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Mode für Schwangere: Bauch zeigen ist trendy
Lifestyle 11 3 Min. 26.07.2016 Aus unserem online-Archiv

Mode für Schwangere: Bauch zeigen ist trendy

Lifestyle 11 3 Min. 26.07.2016 Aus unserem online-Archiv

Mode für Schwangere: Bauch zeigen ist trendy

Am Anfang lässt sich der Babybauch noch in den normalen Outfits unterbringen, doch irgendwann muss Schwangerschaftsmode her. Statt weit geschnittenen Walle-Kleidern ist jetzt figurbetonte Umstandsmode gefragt.

(dpa/tmn/mk) - Als erstes zwickt das Bündchen der Hose, später werden dann auch die Oberteile knapp: Bis in den sechsten Schwangerschaftsmonat hinein können viele werdende Mamas noch ihre normale Kleidung tragen, doch ab dann brauchen sie spezielle Stücke für die Schwangerschaft. Gute Schwangerschaftskleidung trägt wesentlich zum Wohlfühlen in dieser Zeit bei.

Früher zielte die Umstandskleidung eher darauf ab zu vertuschen. Doch die aktuelle Mode hat nichts mehr mit sackförmigen Oberteilen und unförmigen Hosen zu tun. Schwangere zeigen heute gerne und stolz ihren Babybauch. Der Trend zur figurbetonten Schwangerschaftsmode ist nun schon etwas länger da, wird aber immer deutlicher. Im Sommer wird sogar stückweise nackter Bauch gezeigt.

Ideal ist dehnbares Material, also etwa Strick und Jersey-Stoffe. Außerdem wird der Bauch im Schnitt der Kleider inzwischen - wie bei Hosen der Po - formgerecht eingearbeitet. Trendige Schwangerschaftspullis sind oft V-förmig, also zum Oberschenkel hin wieder schmal anliegend, anstatt A-förmig. Dann schlackern sie im untereren Bereich nicht wie ein leerer Kartoffelsack.

Farbe und Muster wagen

Von den optischen Trendthemen her unterscheidet sich die Schwangerschaftsmode im Prinzip nicht von normaler Damenbekleidung. Das, was für die schlanke oder auch nicht ganz so schlanke Frau an Trends und Farben gilt, zählt genauso für Schwangere. Die Farbe Rot liege gerade im Sommer im Trend, dazu kommen kühles Eisblau, freundliche Grüntöne und Türkis.

Blumen und Blüten sind beliebt. Wer es mit einem  großen Bauch dezent mag, sollte eher zu kleinformatigen Streublümchen-Mustern greifen. Mehr Aufmerksamkeit erregt man aber mit Klotzen, zum Beispiel mit einer  große Mohnblume auf dem Bauch. Dazu kommen viel Dekoration und Stickereien. Außerdem: Jeans, Jeans, Jeans -  für Hosen, Kleider und Blusen. Auch weite Kleidung mit fließenden Stoffen im orientalischen Stil und mit Ethnomustern liegen  im Trend.

Beim Kauf sollte vor allem auf hochwertige und elastische Materialien geachtet werden. Gut sind Hosen und Röcke mit einem breiten Stretch-Einsatz, die den Babybauch bequem umhüllen und mitwachsen. Anstatt immer wieder neue Hosen zu kaufen, kann bei vielen Umstandshosender Bund per Gummizug und Knöpfen dem wachsenden Babybauch immer wieder angepasst werden.

Mutige Schwangere verstecken nichts, sondern zeigen, was sie haben.
Mutige Schwangere verstecken nichts, sondern zeigen, was sie haben.
Foto: H&M

Basics und Kombis

Wenn beim Einkauf auf Qualität geachtet wird, braucht es gar nicht viel Umstandsmode im Kleiderschrank. Die komplette Garderobe muss nicht ausgetauscht werden. Gute Umstandsmode ist wandelbar und lässt sich einfach mit bequemen Modellen, die man bereits hat, kombinieren. Es macht Sinn, einige Teile in sehr guter Qualität anzuschaffen, die auch noch in der Stillzeit passen.

Als Basic-Ausstattung empfehlen sich je zwei Kleider, Blusen und Pullover und zwei mitwachsende Hosen, eventuell dazu noch entsprechende Leggins oder Strumpfhosen. Für Sparfüchse noch ein Tipp: Sie können anfangs in die eigene Normalgrößen-Hose anstelle des Knopfes selbst einen Gummibund einnähen. Mit einem längeren Oberteil sieht niemand das Provisorium.

Clever kaufen für die Zeit danach

Zur Grundausstattung gehört unbedingt ein spezieller BH. Ein guter Schwangerschafts-BH fühlt sich auch auf sensibler Haut angenehm an, gibt Halt und gleicht die Schwankungen der Brust gut aus. Selbst für festliche Anlässe finden sich schicke Röcke und Keider mit glitzernden Applikationen und apartem Faltenschwung,  in denen der Bauch eine Figur abgibt.

Im Winter braucht man außerdem eine warme Jacke, am besten eine, die auch noch danach mit Baby in der Bauchtrage getragen werden kann. Die sogenannte Vorher-Nachher-Mode lässt sich gut während der Schwangerschaft, aber auch noch in den ersten Monaten mit Baby anziehen. Dazu gehören auch Kleider, Shirts, Nachthemden oder Pyjamas mit unkomplizierten Stillöffnungen. Wer clever einkauft, hat also auch schon für die ersten Wochen mit Baby vorgesorgt.


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