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„My Passport SSD“ von Western Digital im Redaktionstest
Lifestyle 3 Min. 25.03.2021

„My Passport SSD“ von Western Digital im Redaktionstest

Die Festplatte „My Passport SSD“ von Western Digital soll eine neue Performance-Generation einleiten.

„My Passport SSD“ von Western Digital im Redaktionstest

Die Festplatte „My Passport SSD“ von Western Digital soll eine neue Performance-Generation einleiten.
Foto: Matthias Probst
Lifestyle 3 Min. 25.03.2021

„My Passport SSD“ von Western Digital im Redaktionstest

Klein, schick und schnell – externe Festplatten sind Reisebegleiter der nützlichen Art. Wir haben ein Exemplar einmal genauer betrachtet.

Von Matthias Probst

Western Digital hat sich den Ruf als guter Festplatten-Hersteller seit Jahren gesichert. Nun erschien mit der „My Passport SSD“ eine ultraschnelle, externe Festplatte, die eine neue Generation der Performance einläuten möchte. Wir haben ein Testmuster erhalten und konnten genauer auf die Leistung des kleinen Kraftpakets schauen.

Klein, aber fein im Design

Zunächst einmal fällt die recht kleine Packung auf, in der das kompakte Gerät ankommt: Die Festplatte passt locker auf eine Handfläche oder in die Hosentasche und verbraucht entsprechend wenig Platz. Außerdem wiegt sie mit 50 Gramm gerade mal halb so viel wie eine handelsübliche Tafel Schokolade. Western Digital legt noch ein USB-Verbundkabel dazu, um die Festplatte einfach an den PC oder andere Geräte anschließen zu können. Sehr spartanisch, aber zweckmäßig.

Auf den ersten Blick macht das gute Stück auch einen sehr wertigen Eindruck. Nur das Kunststoff-Metall-Gehäuse scheint recht dünn zu sein, was aber keinen negativen Einfluss auf den restlichen Test hatte. Allerdings fiel das mitgelieferte USB-Kabel auf, da es nur knapp 20 Zentimeter lang ist. Eigentlich kommt die „My Passport SSD“ wohl am häufigsten bei Laptops zum Einsatz. Doch bei einer Sicherheitskopie von unserem Desktop-Rechner hing die Festplatte etwas verloren in der Luft herum – funktionierte aber dennoch tadellos.

Auf den ersten Blick macht das gute Stück einen sehr wertigen Eindruck.

Apropos Sicherheit: Über das sogenannte WD Discovery können wir unsere Festplatte per Passwort absichern. Dadurch hat niemand auf unsere Daten Zugriff, falls das Gerät verloren gehen sollte. Dazu muss man die nötige Software allerdings erst von der offiziellen WD-Homepage herunterladen und installieren. Mit ein paar Klicks sind die Daten dann gesichert.

Leichter als eine Tafel Schokolade: Die Festplatte wiegt knapp 50 Gramm.
Leichter als eine Tafel Schokolade: Die Festplatte wiegt knapp 50 Gramm.
Foto: Matthias Probst

Absolut kein Spielverderber

Mit einem UVP von 180 Euro liegt die 1-Terabyte-Version auf Augenhöhe mit anderen Konkurrenzprodukten. In der Anwendung hat sich gezeigt, dass Nutzer direkt loslegen können, wenn die Festplatte einmal eingesteckt wurde. Das Gerät wurde direkt erkannt und war einsatzbereit. Auch wenn sich die „My Passport SSD“-Festplatte vorwiegend an Computer-Nutzer richtet, mussten wir doch einen Test mit der neuen Xbox-Konsole wagen.

Auch hier integriert sich die Festplatte direkt – muss allerdings auf das passende Format formatiert werden, was die Konsole aber automatisch anbietet. Bei der Xbox Series X gibt es nur einen kleinen Haken: Sämtliche Spiele lassen sich auf der Festplatte bequem parken, nur nicht alle Spiele erreichen die maximale Performance, wenn sie von der Festplatte gestartet werden. Aber davor warnt Western Digital bereits ausdrücklich. Für die meisten Spiele reicht es aber dennoch, das nur als kleine Randnotiz.

Für den alltäglichen Gebrauch ist diese Geschwindigkeit absolut ausreichend.

Wichtig zu erwähnen: Die SSD Festplatte braucht keine zusätzliche Stromquelle, sondern bezieht ihre Energie direkt über das USB-Kabel des jeweiligen Geräts. Bei Laptops bedeutet das einen höheren Stromverbrauch – darauf sollte man achten, wenn man gerade ohne Netzteil arbeitet.

Sprinter im Datenaustausch

Kommen wir zur Geschwindigkeit: Western Digital verspricht bei seiner  externen Festplatte eine Geschwindigkeit von bis zu 1.050 MB pro Sekunde. Dafür muss das angeschlossene Gerät allerdings USB 3.2 unterstützen. Bevor dies hier in einer technischen Zahlenschlacht ausartet, verdeutlichen Praxisbeispiele den Speed, den die SSD-Festplatte aufzuweisen hat.


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Dazu haben wir eine Backup-Datei von rund fünf Gigabyte auf die Festplatte kopiert - in knapp 20 Sekunden. Ungefähr genauso lang dauerte auch das Zurück-Kopieren von der Festplatte auf den Rechner. Ein etwas gemeiner Test bei Festplatten ist das Kopieren von etlichen, kleinen Dateien auf einen Rutsch. Also war die Sammlung an Urlaubsbildern dran: Knapp 1.500 einzelne Bilder, die jeweils drei bis vier MB groß waren, sollten kopiert werden. Auch hier vergingen knapp 20 Sekunden und alles war fein säuberlich erledigt. Für den alltäglichen Gebrauch ist diese Geschwindigkeit absolut ausreichend.

Fazit

Schickes Design trifft auf Geschwindigkeit. Mit der „My Passport SSD“ liefert Western Digital wieder einmal solide High-Performance ab. Für eine schnelle Übertragung von Daten oder zum Absichern von Backups eignet sich das schmale Gerät hervorragend. Einzig das mitgelieferte USB-Kabel ließ einige Wünsche offen. Bei der Geschwindigkeit gibt es derzeit keine andere Festplatten, die die SSD-Technik zu dem Preis schlagen könnten. Wem es eher auf Datenvolumen und weniger auf Speed ankommt, der findet zum gleichen Preis bereits externe Festplatten, die ein mehrfaches an Gigabyte fassen können. Diese Entscheidung muss aber jeder für sich selbst treffen. Zocker-Fans sollten jedoch eher einen Blick auf die WD-Black-Reihe werfen, die speziell für den hohen Datentransfer ausgelegt ist.

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