Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Neuer Krypto-Trojaner entdeckt: Ransom32 ist gefährlich
Lifestyle 06.01.2016

Neuer Krypto-Trojaner entdeckt: Ransom32 ist gefährlich

Trojaner sind oft darauf aus, Passwörter abzugreifen.

Neuer Krypto-Trojaner entdeckt: Ransom32 ist gefährlich

Trojaner sind oft darauf aus, Passwörter abzugreifen.
Foto: dpa-tmn
Lifestyle 06.01.2016

Neuer Krypto-Trojaner entdeckt: Ransom32 ist gefährlich

Ein neuer Verschlüsselungs-Trojaner in der Webbrowser-Programmiersprache JavaScript ist ein Risiko für Rechner mit Windows und Linux aber auch für Macs.

(dpa/tmn) - Trojaner, die den Rechner verschlüsseln und dann vom Besitzer Lösegeld fordern, sind seit Jahren ein Problem auf Windows-Rechnern. Nun ist erstmals ein Verschlüsselungs-Trojaner entdeckt worden, der in der universellen Webbrowser-Programmiersprache JavaScript geschrieben ist und deshalb gleichfalls für Macs und Linux zur Gefahr werden kann - auch wenn er derzeit nur in einer Windows-Version vorliegt, berichtet das Fachportal „Heise online“.

Besonders kritisch: Bisher gebe es kaum einen Virenscanner, der den Trojaner namens Ransom32 erkennt und Alarm schlägt.

Die Schadsoftware gibt sich den Angaben zufolge als Chrome-Browser aus und steckt in einer selbstentpackenden Archivdatei. Die Datei „chrome.exe“ soll automatisch starten und mit der Verschlüsselung der Daten auf dem Computer beginnen, sobald der Nutzer doppelt auf die Archivdatei klickt.

Um ihr System zu schützen, sollten Computernutzer grundsätzlich niemals auf Links in unaufgefordert zugesandten Mails klicken, niemals ungeprüft Dateianhänge öffnen und niemals Software von unbekannten oder unseriösen Seiten herunterladen.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Gefahr aus der Dropbox: Mail-Link startet Schadsoftware-Download
Schadsoftware landet schneller auf dem Rechner, als Nutzern lieb sein kann. Vor einer neuen Masche, mit der Onlinekriminelle Trojaner oder erpresserische Schadsoftware (Ransomware) einschleusen wollen, warnt das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Zum Themendienst-Bericht vom 8. Februar 2016: Nicht mehr lesbar oder zug�nglich sind die Daten f�r Nutzer, deren PC von Ransomware heimgesucht wurde. Ein starker Grund f�r regelm��ige Backups.
(Archivbild vom 16.03.2002/Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.) 
Foto: Rainer Jensen
Achtung Virus: Notoperation für den PC
Wenn sich trotz eines Virenschutzprogramms Schädlinge auf dem Rechner breitgemacht haben, helfen oft nur noch Rettungssysteme. Die kleinen Helfer auf CD oder USB-Stick gibt es meist sogar kostenlos.
Zum Themendienst-Bericht von Klaus G�rtler vom 21. Mai 2015: Virenscanner und Reinigungsprogramme auf USB-Sticks sind oftmals die letzte Rettung, wenn ein Computer hoffnungslos verseucht ist. Auf dem FixMeStick etwa sind gleich drei Virenscanner und Datenrettungsprogramme installiert. (Archivbild vom 20.05.2015/Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.)  Foto: Andrea Warnecke
Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.