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Schöner und noch sportlicher
Lifestyle 2 Min. 02.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Porsche Panamera

Schöner und noch sportlicher

Der neue Porsche Panamera wirkt dank seiner flacheren Dachlinie deutlich harmonischer als das aktuelle Modell.
Porsche Panamera

Schöner und noch sportlicher

Der neue Porsche Panamera wirkt dank seiner flacheren Dachlinie deutlich harmonischer als das aktuelle Modell.
Foto: Porsche
Lifestyle 2 Min. 02.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Porsche Panamera

Schöner und noch sportlicher

Der im September 2009 eingeführte Panamera ist aus dem Produktportfolio von Porsche eigentlich nicht mehr wegzudenken. Anfang November schickt der Autobauer aus Stuttgart-Zuffenhausen die zweite Generation seines Viersitzers an den Start.

von Marc Bourkel

Der neue Porsche Panamera soll den Spagat zwischen Sportwagen und komfortabler Luxuslimousine noch besser schaffen als das aktuelle Modell. Auch wenn dieses in Sachen Sportlichkeit wahrlich kein Kind von Traurigkeit ist, legt Porsche beim Nachfolger noch einmal eine ordentliche Schippe drauf. Welches Potenzial im luxuriösen Viersitzer steckt, unterstreicht nicht zuletzt die jüngst mit einem neuen Panamera Turbo aufgestellte Rundenzeit auf der Nordschleife des Nürburgrings (7:38 Minuten).

Befeuert wird der Panamera Turbo (ab 151 424 Euro) übrigens von einem 4,0-Liter-Biturbo-V8 mit 404 kW (550 PS) Leistung und einem maximalen Drehmoment von 770 Nm – das sind 30 PS und 70 Nm mehr als beim Vorgänger. Der Achtzylinder beschleunigt den potenten Gran Turismo in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h – mit Sport-Chrono-Paket sogar in nur 3,6 Sekunden. Als Höchstgeschwindigkeit werden 306 km/h genannt.

Der Normverbrauch soll bei 9,3 bis 9,4 Liter je 100 Kilometer liegen (CO2-Ausstoß: 212 bis 214 Gramm pro Kilometer). Zweiter Benziner am Start ist der 2,9-Liter-V6-Biturbo des Panamera 4S (ab 112 112 Euro). Er leistet 324 kW (440 PS) und bietet ein maximales Drehmoment von 550 Nm – plus 20 PS bzw. 30 Nm. Tempo 100 soll der Panamera 4S nach 4,4 bzw. 4,2 Sekunden erreichen – seine Höchstgeschwindigkeit liegt laut Porsche bei 289 km/h und sein Normverbrauch bei 8,1 bis 8,2 Liter je 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 184 bis 186 Gramm pro Kilometer).

Im Porsche Advanced Cockpit dominieren berührungssensitive Panels und individuell konfigurierbare Displays.
Im Porsche Advanced Cockpit dominieren berührungssensitive Panels und individuell konfigurierbare Displays.
Foto: Porsche

Diesel zum Marktstart

Neben den beiden Ottomotoren bietet Porsche zum Marktstart auch einen Diesel an. Der neue Achtzylinder entwickelt eine Leistung von 310 kW (422 PS) und ein Drehmomentmaximum von 850 Nm, das zwischen 1 000 und 3 250 U/min permanent zur Verfügung steht. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 285 km/h ist der über alle vier Räder angetriebene Panamera 4S Diesel (ab 115 973 Euro) das schnellste Diesel-Serienfahrzeug der Welt. Die 100-km/h-Marke erreicht der Selbstzünder nach 4,5 bzw. 4,3 Sekunden. Als Verbrauchswerte stehen 6,8 bzw. 6,7 Liter im Datenblatt (CO2-Ausstoß: 184 bis 186 Gramm pro Kilometer). Später sollen weitere Triebwerke folgen, unter anderem auch zwei Plug-in-Hybrid-Antriebe.

Der Fortschritt ist beim neuen Panamera nicht nur erfahrbar, sondern auch auf den ersten Blick zu sehen. Optisch kommt die Neuauflage nämlich wesentlich harmonischer daher als die aktuelle Generation. Verantwortlich dafür zeichnet sich nicht zuletzt die im Fondbereich um 20 Millimeter flachere Dachlinie – bei Porsche spricht man diesbezüglich von der sogenannten Flyline. Nun, diese rückt den Panamera optisch deutlich näher an den 911, ohne die Kopffreiheit hinten zu sehr einzuschränken. In der zweiten Reihe des Viersitzers sitzt man auch mit 1,90 Meter Körperlänge immer noch sehr bequem.

Im Panamera-Cockpit gibt es fortan deutlich weniger Knöpfe und Tasten. Stattdessen dominieren im sogenannten Porsche Advanced Cockpit berührungssensitive Panels und individuell konfigurierbare Displays. Die Nutzung und Bedienung der verschiedenen Kommunikations-, Komfort- und Assistenzfunktionen sollen dadurch übersichtlicher und intuitiver werden. Alles ist jedoch nicht digital: Der Drehzahlmesser bleibt nämlich weiter analog.

Sehr modern geht es dafür wieder bei den Assistenzsystemen zu. Auf Wunsch liefert Porsche unter anderem einen Nachtsichtassistenten, der Menschen und größere Tiere erkennen soll, und einen bis 60 km/h funktionierenden Stauassistenten.


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Foto:�Fabian Hoberg