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Range Rover Evoque: Sanfte Evolution
Lifestyle 3 Min. 19.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Range Rover Evoque: Sanfte Evolution

Der neue Range Rover Evoque dürfte die Erfolgsgeschichte seines Vorgängers problemlos fortschreiben. In optischer und technischer Hinsicht bringt er die Voraussetzungen auf
jeden Fall mit.

Range Rover Evoque: Sanfte Evolution

Der neue Range Rover Evoque dürfte die Erfolgsgeschichte seines Vorgängers problemlos fortschreiben. In optischer und technischer Hinsicht bringt er die Voraussetzungen auf
jeden Fall mit.
Foto: Jaguar Land Rover
Lifestyle 3 Min. 19.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Range Rover Evoque: Sanfte Evolution

Aus dem kantigen Range Rover Evoque von 2011 ist in zweiter Generation ein geschmeidig weiterentwickeltes Design-SUV geworden. Land Rover verzichtet auf unnötige Experimente.

(mid) - Der neue Evoque vereint die markante Silhouette seines Vorgängers mit der glattflächigen Eleganz seines größeren Markenbruders Velar. Sanfte Evolution war also angesagt, als es um die Weiterentwicklung des extrem erfolgreichen Kompakt-SUV ging. Deshalb ist der edle Brite unverändert exakt 4,37 Meter lang.

Der erste Evoque war für Range Rover ein großer Coup. Noch nie verkaufte sich ein Modell so gut: Rund 800 000 Exemplare weltweit fanden Käufer. Die meist bieder-brave Konkurrenz ließ der Evoque teils ganz schön alt aussehen und heimste folgerichtig 215 internationale Preise ein.

Eine solvente und designorientierte Kundschaft soll nun auch der zweite Evoque bedienen. Die ähnlichen Proportionen täuschen, denn die neue Generation hat praktisch keine Teile von der ersten übernommen. Eine völlig neu entwickelte Karosserie soll bessere Raumausnutzung und mehr Fahrdynamik sowie Komfort bringen. Alle Motorvarianten außer dem handgeschalteten Diesel arbeiten mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie.


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Geblieben sind Länge und markante Proportionen des Vorgängers, vor allem die aufsteigende Fenster- und die nach hinten abfallende Dachlinie. Hinzugekommen sind unter anderem die versenkbaren Türgriffe, wie man sie vom Velar her kennt. Und dessen sogenannter „Reduktionismus“ im Design mit betont glatten Flächen und klaren Linien.

Der Evoque 2.0 steht offensichtlich zur Optik seines Vorgängers, ist aber trotzdem klar als dessen Nachfolger erkennbar. Und er setzt optimierte Raumausnutzung obendrauf: Der längere Radstand bringt zwei Zentimeter mehr Kniefreiheit hinten. Und die Kopffreiheit vorne profitiert von der leicht gewachsenen Höhe des Fahrzeugs. Der Kofferraum ist um immerhin 16 Liter größer geworden. 591 Liter im Normalzustand sind im Klassenvergleich ein recht guter Wert, maximale 1 383 Liter sind allerdings weniger als bei vielen Rivalen.

Gesteigerte Offroad-Tauglichkeit

Doch kleine Makel in Sachen Nutzwert verzeiht man dem neuen Evoque dank seiner extravaganten Optik und seiner Fahreigenschaften. Denn er ist mit dem von uns gefahrenen Top-Diesel und seinen 240 PS sowie auch im zehn PS stärkeren, mittleren Benziner extrem leise und dabei durchzugsstark und spritzig in der Leistungsentfaltung. Vor allem der Diesel mit seinen 500 Newtonmeter Drehmoment schiebt stets mächtig an. Insgesamt reichen die Motor-Varianten des neuen Evoque beim Diesel von 150 bis 240 PS, beim Benziner von 200 bis 300 PS. Ein Plug-in-Hybrid und eine rein elektrische Variante sollen bald folgen.

Hochwertig und voller Technik: Auch der Innenraum verspricht Qualität.
Hochwertig und voller Technik: Auch der Innenraum verspricht Qualität.
Foto: Jaguar Land Rover

Nochmals gesteigert hat sich die Offroad-Tauglichkeit des vermeintlichen Boulevard-Schönlings. Range-Rover-typisch lässt sich der Evoque auf jeden Untergrund einstellen, optional sind wesentliche Hilfestellungen wie die Bergabfahrkontrolle an Bord. Und: Grundsätzliche Gelände-Disziplinen wie die Wattiefe haben sich verbessert, denn der Neue kann jetzt 60 Zentimeter tiefes Wasser durchqueren – das sind zehn Zentimeter mehr als der bisherige Evoque.

Weiterer Pluspunkt der neuen Generation: der edle Innenraum. Der hat an praktischem Nutzwert zugelegt, unter anderem mit zusätzlichen Ablagen. Vor allem aber glänzt das Evoque-Interieur mit glattflächiger und hochwertiger Eleganz – wie auch beim Außendesign ganz im Stile des größeren Velar.

Imposant am kompakten Range Rover sind viele technische Feinheiten wie seine „durchsichtige Motorhaube“. Besonders im schweren Gelände ist es sehr wertvoll und beruhigend, auf Knopfdruck am Monitor den Untergrund vor und unter dem Fahrzeug zu sehen. Das Bild setzt sich dabei aus aktuellen und aufgezeichneten Aufnahmen der Fahrbahn zusammen.

Ebenfalls sehr hilfreich: Ein digitaler Innenspiegel zeigt ein besonders weiträumiges Abbild (50 Grad) von dem, was sich hinter dem Evoque abspielt – vor allem bei voller Besatzung und Beladung eine wesentliche Unterstützung.


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