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Nachhaltigkeit zur Weihnachtszeit
Lifestyle 26.11.2021 Aus unserem online-Archiv
Neuerscheinung

Nachhaltigkeit zur Weihnachtszeit

Ein schön geschmückter Weihnachtsbaum gehört für viele zum Fest dazu.
Neuerscheinung

Nachhaltigkeit zur Weihnachtszeit

Ein schön geschmückter Weihnachtsbaum gehört für viele zum Fest dazu.
Foto: dpa
Lifestyle 26.11.2021 Aus unserem online-Archiv
Neuerscheinung

Nachhaltigkeit zur Weihnachtszeit

Sarah SCHÖTT
Sarah SCHÖTT
„How to eat your Christmas Tree“ liefert interessante Alternativen zur Tannenbaumverwertung nach dem Fest.

Mit dem ersten Advent ist auch Weihnachten nicht mehr weit – und da gehört der Weihnachtsbaum für die meisten Menschen natürlich auch mit dazu. Wer allerdings schon bis in den Januar hineindenkt, der sieht sich mit der Frage konfrontiert, was nach dem Fest mit dem Baum – sofern er nicht wiederverwertbar und aus Plastik ist – passieren soll.

Den Tannenbaum einfach aufessen

Während einige Exemplare auf Tannenbaumweitwurfwettkämpfen oder zur Belustigung der Zootiere im Gehege landen, dürften diese zwei Optionen nicht unbedingt mehrheitstauglich sein. Julia Georgallis hat darum in ihrem neuen Buch einen recht alternativen Vorschlag gemacht.

Julia Georgallis: "How to eat your Christmas Tree". Ars vivendi, ISBN: 978-3-7472-0292-0, 144 Seiten, 18 Euro.
Julia Georgallis: "How to eat your Christmas Tree". Ars vivendi, ISBN: 978-3-7472-0292-0, 144 Seiten, 18 Euro.
Foto: Verlag

In „How to eat your Christmas Tree“ (Auf Deutsch etwa „Wie man seinen Tannenbaum isst“), liefert die Bäckerin und Autorin 32 Rezeptideen mir Tannen-, Fichten-, Piniennadeln und Co. Egal ob Weihnachtsbaumessig, gefüllte Pilze, Weihnachtsbaumsirup oder Weihnachtsbaum-Ingwer-Eiscreme – alle Rezepte sind von der immergrünen Zutat geprägt. Doch die Autorin gibt bereits zu Beginn zu, dass die Zusammenstellung alles andere als einfach war und es mehrere Anläufe gebraucht hat, bevor überhaupt etwas Essbares zustande kam.

Weihnachtsbräuche überdenken

Ganz grundlegend will Julia Georgallis daher nicht einfach nur Rezepte liefern, sondern dazu ermuntern, Weihnachtsbräuche auch zu überdenken. Muss es jedes Jahr ein neuer Baum sein? Wie wäre es mit einem Baum mit Wurzel, der nach dem Fest im Garten eingepflanzt und in den kommenden Jahren dann dort geschmückt werden kann? Oder tut es nicht vielleicht auch ein selbstgebastelter Baum aus recycelten Materialien? 


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Auch in dieser Hinsicht hat die Autorin einige Tipps und Tricks parat, um das Fest insgesamt nachhaltiger zu gestalten. Und auch wenn ihr bewusst ist, dass gekochte Zweige noch keinen Klimawandel stoppen, will sie zumindest zum Nachdenken darüber anregen, was wäre, wenn wir Weihnachten ein klein wenig anders gestalten würden.

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