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Pure Entspannung zu Hause: Wellnessideen fürs Badezimmer
Lifestyle 3 Min. 16.11.2015 Aus unserem online-Archiv

Pure Entspannung zu Hause: Wellnessideen fürs Badezimmer

Eine Infrarotkabine ist eine Alternative zur Sauna.

Pure Entspannung zu Hause: Wellnessideen fürs Badezimmer

Eine Infrarotkabine ist eine Alternative zur Sauna.
Foto: Wellis
Lifestyle 3 Min. 16.11.2015 Aus unserem online-Archiv

Pure Entspannung zu Hause: Wellnessideen fürs Badezimmer

An einem verregneten Sonntag aus dem Bett fallen und rein ins Spa nebenan? Das klingt nach einem Wellness-Wochenende im Hotel, ist aber auch zu Hause möglich. Die Badeinrichter holen immer mehr Spa-Installationen ins Haus.

(dpa/tmn) - Denkt man an Gemütlichkeit zu Hause, dann ist das Wohnzimmer mit dem Sofa oder dem knisternden Kamin der Inbegriff dafür. Oder das Schlafzimmer mit dem gemütlichen Bett. Aber das Badezimmer? Die einst dank kühler Fliesen eher steril wirkende Badstätte für die tägliche Körperhygiene verwandelt sich vermehrt in eine Wellness-Oase, die manchem Spa in nichts nachsteht. Denn auch dort kann man gemütlich im Whirlpool liegen, kneippen, saunieren und sich sogar mit Wärme behandeln. Ein Überblick:

- Whirlwanne: Der Whirlpool hat lange Wellness verkörpert. Noch immer erfreut sich das Sprudelbad großer Beliebtheit wegen seiner entspannenden Wirkung. Die massierenden Wasserdüsen lockern lokale Muskelverspannungen und lindern sogar Beschwerden bei Arthritis oder Rückenleiden.

- Sauna: Der Wunsch nach einer Sauna trifft nicht selten auf ein Platzproblem. Ein  Badezimmer ist selten größer als 10 Quadratmeter groß. Die Hersteller reagieren und fertigen Modelle, die kaum mehr Platz als ein Schrank beanspruchen.

- Dampfbad und -dusche: Eine Alternative für das kleine Bad ist das Dampfbad. Kleine Kabinen messen gerade einmal 80 mal 80 Zentimeter. Sie verfügen über eine im Idealfall beheizbare Bank oder abklappbare Sitzgelegenheit. Wer unter Kreislaufschwäche leidet, Gefäßerkrankungen oder ein schwaches Herz hat, sollte lieber Dampf baden statt saunieren. Diese Variante des Schwitzbades bei gerade einmal 45 Grad ist deutlich milder. Zugleich reinigt das Baden im heißen Dampf die Atemwege, stärkt das Immunsystem und befreit die Haut von Schadstoffen.

Unterschieden wird ein separates Dampfbad und eine Dampfdusche, die Dampfbad und Dusche kombiniert: Es gibt sie als fertige Module aus Kunststoff oder zum Selberbauen. Modelle mit Glaspanele wiederum lassen den Raum optisch größer erscheinen.

- Infrarot-Wärmekabine: Auch das ist eine Alternative zur Sauna. Hier wird nicht der gesamte Raum, sondern nur der Körper durch Infrarotstrahler aufgeheizt. Im Gegensatz zur Sauna muss die Kabine nicht lange vorheizen, was wiederum Energie spart. Ein weiterer Vorteil: Die Montage ist recht einfach und der Anschluss über eine normale Steckdose möglich. Für kleine Bäder sind Modelle für eine Person erhältlich.

- Wellness-Dusche: Ein Schwallauslauf oder eine Regenwalddusche bewirken wahre Wunder. Im Kommen sind auch Erlebnisduschen, die über verschiedene Szenarien verfügen. So können etwa die Wassertemperatur und der -druck nach Stimmung variiert werden, aber auch Lichtstimmungen oder gar Musik lassen sich zum Duschen auswählen. Aber Achtung: Es muss vorher geprüft werden, ob der Wasserdruck ausreicht.

- Kneippen: Neben Entspannung geht es im Badezimmer 2.0 natürlich um Gesundheit. Kneipp'sche Güsse lassen sich auch dort machen. Je nach Art und Anwendungsbereich haben sie belebende, ermüdende oder das Immunsystem stärkende Wirkung. Regelmäßige Anwendungen härten den Körper ab. Es muss ein Kneippschlauch mit dem Warm- und Kaltwasseranschluss verbunden werden. Um die Güsse bequem ausführen zu können, empfiehlt sich eine Sitzbank im Duschbereich. Für Fußbäder kann ein Becken neben der Badewanne installiert werden.

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