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Nintendo Switch Lite: Mogelpackung mit Potenzial
Lifestyle 3 Min. 01.09.2019

Nintendo Switch Lite: Mogelpackung mit Potenzial

Nintendos Switch Lite kommt in den Farben Türkis, Grau und Gelb in den Handel.

Nintendo Switch Lite: Mogelpackung mit Potenzial

Nintendos Switch Lite kommt in den Farben Türkis, Grau und Gelb in den Handel.
Foto: dpa
Lifestyle 3 Min. 01.09.2019

Nintendo Switch Lite: Mogelpackung mit Potenzial

Abgespeckte Konsole, abgespeckter Preis – doch für wen lohnt sich die neue Version von Nintendos Hybrid Switch?

von Matthias Probst

Rund zweieinhalb Jahre ist es her, dass Nintendo mit der Hybridkonsole Switch die Videospielwelt revolutionierte. Wie der Name nämlich andeutet, ist die Switch ein wahrer Wandlungskünstler: Sie kann entweder als Handheldkonsole für unterwegs genutzt oder per Docking-Station an den Fernseher angekoppelt werden. Die Idee zeigte Erfolg: Im Jahr 2019 war Nintendos Switch die meist verkaufte Konsole weltweit. Eigentlich logisch, dass Nintendo mit einer verbesserten Version nachlegen möchte.

Switch Lite heißt das neue Gerät, das Nintendo ab dem 20. September für rund 230 Euro auf den Markt bringt. Das „Lite“ im Namen lässt allerdings aufhorchen: Bezieht sich der Begriff auf den Lieferumfang, die Leistung, das Design oder einen anderen Aspekt? Ganz einfach: Das Switch Lite ist ein reiner Handheld, also einer mobilen Spielkonsole für unterwegs.


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„Geswitched“ wird hier nicht mehr – und das aus gutem Grund: Rund 50 Prozent der Switch-Nutzer sollen ihre Konsole zu über 90 Prozent im Handheld-Modus nutzen – solche Zahlen hat man seit dem Verkaufsstart im März 2017 immer wieder zu sehen bekommen. Zu erklären ist dies mit der Rolle, die Nintendos Konsole einnimmt: Oftmals dient eine Switch als Zweitgerät, weil bereits eine Xbox One oder Playstation 4 vorhanden ist. Und genau an dieser Stelle will sich der japanische Hersteller nun weiter etablieren. Ebenso könnte die Lite-Version der Switch für Eltern eine Alternative sein – in Bezug auf den Preis und die Belegung des Fernsehers. Für Besitzer der Original-Switch ist die Lite-Version also kein dringender Grund für einen Wechsel.

Die Technik im Detail

Mit 5,5 Zoll –  das iPhone XS misst 5,8 Zoll – ist das Display im Vergleich zum Original um 0,7 Zoll geschrumpft. Die Lite-Version ist jedoch optimal an das Spielen für unterwegs angepasst: Sie ist deutlich schmaler als der Vorgänger und mit 275 Gramm wesentlich leichter als die Hybridkonsole (400 Gramm).

Was ebenfalls für die Lite-Variante spricht, ist die verlängerte Akkulaufzeit. Lief die Switch im Handheld-Modus bei „Mario Kart 8 Deluxe“ etwa vier Stunden lang, verspricht die Lite bis zu fünfeinhalb Stunden Spielspaß. Zudem sind die Controller nun fest an das Gehäuse angebracht und können nicht mehr entfernt werden. Ein Pro-Controller oder zusätzliche Joy-Cons können sich jedoch jederzeit damit verbinden lassen.

Einen Haken haben die fest installierten Controller der Switch Lite jedoch: Nicht mehr alle Spiele lassen sich auf dem Gerät nutzen, azu gehören beispielsweise Titel wie „Nintendo Labo“ oder „1, 2, Switch“. Nintendo überlegt bereits, ob man entsprechende Titel auf der Packung markieren könnte, damit es für Switch Lite Nutzer nicht zu Verwechslungen kommt. Viele Spiele wird dies nicht betreffen: Die meisten Hits können auch auf der Lite-Variante gezockt werden.

Nintendos Switch Lite ist die reduzierte und noch mobilere Version der Spielkonsole Nintendo Switch. Kostenpunkt: rund 230 Euro.
Nintendos Switch Lite ist die reduzierte und noch mobilere Version der Spielkonsole Nintendo Switch. Kostenpunkt: rund 230 Euro.
Foto: dpa

Alternativen

Wem die Switch Lite nicht ganz zusagt, der hat immerhin noch ein paar Alternativen. Die Naheliegendsten wären ein 3DS oder eine PS Vita. Letztere kommt aus dem Hause Sony und hat bereits sieben Jahre auf dem Buckel – lässt sich aber kinderleicht mit einer PS4 verbinden. Der 3DS ist aus dem Hause Nintendo und primär für den Handheldmarkt entwickelt. Das Besondere daran: Ohne weiteres Zubehör wie eine Brille, kann der 3DS dreidimensionale Bilder erzeugen, was eine ganz neue Perspektive des Spielens ermöglicht.

Richtig interessant wird es mit Cloud-Gaming: Anbieter wie „Blade Shadow“ verwandeln das Handy in einen mobilen High-End-PC. Wer monatlich etwa 30 Euro hinblättert, kann sich PC-Spiele direkt aufs Handy streamen lassen und mit einem Controller zocken. Allerdings muss der Internetempfang hierfür immer ausreichend sein. Google Stadia verfolgt ebenfalls diesen Ansatz. Doch Mario und Co. bietet letzten Endes wirklich nur Nintendo.


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