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Porsche: Neue Freude am Fahren
Lifestyle 3 Min. 06.03.2020

Porsche: Neue Freude am Fahren

Die neuen Sechszylinder-Varianten von Boxster (Foto) und Cayman warten optisch mit GTS-typischen, schwarzen Details auf.

Porsche: Neue Freude am Fahren

Die neuen Sechszylinder-Varianten von Boxster (Foto) und Cayman warten optisch mit GTS-typischen, schwarzen Details auf.
Foto: Porsche
Lifestyle 3 Min. 06.03.2020

Porsche: Neue Freude am Fahren

Marc BOURKEL
Marc BOURKEL
Der Autohersteller erweitert die 718-Baureihe - sehr zur Freude der zahlreichen Porsche-Fans - um die Sechszylinder-Modelle Boxster und Cayman GTS 4.0.

Das für Gran Turismo Sport stehende Kürzel GTS ziert bei Porsche traditionell Hochleistungsfahrzeuge mit hoher Alltagstauglichkeit – so auch beim 718 Boxster GTS 4.0 und beim 718 Cayman GTS 4.0. Die jüngsten GTS-Familienmitglieder positionieren sich nach Angaben der Zuffenhausener knapp unterhalb der etwas kompromissloseren 718 Spyder und 718 Cayman GT4 und werden wie diese von einem frei saugenden Sechszylinder-Boxermotor angetrieben – sicher sehr zur Freude der zahlreichen Porsche-Fans, die sich für die Vierzylinder der übrigen Boxster- und Cayman-Varianten nur mäßig bis gar nicht begeistern konnten.

Der in den GTS-Modellen verbaute 4,0-Liter-Sechszylinder entspricht prinzipiell dem Boxer von 718 Spyder und 718 Cayman GT4 und basiert auf der gleichen Motorenfamilie wie die Triebwerke der aktuellen Elfer-Reihe. In den GTS-4.0-Ausführungen leistet das bis zu 7.800 U/min hochdrehende Aggregat 294 kW (400 PS) bei 7.000 U/min und bietet ein maximales Drehmoment von 420 Nm bei 5.000 bis 6.500 U/min.

Doch bereits deutlich unterhalb dieser Drehzahlen steht ordentlich Kraft zur Verfügung. Die Vier-Liter-Maschine überzeugt nämlich nicht nur mit einem besonders direkten Ansprechverhalten, sondern auch mit einer äußerst linearen Kraftentfaltung über das gesamte Drehzahlband.

Im Interieur der jüngsten GTS-Familienmitglieder sorgt feines Alcantara für eine sportliche Note.
Im Interieur der jüngsten GTS-Familienmitglieder sorgt feines Alcantara für eine sportliche Note.
Foto: Porsche

Den Prestigesprint von null auf 100 km/h erledigen die beiden GTS-Zweisitzer in 4,5 Sekunden – sie sind damit nur eine Zehntelsekunde „langsamer“ als die 309 kW (420 PS) starken 718 Cayman GT4 und 718 Boxster Spyder. Für Tempo 200 werden 14,1 Sekunden benötigt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt jeweils bei 293 km/h.

Temporärer Dreizylinder-Modus

Für Verbrauchs- und Emissionsvorteile soll eine Zylinderabschaltung sorgen, und zwar bei geringer Lastabfrage im Drehzahlbereich zwischen 1.600 und 2 500 U/min. Der Motor läuft dann zeitweilig im Dreizylinderbetrieb. Vom Ab- und Zuschalten der Zylinderbänke bekommt man als Fahrer allenfalls akustisch leicht etwas mit. Besonders empfindliche Fahrer können die adaptive Zylindersteuerung zusammen mit der Start-Stopp-Funktion deaktivieren.

Wunder darf man vom temporären Dreizylinder-Modus ohnehin nicht erwarten. Die Zuffenhausener versprechen zwar eine Emissionsreduzierung von bis zu elf Gramm CO2 pro Kilometer, unter dem Strich bleiben jedoch ein NEFZ-Normverbrauch von 10,8 Liter je 100 Kilometer und ein CO2-Ausstoß von 246 Gramm pro Kilometer – die realitätsnäheren WLTP-Werte bleibt Porsche noch schuldig.

So oder so dürfte es im Alltag schwierig werden, auch nur annähernd an die offiziellen Werte heranzukommen. Bei einer ersten teils flotten Ausfahrt mit einem 718 Boxster GTS 4.0 errechnete der Bordcomputer einen Schnitt von rund 15 Litern pro 100 Kilometer.

Die Kraftübertragung an die Hinterräder erfolgt bei den GTS-Modellen über ein knackiges, nahezu perfekt abgestimmtes Sechs-Gang-Schaltgetriebe mit automatischer Zwischengasfunktion. Letztere verbessert die Fahrzeugstabilität beim Herunterschalten und reduziert zudem den Verschleiß. Für schaltfaule Kunden will Porsche Ende des Jahres ein Doppelkupplungsgetriebe nachreichen.


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Zwei Optionen gibt es auch beim Fahrwerk, und zwar bereits zur Markteinführung. Werkseitig gehen Boxster und Cayman mit einem Sportfahrwerk mit adaptivem PASM-Dämpfersystem (Porsche Active Suspension Management) und einer Karosserietieferlegung um 20 Millimeter an den Start. Wer besonderen Wert auf Komfort legt, sollte sich eher für das PASM-Fahrwerk mit zehn Millimetern Tieferlegung entscheiden.

Zusätzliche Portion Dynamik

Auch mit Letzterem sind die GTS-Modelle immer noch sehr sportlich unterwegs – nicht zuletzt auch, weil sie unabhängig von der Fahrwerkswahl serienmäßig mit dem Sport-Chrono-Paket und dem Fahrdynamiksystem Porsche Torque Vectoring (PTV) vorfahren. Beide sorgen nicht nur auf der Rennstrecke – wie etwa auf dem ehemaligen Formel-1-Kurs von Estoril – für einen zusätzlichen Schuss Dynamik, sondern durchaus auch auf kurvenreichen Landstraßen.


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