienmäßig, schützen die Passagiere.

Der Karoq bringt also alles mit, was man braucht, um sich wohl und sicher zu fühlen – ein echt guter Kumpel. Und die Gemüter erhitzen wird er nicht, dafür ist er zu glatt. Anders als der Schneemensch Yeti.

Technische Daten

Motoren: ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner, ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner, ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel und zwei 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel; Leistung: von 85 kW (115 PS) bis 140 kW (190 PS); Max. Drehmoment: von 200 bis 400 Nm; Kraftübertragung: Sechs-Gang-Schaltgetriebe bzw. Sieben-Gang-DSG, Front- bzw. Allradantrieb; Länge x Breite x Höhe: 4 382 x 1 841 x 1 603 Millimeter; Leergewicht: 1 340 bis 1 591 kg; Kofferraum: 521 bis 1 630 Liter; 0-100 km/h: 7,8 bis 10,9 Sek.; Höchstgeschwindigkeit: 186 bis 211 km/h; ECE-Verbrauch: 4,2 bis 5,4 l/100 km; CO2-Ausstoß: 112 bis 137 g/km; Preis: ab 21 475 Euro.


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