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Neue Größe bei Seat
Lifestyle 3 Min. 19.01.2019

Neue Größe bei Seat

Der Tarraco wurde für Seat-Kunden entwickelt, die unter anderem die Vorzüge einer höheren Sitzposition schätzen.

Neue Größe bei Seat

Der Tarraco wurde für Seat-Kunden entwickelt, die unter anderem die Vorzüge einer höheren Sitzposition schätzen.
Foto: Seat
Lifestyle 3 Min. 19.01.2019

Neue Größe bei Seat

Seat-Kunden sollen nicht länger Stiefkinder im Volkswagen-Verbund bleiben: Auch sie haben jetzt die Wahl zwischen drei SUV-Modellen. Auf Ateca und Arona folgt dieser Tage das neue Marken-Flaggschiff Tarraco.

von Henri Leyder

Der Seat Tarraco ist nicht nur mit seinen zwei kleineren Brüdern Arona und Ateca verwandt. Antrieb und Fahrwerk sind weitestgehend mit jenen von VW Tiguan Allspace und Skoda Kodiaq austauschbar – selbst der Audi Q5 bedient sich weitgehend im gleichen Teilebestand.

Zusammen mit dem Tiguan wird der iberische Cousin in Wolfsburg hergestellt. Das Design ist mediterran, wurde von Seat selbst gezeichnet. Das Original VW Tiguan Allspace setzt den Rahmen, einen engen Rahmen. So weichen die metallenen Karosseriekomponenten nur geringfügig von der Vorgabe ab. Die C-Säule und die neuen Formen und Linien in der Kühlerhaubenoberfläche markieren die größten Abweichungen.

Die Frontpartie mit ihrem sechseckigen Wabengrill verleiht dem Fünftürer einen ausdrucksstarken Auftritt. Ja sogar einen individuellen Charakter, mit dem er sich optisch doch nicht unerheblich von Ateca und Arona abhebt. Designchef Alejandro Mesonero-Romanos begründet den relativ deutlichen Unterschied mit den Worten, die Frontpartie zeige bereits die zukünftige Seat-Designsprache.

Das Tarraco-Cockpit präsentiert sich modern und übersichtlich.
Das Tarraco-Cockpit präsentiert sich modern und übersichtlich.
Foto: Seat

Mit rund 4,74 Meter Länge und 1,66 Meter Höhe gelingt dem Tarraco ein imposanter Auftritt. Seine wohlproportionierte Karosserie und die filigranen Linien verleihen ihm trotzdem eine gewisse Leichtigkeit. Auch in der Heckansicht, bei der die LED-Rückleuchten die Fahrzeugbreite von 1,84 Metern betonen.

Die hoch öffnende Heckklappe gibt einen ungewöhnlich großen Laderaum frei. Fünfsitzig fasst dieser 760, siebensitzig 700, dachhoch beladen 1 920 Liter Gepäck. Sind aber (im Siebensitzer) die beiden Sitze der dritten Reihe aufgeklappt, bleibt nur noch 230 Liter Ladekapazität.

Das Interieurdesign vermittelt ein Gefühl von Geräumigkeit; das Gefühl täuscht nicht. Beinfreiheit ist echt viel vorhanden, Kopffreiheit hingegen weniger, besonders unter dem (optionalen) Glas-Panoramadach. Man sitzt betont hoch und aufrecht, die Rundumsicht ist folglich sehr gut.

Zwei Benziner und zwei Diesel

Im Cockpit profitieren Fahrer und Beifahrer von dem relativ einfachen Zugriff auf die Bedienelemente des Fahrzeugs und das – falls vorhanden – zentrale Infotainmentsystem. Analoge Anzeigen sind passé, alles ist volldigitalisiert. Das 10,25 Zoll große Display funktioniert interaktiv und ist personalisierbar. Das Seat-Spitzenmodell lässt sich ohne Weiteres vernetzen, es kann selbstverständlich mit allem ausgerüstet werden, was das VW-Arsenal an modernen Bauteilen bereitzustellen hat.

Dem Kunden wird die Wahl zwischen vier direkt einspritzenden Motorisierungen geboten, einem 110 kW (150 PS) starken 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner, einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 140 kW (190 PS) Maximalleistung und zwei 2,0-Liter-Vierzylinder-Dieselaggregaten mit ebenfalls jeweils 110 kW (150 PS) und 140 kW (190 PS). Die 150-PS-Triebwerke sind an ein manuelles Sechs-Gang-Schaltgetriebe und Vorderradantrieb gekoppelt. Die 190-PS-Varianten verfügen ab Werk über ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und Vierradantrieb, die auch für den 150-PS-Diesel geordert werden können.

Ob 190-PS-Otto- oder -Dieselmotor, beide produzieren ausreichend Antriebskraft. Besagte Aggregate sind wohl nicht die leisesten, unangenehm laut werden sie trotzdem nicht. Einziger Wermutstropfen: das mitunter – vor allem beim Anfahren – etwas träge schaltende Doppelkupplungsgetriebe.

Wenn das adaptive Fahrwerk auf „Eco“ oder „Normal“ programmiert ist, unterstützt es das entspannte und ruhigere Fahren. Im Sport-Modus wird das große SUV-Modell noch lange nicht zum Sportwagen, auch wenn es mit elektrischer verstellbarer Dämpfung und Lenkung sowie schneller ansprechender Gasannahme agiler und reaktiver wirkt.


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