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Der neue VW T7, ein schicker Lifestyler
Lifestyle 5 Min. 12.11.2021
Hommage an legendäre Vorgänger

Der neue VW T7, ein schicker Lifestyler

Der T7 trägt unverkennbar die Gene des bekanntesten Van-Designs der Welt und fährt mit über 200 Kilogramm weniger Gewicht vor.
Hommage an legendäre Vorgänger

Der neue VW T7, ein schicker Lifestyler

Der T7 trägt unverkennbar die Gene des bekanntesten Van-Designs der Welt und fährt mit über 200 Kilogramm weniger Gewicht vor.
Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge
Lifestyle 5 Min. 12.11.2021
Hommage an legendäre Vorgänger

Der neue VW T7, ein schicker Lifestyler

Volkswagen hat seinen Multivan neu konstruiert und als T7 fit für neue Herausforderungen gemacht.

Von Marc Willière

Der T7 ist nicht der Nachfolger der sechsten Transporter-Generation von VW beziehungsweise des vor zwei Jahren unter der Bezeichnung 6.1 upgedateten traditionsreichen Modells. Vielmehr hat Volkswagen den Multivan vom ersten bis zum letzten Millimeter neu skizziert und konstruiert. Dafür hat der Bulli, wie das T-Modell gerne liebevoll genannt wird, auch eine neue Plattform erhalten. Wie unter anderem der Golf, nutzt er den Modularen Querbaukasten (MQB) des Wolfsburger Konzerns, womit die Nutzfahrzeug-Sparte von VW ihm passend zu seinem Namen ein neues Spektrum technischer Innovationen erschließt.

Wir haben den unverwechselbaren Charakter dieser Ikone in einem großen Schritt weiterentwickelt und bleiben der typischen Bulli-Linie doch treu.

Chefdesigner Albert Kirzinger

Mit dem T7 erweitert VW zudem sein Angebot an Fahrzeugen für alle Fälle. Während der T6.1 als Spezialist für den gewerblichen Einsatz und als Basis der Reisemobil-Ikone California weiterhin im Programm bleibt, übernimmt der neue T7 die Rolle des eher smarten, schicken und coolen Lifestylers. Und erweist sich gleichzeitig als variabler, vernetzter und nachhaltiger denn je. Erstmals gehört ein Plug-in-Hybrid zum Antriebsprogramm. Und eine neue Entwicklungsstufe modernster Assistenz-, Bedien- und Infotainmentsysteme bereichert daneben den Komfort und die Sicherheit und ermöglicht erstmals teilautomatisiertes Fahren. 

Darüber hinaus verbindet der Van die intelligente Nutzbarkeit des Raumes und clevere Detaillösungen mit der sympathischen Design-DNA des Bullis. „Wir haben den unverwechselbaren Charakter dieser Ikone in einem großen Schritt weiterentwickelt und bleiben der typischen Bulli-Linie doch treu“, bringt es Chefdesigner Albert Kirzinger auf den Punkt. 

Hommage an legendäre Vorgänger 

Eine Hommage an die erste Generation des Multivans T3, die vor mehr als 35 Jahren debütierte, nennt er die monolithische Form und die den Körper umfassende horizontale Charakterlinie. Im neuen T7 wird sie durch eine Chromleiste an den Seiten und am Heck veredelt. Im Fall einer Zweifarblackierung trennt sie die Farbbereiche voneinander. Der neue Multivan nimmt zudem ein Stilmittel der zweiten Generation auf: die unterhalb der Windschutzscheibe prägnant nach vorn gezogene Motorhaube. 

Der T7 trägt unverkennbar die Gene des bekanntesten Van-Designs der Welt.
Der T7 trägt unverkennbar die Gene des bekanntesten Van-Designs der Welt.
Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge

Verändert haben sich die Proportionen des neuen Multivans. Gegenüber dem Vorgänger wurde die Grundversion 69 Millimeter länger und 37 Millimeter breiter. Trotz der um 43 Millimeter verringerten Höhe bleibt es allerdings bei nahezu identischer Innenhöhe. In Verbindung mit dem neuem 1,8 Quadratmeter großen Panoramaglasdach wurde die maximale Innenhöhe sogar verbessert. Der Radstand beträgt 3.124 Millimeter (plus 124 Millimeter). 

Erneut gibt es den Multivan ebenfalls in einer um 20 Zentimeter gestreckten Langversion. Sie misst zwischen den Stoßfängern bei identischem Radstand 5.173 Millimeter und ist damit 131 Millimeter kompakter als der Vorgänger. Platz bietet der T7 weiterhin wie ein Großer. Bei voller Bestuhlung mit sieben Plätzen nimmt er noch 469 Liter Gepäck auf. Das Kofferraumvolumen lässt sich auf 3.710 Liter steigern. In der Langversion sind es zwischen 763 und 4.053 Liter. 

Weil es nur noch leichtere Einzelsitze im Fond gibt, kann der Innenraum flexibel gestaltet werden.
Weil es nur noch leichtere Einzelsitze im Fond gibt, kann der Innenraum flexibel gestaltet werden.
Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge

Dazwischen ist Variabilität angesagt: Die Einzelsitze lassen sich schnell ein- und ausbauen und zum leichteren Einsteigen hochklappen. Sie lassen sich im Fond einzeln, zu zweit oder zu dritt nebeneinander platzieren. Vier Passagiere sowie zwei oder drei Fahrräder können problemlos transportiert werden. Und weil das neue Schienensystem (auch mit verschiebbarem Trolley-Tisch) unter Strom steht, können sich sogar die Hintensitzenden über beheizbare Sitze freuen. Innen gibt es überaus viele Ablagemöglichkeiten. 

Schaltknauf und Handbremse wurden abgeschafft: Das digitalisierte Interieur bietet Fahrer und Beifahrer mehr Raum.
Schaltknauf und Handbremse wurden abgeschafft: Das digitalisierte Interieur bietet Fahrer und Beifahrer mehr Raum.
Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge

Und natürlich ein modernes Bediensystem: Touch-Slider, immer ein Digital-Cockpit und ein bis zu zehn Zoll großes Display, insgesamt 29 Assistenzsysteme, viele davon allerdings optional. Der T7 ist immer online und bietet die aktuellsten Konnektivitätsmöglichkeiten. Das feine Matrixlicht und sonstige Zutaten belegen die Aussage von VW Nutzfahrzeuge, mit dem neuen Multivan ein Gefährt mit Premium-Anspruch auf die erstmals beim Bulli bis zu 19 Zoll großen Räder gestellt zu haben. 

Lokal emissionsfrei 

Erstmals startet der VW-Bus auch als eHybrid durch: Die E-Maschine und der Turbobenziner entwickeln zusammen eine Systemleistung von 160 kW (218 PS). Die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Nettokapazität von 10,4 kWh. Mit diesem Energiegehalt kommt der neue Multivan eHybrid auf eine äquivalente elektrische Reichweite von 46 bis 50 Kilometern und kann somit typische Tagesdistanzen emissionsfrei meistern. 


Klein, aber mit Platz für jede Menge Transportgut - der City One.
Ein Koffer auf Rädern
Mit dem City One will ein ehemaliger BMW-Entwickler Elektromobilität auch in Schwellen- und Entwicklungsländern etablieren.

Parallel zum Plug-in-Hybridantrieb gibt es den frontgetriebenen Multivan zur Markteinführung mit zwei Vierzylinder-Turbobenzinern. Sie sind 100 kW (136 PS) und 150 kW (204 PS) stark. Folgen wird im nächsten Jahr ein Turbodiesel-Direkteinspritzer (TDI) mit einer Leistung von 110 kW (150 PS). Alle Motorversionen sind serienmäßig an ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen beim Plug-in-Hybrid und sieben Gängen bei den reinen TSI-Versionen gekoppelt. Geschaltet werden sie erstmals im Multivan by wire und damit komfortabel über einen kleinen DSG-Schalter in den Instrumenten. 

Die Ausstattungsstaffelung wurde neu zusammengestellt; los geht es beim einfachen Multivan, dann folgen der Life und der Style. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Zum Jahresende steht der in Hannover produzierte neue Multivan T7 zu Preisen ab 43.000 Euro beim VW-Händler.

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