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Multiroomsysteme auf der IFA: Musik clever in der Wohnung verteilen
Lifestyle 2 Min. 07.09.2015 Aus unserem online-Archiv

Multiroomsysteme auf der IFA: Musik clever in der Wohnung verteilen

Philips verbindet seine Izzy-Lautsprecher (im Bild: Izzy Wireless Multiroom Speaker BM5) über ein Izzylink genanntes System.

Multiroomsysteme auf der IFA: Musik clever in der Wohnung verteilen

Philips verbindet seine Izzy-Lautsprecher (im Bild: Izzy Wireless Multiroom Speaker BM5) über ein Izzylink genanntes System.
Foto: Andrea Warnecke
Lifestyle 2 Min. 07.09.2015 Aus unserem online-Archiv

Multiroomsysteme auf der IFA: Musik clever in der Wohnung verteilen

Eine Anlage und zwei Boxen sind Geschichte. Mit Multiroomsystemen kann Musik drahtlos in der ganzen Wohnung verteilt werden. Auf der IFA zeigen viele Hersteller ihre Visionen der schönen neuen Musikwelt - und die sehen recht unterschiedlich aus.

(dpa/tmn) - Die Stereoanlage steht im Wohnzimmer, man will den Lieblingssong aber auch in der Küche beim Abspülen hören. Und das, ohne die Nachbarn durch hohe Lautstärke zu stören? Dann braucht man entweder weitere Boxen mit ziemlich langen Kabeln - oder Lautsprecher mit Multiroomfunktion. Das sind meist Aktivboxen oder Audiosysteme, die Musik über das Heimnetzwerk verteilen und auf diverse Klangquellen zurückgreifen - von der klassischen Anlage über das Smartphone bis hin zu internetbasierten Streamingdiensten.

Multiroom ist auf der diesjährigen Elektronikmesse IFA (Besuchertage 4. bis 9. September) einer der großen Trends im Audiobereich. Neben Marktführer Sonos und schon etwas etablierteren Größen wie Raumfeld oder Denon zeigen auch andere Hersteller interessante Konzepte, wie Musik nicht nur abgespielt, sondern auch vom Smartphone, Tablet, Computer, Medienserver oder Internetstream intelligent in verschiedene Räume der eigenen Wohnung verteilt werden kann.

Dann läuft zum Beispiel im Wohnzimmer der Fernseher, und der Ton des Fußballspiels wird ins Arbeitszimmer übertragen - während in der Küche das Radio läuft, und die Kinder ihre Lieblingslieder aus dem Netz streamen.Yamaha setzt bei seinem Musiccast-System auf Vielseitigkeit: 23 Produkte mit WLAN, Bluetooth, DLNA und AirPlay vom kleinen Lautsprecher, über die Kompaktanlage und die Soundbar bis hin zum AV-Receiver für mehrere tausend Euro gibt es zum Start. Jedes einzelne davon kann als Ausgangspunkt für ein Multiroom-System genutzt und um weitere Komponenten mit Musiccast erweitert werden.

Auch Samsung zeigt in Berlin vernetzte Lautsprecher. Die Südkoreaner sind in ihrem kalifornischen Audiolabor aber zu einer anderen Lösung gekommen: 360-Grad-Boxen Tonnen- oder Eierform. „Die Hörgewohnheiten haben sich verändert“, sagt Produktmanager Steffen Greb. Statt mehrere Lautsprecher auf einen zentralen Punkt auszurichten, sorgen die Lautsprecher der R-Serie für gleichmäßigen Klang im ganzen Raum.

Design spielt eine Rolle

Beim Blick auf das Angebot an Multiroomsystemen zeigt sich schnell, dass alle Hersteller Wert auf entweder ansprechendes oder eben unauffälliges Design setzen. Bei Yamaha ist bei fast jedem Modell Metall im Spiel, Samsung setzt auf hochwertigen Kunststoff, Panasonic auf Lochbleche und berührungsempfindliche Oberflächen. Einen echten Designausreißer leistet sich das finnische Unternehmen Unmonday - und auch die Bedienung ist einzigartig.

Die drahtlose Streamingbox Unmonday 4.3 Volume 2 hat einen Klangkörper aus Keramik und kann als stationäres Modell oder mit Batterie unterwegs genutzt werden. Ist die Box einzeln im Einsatz, gibt sie Musik oder Radiosendungen in Mono wieder. Kommt ein zweites Gerät hinzu, können die Boxen auch Stereosound abspielen.

Beinahe jeder große und viele kleine Hersteller zeigen in diesem Jahr Multiroom-Lösungen auf der IFA. So auch Philips mit der Lautsprecherreihe Izzy oder Panasonic mit der All-Reihe, deren verschiedene Boxen sich etwa auch zu Surround-Systemen kombinieren lassen - die richtig Anzahl und Art vorausgesetzt. „Multiroom ist eines der größten Wachstumselemente im Audiobereich“, sagt Timm Lutter vom IT-Verband Bitkom. Das liegt vor allem daran, dass Smartphones und Streamingdienste als Klangquellen immer wichtiger werden.


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