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Porsche Taycan: Weniger ist immer noch genug
Lifestyle 3 Min. 22.12.2019

Porsche Taycan: Weniger ist immer noch genug

Die vorläufige Basisversion des Porsche Taycan vereint klassischen Charme mit moderner Technik und rollt in zwei Leistungsstufen vor.

Porsche Taycan: Weniger ist immer noch genug

Die vorläufige Basisversion des Porsche Taycan vereint klassischen Charme mit moderner Technik und rollt in zwei Leistungsstufen vor.
Foto: Porsche
Lifestyle 3 Min. 22.12.2019

Porsche Taycan: Weniger ist immer noch genug

Marc WILLIERE
Marc WILLIERE
Der Porsche Taycan verfügt auch als abgespeckter 4S über mehr als ausreichend Leistung. Doch auch er ist kein echtes Schnäppchen - bei Preisen im sechsstelligen Bereich.

Es muss nicht immer mehr sein. Weniger tut es ab und zu auch. Mit dem dritten Modell seines ersten rein elektrisch angetriebenen Sportwagens Taycan unterstreicht Porsche dies auf eindrucksvolle Weise: Weniger ist für die Autobauer aus Stuttgart nämlich keineswegs gleichbedeutend mit Verzicht. Wenn der 4S, der nur wenige Wochen nach den Topmodellen Turbo und Turbo S an den Start geht, auch weniger Leistung und Drehmoment aufweist, bleibt er dennoch ein typischer Porsche und glänzt mit nicht minder beeindruckenden Werten wie seine stärkeren Brüder.

Der neue Einstieg in die Elektrowelt der Zuffenhausener setzt nämlich auf die gleichen Zutaten und verfügt über einen Elektromotor an jeder Achse. Im Vergleich zum Turbo und Turbo S besitzt der Taycan 4S aber nur eine kleinere E-Maschine an der Hinterachse. Das Zwei-Gang-Getriebe, das hohe Ansprüche an Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit erfüllt, sowie die 800-Volt-Architektur, die schnelle Ladevorgänge ermöglicht, bleiben in allen Modellvarianten gleich.

Zwei Leistungsstufen

Im Gegensatz zu den Vorgängern kommt der kleine Taycan indes mit zwei Leistungsstufen. Serienmäßig ist eine einstöckige Performance-Batterie mit einer Bruttokapazität von 79,2 kWh an Bord. Auf Wunsch gibt es die vom Turbo und Turbo S bekannte zweistöckige Performance-Batterie Plus mit einer Bruttokapazität von 93,4 kWh. Für den Aufpreis von 6 412 Euro steigen die verfügbare Leistung von 390 kW (530 PS) auf 420 kW (571 PS) sowie die Nennleistung von 320 kW (435 PS) auf 360 kW (490 PS).

Elektroantrieb und volle Porsche-Power schließen sich nicht gegenseitig aus: Aus dem Stand beschleunigt der Taycan 4S in beiden Varianten in 4,0 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt ebenfalls bei einheitlichen 250 km/h. Die Reichweite beträgt bis zu 407 beziehungsweise 463 Kilometer (jeweils nach WLTP).

Im Cockpit spiegelt sich das digitale Zeitalter im breiten Bildschirmband wider.
Im Cockpit spiegelt sich das digitale Zeitalter im breiten Bildschirmband wider.
Foto: Porsche

Dazu trägt laut Porsche nicht nur die Aerodynamik mit einem cw-Wert ab 0,22 bei. Energieverbrauch und Reichweite werden zudem durch die regelbaren Lufteinlässe der Front und den variablen Heckspoiler beeinflusst. Mithilfe des serienmäßigen Luftfederfahrwerks wird außerdem die Stirnfläche bei höherem Tempo verkleinert, indem der Tay- can zweistufig abgesenkt wird. Schließlich nutzt die optionale Wärmepumpe die Abwärme des Antriebsstrangs zum Erwärmen des Innenraums und bietet so insbesondere bei niedrigen Umgebungstemperaturen einen weiteren Reichweitengewinn.

Den Nachteil der schweren Batterie nutzt auch der Taycan 4S zu seinem Vorteil aus: Sie drückt den Viertürer fest auf die Straße und lässt ihn fast wie auf Schienen fahren. Dank des tiefen Schwerpunkts und der optionalen elektromechanischen Wankstabilisierung ist Seitenneigung nämlich kein Thema. Das Drücken des Fahrpedals beantwortet der Porsche direkt und ansatzlos und sorgt bei Bedarf für beeindruckende Beschleunigungswerte. Aber auch entspanntes Gleiten beherrscht der sportliche Stromer perfekt.

Mit seiner markentypischen Design-DNA unterscheidet sich der Taycan 4S nur auf den zweiten Blick von seinen Modellbrüdern. Zur Unterscheidung tragen die aerodynamisch optimierten 19-Zoll-Felgen und die rot lackierten Bremssättel bei. Das Bugunterteil mit neuer Geometrie, die Seitenschweller sowie der Heckdiffusor in Schwarz sorgen für weitere optische Differenzierungen.


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Unverändert bleiben das auf den Fahrer fokussierte Cockpit sowie die vom Ur-911 von 1963 inspirierte puristische Schalttafel. Zu dem fast elf Zoll großen Infotainment-Display gesellt sich ein optionales Display für den Beifahrer. Analog zum Porsche 918 Spyder besitzt der Taycan auch keinen klassischen Wählhebel, sondern einen kompakten Fahrtrichtungsschalter im Armaturenträger. Das räumt die Mittelkonsole auf und schafft Platz für Ablagen.

Kein Schnäppchen

Von seinen großen Brüdern unterscheidet sich der kleine Taycan aber wiederum im Preis. Auch wenn er deutlich weniger kostet als der Turbo und der Turbo S, ist er dennoch kein Schnäppchen. Der Taycan 4S schlägt immerhin noch mit 103.896 Euro zu Buche, während für die Topmodelle 149.643 beziehungsweise 182.403 Euro fällig sind.


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