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Oben ohne im 911er
Porsche 911 Cabriolet

Oben ohne im 911er

Porsche 911 Cabriolet
Lifestyle 1 2 Min. 07.04.2019

Oben ohne im 911er

Marc BOURKEL
Marc BOURKEL
Das Coupé lässt grüßen: Die mittlerweile achte Generation des Porsche 911 Carrera ist nun auch als Cabriolet erhältlich.

Nur rund vier Monate nach der Premiere des neuen 911 Carrera schickt Porsche jetzt dessen offene Variante ins Rennen. Für den Sportwagenhersteller aus Stuttgart-Zuffenhausen hat das Cabriolet einen besonderen Stellenwert innerhalb der Elfer-Familie. Schließlich war der erste Porsche, der 356 „Nr. 1“ Roadster aus dem Jahr 1948, ein offenes Fahrzeug.

Während das Verdeck des Ur-Porsche noch aus einem schlichten Segeltuch bestand, kommt beim jüngsten Cabriolet der Stuttgarter eine echte Hightech-Konstruktion zum Einsatz.


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Das leichte und äußerst kompakte Stoffdach öffnet und schließt in nur zwölf Sekunden, und das auch während der Fahrt – zumindest bis Tempo 50. Auch das integrierte Windschott fährt auf Wunsch elektrisch aus, und zwar in nur zwei Sekunden. Bei einer ersten Ausfahrt mit dem neuen offenen Elfer musste das Verdeck unseres Testwagens die meiste Zeit geschlossen bleiben, da es bei der internationalen Fahrvorstellung in der griechischen Region Attika fast ununterbrochen regnete.

Das hatte auch seine guten Seiten, denn auch in geschlossenem Zustand kann sich das neue 911 Carrera Cabriolet mehr als sehen lassen. Den Porsche-Ingenieuren ist es nämlich gelungen, dem Leichtbauverdeck eine besonders elegante Linienführung zu verpassen, die jener des Coupés quasi in nichts nachsteht – eine Tatsache, die übrigens auch auf den Geräusch- und Klimakomfort zutrifft.

Doch zurück zum Regen: Nasse Straßen sind für das Carrera Cabriolet in der Regel kein größeres Problem. Schließlich verfügt es wie das neue Elfer-Coupé über ein spezielles Fahrprogramm, das sogar nasse Stellen auf der Fahrbahn detektieren und gegebenenfalls die Stabilitäts- und Traktionssysteme vorkonditionieren kann.

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Kraftvoller Auftritt

Optisch hat Porsche das 911 Carrera Cabriolet – in bewährter Tradition – nur behutsam weiterentwickelt, sodass man schon sehr genau hinsehen muss, um die neue Generation (992) auf Anhieb zu erkennen. Für einen etwas kraftvolleren Auftritt sorgen jedoch unter anderem um bis zu 45 Millimeter breitere Kotflügel und größere Räder an der Hinterachse. Innen gibt es das aufgeräumte und moderne Cockpit aus dem neuen Coupé – mit zahlreichen serienmäßigen und auf Wunsch auch optionalen Assistenzsystemen, wie etwa einem Nachtsichtassistenten mit Wärmebildkamera, der auf eine Distanz von bis zu 300 Metern bei Dunkelheit Personen und Tiere erkennen kann.


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Herzstück des über die Hinterräder angetriebenen S Cabriolet und der Allradvariante 4S Cabriolet ist der bereits aus dem Coupé bekannte 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit 331 kW (450 PS) Leistung und einem Spitzendrehmoment von 530 Nm, das zwischen 2 300 und 5 000 U/min konstant anliegt. Damit beschleunigt das Frischluftmodell aus Stuttgart-Zuffenhausen bei Bedarf in 3,9 beziehungsweise 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

In Verbindung mit dem optionalen Sport-Chrono-Paket wird Tempo 100 bereits nach 3,7 beziehungsweise 3,6 Sekunden erreicht. Passend zu den sportlichen Fahrleistungen gibt es einen durchaus kernigen Sound – und das trotz strengerer Geräuschanforderungen und des mittlerweile obligatorischen Otto-Partikelfilters.

Technische Daten

Motor: 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor; Leistung: 331 kW (450 PS) bei 6 500 U/min; Maximales Drehmoment: 530 Nm bei 2 300 bis 5 000 U/min; Kraftübertragung: Acht-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Heck- bzw. Allradantrieb; Länge x Breite x Höhe: 4 519 x 1 852 x 1 299 Millimeter; Leergewicht: 1 585 bzw. 1 635 Kilogramm; Kofferraumvolumen: 132 Liter; 0-100 km/h: 3,9 bzw. 3,8 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit: 306 bzw. 304 km/h; Verbrauch: 9,1 bzw. 9,0 Liter pro 100 Kilometer; CO2-Ausstoß: 208 bzw. 207 Gramm pro Kilometer (Abgasnorm: EU6d-TEMP); Preis: ab 132 656 Euro.


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