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Schutzschild des Körpers stärken: So findet man die richtige Creme
Lifestyle 12 2 Min. 12.09.2015 Aus unserem online-Archiv

Schutzschild des Körpers stärken: So findet man die richtige Creme

Welche Creme ins Gesicht kommt, hängt nicht nur vom Hauttyp ab: Auch die Tages- und Jahreszeit gibt vor, welche Wirkstoffe wichtig sind.

Schutzschild des Körpers stärken: So findet man die richtige Creme

Welche Creme ins Gesicht kommt, hängt nicht nur vom Hauttyp ab: Auch die Tages- und Jahreszeit gibt vor, welche Wirkstoffe wichtig sind.
Foto: dpa-tmn
Lifestyle 12 2 Min. 12.09.2015 Aus unserem online-Archiv

Schutzschild des Körpers stärken: So findet man die richtige Creme

Die Regale in Drogeriemärkten sind voll von ihnen: Über mangelnde Auswahl kann man sich bei Cremes nicht beschweren. Nur wie so oft gilt dann: Wer die Wahl hat, hat die Qual! Wie findet man bloß die richtige Pflegecreme?

(dpa/tmn/hay) - Ohne sie ginge es nicht: Die Haut bildet die äußere Grenze des Körpers und damit ein Schutzschild gegen allerlei Bakterien und Viren. Doch nur wenn die Haut gesund ist, kann sie ihre Schutzfunktion auch wahrnehmen. Bei der Pflege setzen viele auf Cremes - nur: Welche ist die richtige? Denn bei der Wahl kann man viel falsch machen, warnen Experten. Eine gute Feuchtigkeitsversorgung und der Schutz vor freien Radikalen sind essenziell.

In unserer Bilderstrecke zeigen wir Ihnen eine Auswahl der neuesten Pflegeprodukte namhafter Hersteller.

Der Hauttyp

Welche Wirkstoffe darüber hinaus sinnvoll sind, hängt vom Hautbild ab. Trockene Haut benötigt eine andere Pflege als empfindliche. Daher ist wichtig, den eigenen Hauttyp zu kennen.

Viele haben eine sogenannte Mischhaut. Die T-Zone, also Stirn, Nasen- und Kinnpartie, ist fettig, die Seiten sind trockener. Hier eignen sich ausgleichende Cremes.

Immer mehr Menschen haben aber auch trockene und empfindliche Haut, die einen Mangel an natürlichen Feuchtigkeitsfaktoren und Hautfetten aufweist. An die Hautcreme sollten daher besonders hohe Anforderungen gestellt und genau geschaut werden, welche Substanzen enthalten sind.

Empfindliche Haut benötigt eine Extraportion Feuchtigkeit, sonst wird sie zusätzlich spröde und rau. In diesem Fall sind geeignete Pflegeprodukte auf Basis eines Fett-Wasser-Gemischs hergestellt. Sie bilden einen leichten Fettfilm auf der Haut und verhindern, dass hauteigene Feuchtigkeit nach außen abgegeben werden kann. Gleichzeitig versorgen sie die Hornschicht mit Fett, was vor Austrocknung schützt.

Am besten geeignet sind Cremes mit natürlichen Fetten und Ölen, etwa Mandelöl oder Sheabutter, weil sie der Fettsäurestruktur der Haut ähnlich sind. Daneben sollte eine Creme für die empfindliche und trockene Haut nur wenige, dafür aber hochwertige Inhaltsstoffe enthalten. Keine davon sollten als Allergieauslöser bekannt sein.

Das Luxushaus Dior setzt bei seiner Hautpflege auf die Königin der Blumen: Der "Dior Prestige"-Nektar sowie die Creme sind mit Inhaltsstoffen aus der Rose von Granville versehen und sollen die Haut glatter, weicher und strahlender machen. Im Handel ab 330 bzw. 350 Euro erhältlich.
Das Luxushaus Dior setzt bei seiner Hautpflege auf die Königin der Blumen: Der "Dior Prestige"-Nektar sowie die Creme sind mit Inhaltsstoffen aus der Rose von Granville versehen und sollen die Haut glatter, weicher und strahlender machen. Im Handel ab 330 bzw. 350 Euro erhältlich.
Dior

Die Tages- und Jahreszeit

Tagsüber ist eine leichte Creme mit moderatem Sonnenschutz sinnvoll, die viel Feuchtigkeit spendet. Die Nachtcreme hingegen darf etwas reichhaltiger sein. Denn dann arbeiten die Regenerationsprozesse der Haut auf Hochtouren. Die Haut kann Wirkstoffe, etwa wertvolle Lipide, besonders gut verarbeiten, weil sie nicht von Umweltfaktoren gestresst wird.

Welche Creme zur Anwendung kommt, sollte auch von der Jahreszeit abhängen. Im Sommer sollte eine luftig-leichte Hautcreme gewählt werden. Nach Möglichkeit enthält sie Aloe Vera und Vitamin E oder C sowie einen zusätzlichen Lichtschutz. Von schweren Fettprodukten raten Experten ab: Besser sind Lotions oder Ampullen, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.

Im Winter strapazieren Minusgrade die Haut. Die Haut wird empfindlicher, weil der sogenannte Hydro-Lipid-Mantel durch die Kälte aus dem Gleichgewicht gerät. Die Haut produziert weniger Fett und kann Feuchtigkeit schlechter binden. Daher gilt es, die Haut mit ausreichend Fett zu versorgen, damit sie geschmeidig bleibt. In der Regel sollten also reichhaltige Cremes verwendet werden. Die Creme aus dem Sommer ist jetzt ungeeignet. Der Grund: Sie enthält meist einen hohen Wasseranteil, der bei Minustemperaturen verdunstet, wodurch die Haut austrocknet. Im schlimmsten Fall kann es zu Erfrierungen kommen.


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