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Rotarex und Universität Luxemburg entwickeln Ventile für Wasserstoff-Autos
Lifestyle 15.03.2012 Aus unserem online-Archiv

Rotarex und Universität Luxemburg entwickeln Ventile für Wasserstoff-Autos

Lifestyle 15.03.2012 Aus unserem online-Archiv

Rotarex und Universität Luxemburg entwickeln Ventile für Wasserstoff-Autos

Die Unternehmensgruppe Rotarex aus Lintgen, ein Spezialist in der Herstellung von Gasventilen, hat ein Forschungsabkommen mit den Ingenieurwissenschaftlern der Universität Luxemburg geschlossen. Ziel des Vertrags ist es, gemeinsam neuartige Ventile für den Einbau in wasserstoffbetriebenen Autos zu entwickeln.

(C.) - Die Unternehmensgruppe Rotarex aus Lintgen, ein Spezialist in der Herstellung von Gasventilen, hat ein Forschungsabkommen mit den Ingenieurwissenschaftlern der Universität Luxemburg geschlossen. Den Vertrag unterzeichneten Rotarex-Direktor Philippe Schmitz und Rektor Rolf Tarrach kürzlich auf Campus Limpertsberg.

Ziel des Abkommen ist es, gemeinsam neuartige Ventile für den Einbau in wasserstoffbetriebenen Autos zu entwickeln.

Mit der dafür nötigen Forschungsarbeit betraut das Luxemburger Unternehmen den Doktoranden Stephan Sellen, einen jungen Wissenschaftler der Ingenieur-Forschungseinheit, der von Doktorvater Prof. Stefan Maas betreut wird. Rotarex wird die Universität dabei mit über 100 000 Euro unterstützen.

Rotarex, im Jahr 1922 als CEODEUX in Lintgen gegründet, hat heute rund 1500 Mitarbeiter weltweit. Für die Automobilindustrie fertigt das Unternehmen vor allem Erdgasventile, die in gasbetriebenen Autos eingesetzt werden.

Besonders hohe Materialanforderungen

Mit der Entwicklung alternativer Antriebe steigt nun die Nachfrage der Industrie nach Ventilen für wasserstoffbetriebene Autos. Für die Hersteller wie für die Wissenschaftler bedeutet das technisches Neuland, denn Wasserstoff-Ventile müssen extrem hohen Druck bis zu 900 bar sowie besonders hohe mechanische Belastungen aushalten, da Wasserstoff Metalle angreift und das Material versprödet und schneller ermüdet.

Die Forscher werden dafür zunächst Simulationsrechnungen durchführen und dann einen Prototypen des Ventils herstellen. Universität und Firma werden die Prototypen dann in ihren Laboren sowie in einem ausländischen Speziallabor in aufwändigen Versuchen prüfen und weiterentwickeln.

Das Forschungsprojekt soll rund drei Jahre dauern und ist ein weiteres Beispiel für die Kooperation der Wissenschaftler der Universität Luxemburg mit lokalen Partnern aus der Industrie.

Ansprechpartner

Universität Luxemburg: Prof. Stefan Maas, Tel. + 352 46 66 44 5222, stefan.maas@uni.lu

Rotarex: Dr. Thomas Andreas, Tel. + 352-32 78 32 239, andreas.thomas@rotarex.com