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Neue Smartphones: Faltbar und 5G
Lifestyle 11 2 Min. 25.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Neue Smartphones: Faltbar und 5G

Huawei präsentiert mit dem "Mate Xs" einen Vertreter der neuen Generation von Faltsmartphones.

Neue Smartphones: Faltbar und 5G

Huawei präsentiert mit dem "Mate Xs" einen Vertreter der neuen Generation von Faltsmartphones.
Foto: AFP
Lifestyle 11 2 Min. 25.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Neue Smartphones: Faltbar und 5G

Michael JUCHMES
Michael JUCHMES
Sowohl Huawei als auch Sony bringen in den kommenden Monaten neue Smartphones heraus. Mit großer Spannung wird vor allem das faltbare Gerät der Chinesen erwartet - eine Antwort auf das Samsung "Galaxy Z Flip".

Pleiten, Pech und Pannen - mit großen Problemen hatten die Hersteller nach der Vorstellung der ersten Smartphones mit faltbarem Display zu kämpfen. Sowohl Samsung als auch Huawei scheiterten an der noch nicht ausgereiften Technik.

Samsung präsentierte nun jüngst das "Galaxy Z Flip", das erst in ausgeklappter Form die Größe eines regulären Smartphones erreicht (6,7 Zoll). Das biegsame Display versteckt sich dabei unter einem Glas. Das Gerät, das mit einer 12-Megapixel- und einer 10-Megapixel-Selfie-Kamera ausgestattet ist, lässt sich auch nur halb aufgeklappt nutzen. Dadurch kann man es leicht auf dem Tisch, etwa für Videotelefonate, platzieren.

Auf der Außenseite ist ein winziges Display mit einer Bildschirmdiagonale von 1,1 Zoll angebracht. Dort erscheinen Uhrzeit, Datum sowie eingehende Anrufe. Das nicht gerade günstige Smartphone (Preis: um 1.500 Euro) richtet sich vor allem an die Vertreter der Generation Z - und an Frauen mit kleinen Handtaschen. Zusammengeklappt hat das Gerät nämlich eine Größe von nur 7,3 x 8,7 x 1,7 Zentimeter.

Der flexible Kumpel von Huawei

Huawei zieht nun mit dem "Mate Xs" nach, das aufgeklappt eine Größe von rund acht Zoll hat (2.480 x 2.200 Pixel). In geschlossenem Zustand - und das ist neu - können gleich beide Display verwendet werden, denn diese befinden sich auf der Außenseite. Das Gerät soll, so verspricht der Hersteller, robuster sein als das Vorgängermodell "Mate X".

Im Inneren gibt es den Kirin-990-Prozessor mit 5G-Modem, 8 GB RAM und 512 GB erweiterbarem Speicher - also automatisch doppelt so viel wie beim Samsung-Neuling. Ebenfalls unschlagbar - zumindest auf dem Papier: die Triple-Kamera mit 40 Megapixel-Weitwinkel-, 16-MP-Ultraweitwinkel- und 8-MP-Tele-Objektiv.

Heftig ist leider auch der Preis: Das Smartphone, das ab Mitte März erhältlich sein soll, kostet rund 2.500 Euro.

Nachfolger für das "Xperia 1"

Als dritter Hersteller gesellt sich Sony zu den Neuvorstellungen. Die Japaner kündigen noch für das kommende Quartal einen Nachfolger des "Xperia 1" an: das "Xperia 1 II", ein 5G-fähiges Smartphone mit einem 6,5-Zoll-Bildschirm und einer Triple-Kamera auf der Rückseite. Preis: rund 1.200 Euro.

Zeitgleich soll auch ein neues Mittelklasse-Gerät auf den Markt kommen: das "Xperia 10 II". Auch dieses verfügt über ein 21:9-OLED-Display, das mit 6 Zoll nur minimal kleiner ist, und über eine Triple-Kamera auf der Rückseite. Der Preis liegt deutlich tiefer: bei etwa 370 Euro.

Aus Korea meldet sich auch LG zu Wort: Der Hersteller stellte nun das Einsteigermodell "K41S" vor, das eine Quad-Kamera verfügt: vier Sensoren und Objektive für Weitwinkel (13 Megapixel), Ultraweitwinkel (5 Megapixel), Makro und Unschärfe-Effekte (jeweils 2 Megapixel).

Der Preis ist noch unbekannt. Das Gerät mit Fingerprint-Sensor und USB-C-Port wird voraussichtlich im April in den Handel kommen.


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